image (Fasten-)Zeit für Muffins

Boys‘ Day in der Sprachenfabrik

Präsentation mit Jörg

Dieses Jahr hatten gleich fünf Jungs ihren Besuch in der Sprachenfabrik angekündigt im Rahmen des Boys‘ Day, einer Initiative des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.

Nachdem die Jungs alle Mitarbeiter und die Räumlichkeiten der Sprachenfabrik kennengelernt hatten, ließ der Chef es sich nicht nehmen, den Jungs als erstes das Dienstleistungsportfolio der Sprachenfabrik (u.a. Übersetzung, Lektorat, Dolmetschen und Copywriting) vorzustellen.

Anschließend hielt unsere Projektmanagerin Olesya eine Präsentation darüber, welche Ausbildungswege und Studiengänge generell rund um das Thema Sprachen angeboten werden.

Besonders einprägsam war für die Jungs der Unterschied zwischen dem „Übersetzen“ und dem „Dolmetschen“, den Olesya genauer erläutert hat. Genau wie viele andere Menschen waren sich die Jungs nicht bewusst, dass diese Tätigkeiten eben nicht ein und dasselbe sind und keineswegs als Synonyme verwendet werden können.

Danach war erst einmal Mittagspause angesagt und die Jungs sowie ein Großteil des Sprachenfabrik-Teams kamen in den Genuss der freudig erwarteten Pizzen und Salate.

Praktische Arbeit war nach der leckeren Stärkung angesagt: Die fünf Jungs durften gemeinsam mit Inhouse-Übersetzer Ant und Hannah, die aus Nordirland kommt und zur Zeit ein fünfmonatiges Praktikum in der Sprachenfabrik als Übersetzerin absolviert, in ein Übersetzungsprojekt hineinschnuppern.

Dazu wurde ihnen zunächst der englische Ausgangstext gezeigt, in dem der Frage nachgegangen wurde, ob es im Jahr 2050 überhaupt noch Autos geben wird. Jeder der Jungs kam an die Reihe und durfte einen Satz des Ausgangstextes laut vorlesen – in (fast) fehlerfreiem Englisch, wie Hannah und Ant erfreulicherweise feststellten. Fasziniert waren die Jungs auch von dem CAT-Tool MemoQ, zu dem sie während der Übersetzung immer wieder spezifische Fragen stellten – wie z.B. zur Bedeutung der Prozentanzeige eines Übersetzungssegments.

Anschließend wurde der Text Satz für Satz gemeinschaftlich übersetzt – jeder neue Satz eine Herausforderung für sich, derer sich die Jungs bravourös annahmen und nicht müde wurden, die Sätze auch stilistisch zu perfektionieren und sich (sprachlich) vom englischen Ausgangstext zu lösen.

Nach der Übersetzung standen kleinere Dolmetschübungen an, die einen Einblick vermitteln sollten, welche Schritte der Dolmetscher beim Dolmetschprozess gedanklich vollziehen muss. Wie den meisten, die zum ersten Mal dolmetschen, fiel es den Jungs gar nicht so leicht, sich auf ihr Gedächtnis zu verlassen und nicht der Versuchung nachzugeben, alles im Detail fleißig aufzuschreiben.

Eins ist jedoch sicher – an talentierten Übersetzern und Dolmetschern wird es der Branche wohl in Zukunft nicht fehlen.

Wir hoffen, dass der Boys‘ Day Alexander, Dejan, Noel, Max und Tobias genau so viel Spaß gemacht hat wie uns und wir ihre Neugier für Sprachen wecken konnten.