image Linguistik studieren – ein Alltag mit Krisenexperimenten

Im Gespräch mit unserem neuen Kollegen

Seit Mitte Juli unterstützt Matthias Bethlehem unser Projektmanagementteam am Standort Bielefeld. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir uns gefunden haben!

Wir haben Matthias nun ein paar Fragen gestellt, um das neue Gesicht auf unserer Website auch etwas persönlicher vorzustellen. Viel Spaß beim Lesen 🙂

 

Lieber Matthias, wir freuen uns sehr, dass du unser Projektmanagementteam verstärkst. Herzlich willkommen im Team der Sprachenfabrik! Könntest du kurz erzählen, über welche Wege oder auch Umwege du zur Sprachenfabrik gekommen bist?

Nach zwei eher langweiligen ersten beruflichen Stationen, fand ich vor vielen Jahren das damals noch exotische Internet spannend. 2001 habe ich mich auf eine Stellenanzeige der OWL-virtuell.de GmbH als Kundenbetreuer beworben – und damit ging es los. Das Unternehmen beschäftigte sich mit der Erstellung von Websites und Online-Shops, später kamen noch SEO- und Adword-Marketing hinzu. Wir waren damals ein kleines Team und so war es ganz natürlich, dass man sich untereinander geholfen hat. Dabei habe ich festgestellt, dass mir das Projektmanagement zum einen liegt und zum anderen auch sehr viel Freude bereitet. Im Jahr 2012 wechselte ich dann zur content.de AG, einem Online-Marktplatz für Texterstellung. Das Kernthema von content.de ist das Copywriting von deutschen SEO-Texten. Hier habe ich die Key-Accounts betreut und viele Full-Service-Projekte für sehr namhafte Kunden begleitet. Nach insgesamt 18 Jahren Online brauchte ich mal einen Tapetenwechsel und wollte mich gerne mit einem Produkt beschäftigen, das man anfassen kann. Ich wechselte daher zur Markötter-Gruppe und habe mich dort mit dem Aufbau einer Wohnmobil-Sparte beschäftigt. Diese Aufgabe war sehr spannend und vielseitig, aber das Umfeld war ein ganz anderes, als ich es gewohnt war. Aus diesem Grund zog es mich wieder zurück in die „New Economy“ und speziell auch zu den Sprachdienstleistungen.

 

Was waren für dich denn die genauen Beweggründe dafür, doch wieder direkt in die Sprachdienstleisterbranche zurückzukehren?

Ich fand das thematische Umfeld schon bei content.de äußerst spannend. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man die Texterstellung beeinflussen und einen Autor dazu anleiten kann, genau den Text zu schreiben, den ein Kunde haben möchte. Ich finde Sprache generell faszinierend und bin auch jemand, der sehr viel liest. Dabei bin ich jetzt nicht so wählerisch, manchmal lese ich auch nur die „11Freunde“ oder den „Kicker“. Texte und Übersetzungen sind aber einfach tolle Produkte.

 

Womit bereicherst du das Team fachlich und menschlich besonders?

Fachlich bringe ich sicher jede Menge Erfahrung mit, insbesondere natürlich aus den Bereichen SEO und Copywriting. Ich denke, dass ich unser Team damit in vielen Bereichen unterstützen kann. Zudem bin ich ein Mensch, der sich generell nicht wirklich stressen lässt. Das kann in verschiedenen Situationen sicher auch hilfreich sein. Ich bin ein absoluter Teamplayer und mir ist persönlicher Erfolg nicht wichtig. Aber ich tue alles dafür, dass unser Team erfolgreich ist und Freude an der Arbeit hat.

 

Wie sind die ersten Wochen in der Sprachenfabrik bisher gelaufen? Was hat dich besonders gewundert, überrascht oder gefreut? Die Einarbeitung erfolgte ja immer noch „anders“ – unter Coronabedingungen eben …

Für mich sind die ersten Wochen sehr gut gelaufen. Mir waren ja die generellen Abläufe bekannt, allerdings musste ich mich in neue Systeme, bzw. neue Software einarbeiten. Hier wurde ich vom gesamten Team super unterstützt. Inzwischen fühle ich mich da schon sehr sicher. Klar, eine Einarbeitung unter Coronabedingungen, also sprich in der Regel via Zoom oder Skype, läuft natürlich etwas holpriger, als wenn dir dein Kollege oder deine Kollegin gegenüber sitzt. Ich glaube aber, dass wir es dafür richtig gut hingekriegt haben.

Überrascht hat mich, dass wir hier wirklich super strukturiert aufgestellt sind. Damit meine ich einerseits die Verantwortlichkeiten, bzw. Zuständigkeiten, andererseits aber auch unseren Workflow. Man merkt, dass es ein fortlaufender Prozess ist und neues Wissen und Erfahrungen stets mit einfließen. Ich will jetzt nicht sagen, dass meine vorherigen Stationen gänzlich unstrukturiert unterwegs waren, aber es ist echt ein spürbarer Unterschied.

Und gefreut hat mich, dass ich ruckzuck im Team war. Alle sind nett, offen und interessiert. Das schafft für mich eine absolut tolle Arbeitsatmosphäre. Ich freue mich sehr darauf, wenn wir wieder alle zusammen im Büro sein können – und Homeoffice die Ausnahme sein wird.

 

Eine kleine Fangfrage zum Schluss sei noch gestattet: Wie gefällt die Sprachenfabrik besser? Als Kunde oder als Mitarbeiter?

Das ist tatsächlich nicht einfach. Ich kenne die Sprachenfabrik ja tatsächlich aus beiden Perspektiven. Hätte ich keinen guten Eindruck von euch gehabt, dann hätte ich mich auch nicht beworben. Im Bewerbungsprozess selbst habe ich mich bei unseren Gesprächen sehr wohl gefühlt. Und jetzt mit euch allen in einem Team zu arbeiten macht mir viel Freude. Ich glaube, mir gefallen beide Seiten.

 

Vielen Dank für das Gespräch! Wir freuen uns sehr darüber, dich bei uns zu haben.