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Weg in eine neue Zukunft

Für zwei Wochen hatten wir einen Gast aus Syrien bei uns in der Sprachenfabrik: Hosep ist seit etwa einem Jahr in Deutschland, lebt derzeit in Detmold und unterstützt dort ehrenamtlich das Malteser Hilfswerk bei organisatorischen Dingen und als Übersetzer. Um sein Deutsch zu verbessern und erste Einblicke in die deutsche Arbeitswelt zu bekommen, hat der 32-Jährige den Arbeitsalltag in der Sprachenfabrik kennengelernt. Für ihn und für uns war es eine spannende Erfahrung und wir wünschen ihm viel Erfolg bei seinem …

… Weg in eine neue Zukunft

Lasst mich zuerst anfangen, indem ich mich vorstelle. Mein Name ist Hosep Berberian und ich komme aus Syrien. Es ist ein Jahr her, dass ich nach Deutschland kam. In den vergangenen Jahren haben zu viele Probleme mein Heimatland belastet wie der Bürgerkrieg, Krisen usw., so dass das Leben dort sehr schwer war. Deshalb habe ich mich dafür entschieden, einen Wendepunkt für meine Zukunft zu machen und die Herausforderung des Lebens anzunehmen. Und das in einem Land , das sehr anders für mich ist, aber zur gleichen Zeit auch sehr interessant.

Deutschland ist für mich ein Land, in dem nicht nur der geographische Standort anders ist, sondern auch die Mentalität und der Lebensstil. Aufgrund meiner Bildung und Studiums konnte ich aber irgendwie diese erste Phase überstehen – den Kulturschock. Ja, das ist klar, dass ich in einem Gebiet geboren wurde, in dem die asiatische Mentalität dominant ist, aber die Interkulturelle Kommunikation, die ich studiert habe, hat mir sehr geholfen, meine Füße auf diesen neuen Boden zu stellen und die ersten Schritte auf dem Weg zum Aufbau meiner Zukunft zu machen.

Eine Kultur zu studieren ist etwas, es täglich zu leben und darin zu kommunizieren ist etwas anderes. Manchmal fühlt man sich als Fremder von einem anderen Planeten und der Hauptgrund für dieses Gefühl ist die Sprache. In meinem Heimatland gibt es ein Sprichwort: «Ինչքան լեզու գիտես, այնքան մարդ ես. (Deine Persönlichkeit hat mehrere Facetten/Leben, wenn Du viele Sprachen sprichst, frei übersetzt). Mit diesem Sprichwort habe ich kein Problem, weil ich von einer zweisprachigen Familie bin und von den ersten Schuljahren an habe ich drei Sprachen gesprochen: Armenisch und Arabisch als Muttersprachen und Englisch als Fremdsprache. Ich kann sagen, dass dieser Faktor sehr hilft so viel über neue Sprachen zu lernen und neue Kulturen kennenzulernen. Europa und der Westen sind immer ein Traum für Ostvölker und ich bin einer dieser Menschen, die diesen Traum wahr werden lassen. Am Anfang war es ein bisschen schwierig sich anzupassen – ein fremdes Land, fremde Menschen und ganz neue Normen und Werte. Aber der Prozess dauerte nicht lange und ich fand mich eingefunden in dieser neuen Gesellschaft. Natürlich gibt es Hindernisse die Bürokratie, Behördengänge und den Papierkram betreffend, trotzdem ist das Leben sehr interessant und herausfordernd, was mich ermutigt, etwas Neues zu erleben.

Mitten in den vielen Unterschiedlichkeiten habe ich die Ordnung im täglichen Leben interessant gefunden. Die Menschen hier mögen sich gern zu viel begrenzen, dies ist oft gut, aber nicht immer. Meiner Meinung nach sollten sich die Menschen von dieser Routine befreien und ein wenig Aufmerksamkeit auf andere Aspekte des Lebens lenken. Manchmal müssen wir trennen, um eine Verbindung herzustellen. Zum Beispiel ist Karriere wichtig, aber Freunde und Familie brauchen auch Aufmerksamkeit. Dies ist jedoch eine Frage der Tradition und Kultur und ich bin nicht hier, um es zu ändern, sondern zu versuchen, mich daran anzupassen, ohne zu vergessen, was mir gehört.

So, Deutschland. Ich bin hier. Ich stelle mich deiner Herausforderungen und ich bin bereit, ihnen zu begegnen und vorwärts zu gehen, auf meiner Reise – der Beginn meiner neuen Zukunft.

Sprachenfabrik goes ERASMUS

Das studentische Austauschprogramm der Europäischen Union feierte am 24. Januar 2017 sein 30-jähriges Bestehen und nach wie vor erfreut es sich großer Beliebtheit unter Studenten. In der Sprachenfabrik haben einige Kollegen ebenfalls ihre ersten Auslandserfahrungen mit ERASMUS gemacht und unsere Übersetzer-Praktikanten sind begeisterte Teilnehmer des Erfolgsprogramms – so auch Ross, unser neuer Praktikant, der uns etwas über seine Erfahrungen mit ERASMUS berichtet:

The ERASMUS Programme is a student exchange programme, which supports students to study abroad in Europe. In 2017, this fantastic programme turns 30! Nearly 300,000 European students are studying, working or volunteering in a different EU country this year – and I am one of them!

Like many other British students, I started my ERASMUS adventure in Paris where I spent 6 months working as an English teacher for a large French company. As part of the ERASMUS Programme, every student is entitled to a grant. Since I got paid for my internship as well, I received slightly more than my friends who went to university. This extra money allowed me to explore every corner of the beautiful city and made life a little less stressful when the rent was due. In Paris, I decided to live with other English people in a flat share, and although this made settling in a lot easier, I would fully recommend against it! I found it way too easy to retreat into my comfort zone. Therefore, I decided to take the plunge and live with real Germans in Bielefeld! My time in Paris flew by and after half a year of climbing the Eiffel Tower, visiting the Louvre, and eating many pains-au-chocolat, I finally started to feel like my French was improving. Thanks to my ERASMUS opportunity, I now feel comfortable communicating in French.

After an unforgettable time in France’s magnificent capital, I boarded a bus (the ERASMUS grants are brilliant but Paris is not the cheapest place on earth!) and travelled straight to Bielefeld. Here I will work for Sprachenfabrik over the next 8 months as a translation intern. Whereas in France I worked with other British students in a team, I am now the only English native speaker here! My first 3 weeks in Germany have been challenging and I feel somewhat thrown in at the deep end – but that’s all part of the joy of ERASMUS! I hope to have a high level in German by the time I finish my internship and will certainly make great use of ERASMUS’ Online Linguistic Support to help me reach the highest level possible.

My ERASMUS experience so far has been one of the most exciting in my life – I’ve met some great friends from all over Europe and had the chance to feel completely independent! I would fully recommend ERASMUS to anyone who wants to improve their language skills, learn about different cultures, or simply experience life in another country!

Hopefully, this programme will continue so that students all over Europe can have this wonderful experience.

Winterzeit ist Lesezeit – Buchtipps von unserer Kollegin Barbara

DasMädchenausStockholm

Das Mädchen aus Stockholm
ISBN 978-3-492-30669-0
Piper Verlag

Dunkle Geheimnisse und tiefgreifende Generationenkonflikte sind die Würze dieses spannenden über sechzig Jahre umspannenden Familienromans: Es geht um den im dänischen Widerstand kämpfenden Pfarrer Thorvald und seine Frau Gerda, um deren Zwillingssöhne Leif und Leo und ihre schicksalsreiche Begegnung mit der faszinierenden Ninni aus Stockholm und um Leos Tochter Helena, die in Berlin auf eine Annäherung mit ihrer entfremdeten Tochter Sophie hofft.
Vor dem Hintergrund historischer Ereignisse gewährt Hanne-Vibeke Holst dem Leser Stück für Stück Einblick in das Seelenleben der Charaktere und erzählt aus wechselnden Perspektiven und Zeitebenen, von Kopenhagen über Paris bis nach Berlin, bis am Ende schonungslose Wahrheiten ans Licht kommen.
Der Roman lebt von temporeichen und überraschenden Wendungen und hat mich schnell in seinen Bann gezogen – ein Buch, das trotz einiger Schwächen bei den Charakteren und dem fulminanten Ende sehr zu empfehlen ist.

DieKöniginderOrchardStreet

Die Königin der Orchard Street
ISBN 978-3-458-36142-8
Insel Verlag

Gewidmet ist das Buch Frank McCourt, der mit „Die Asche meiner Mutter“ Weltruhm erlangte – und ebenso mitreißend, traurig und ehrlich ist die Geschichte des kleinen jüdischen Einwandererkinds Malka in New York: Ohne Familie, völlig mittellos und verkrüppelt landet sie kurz vorm Ersten Weltkrieg in die Obhut von Salvatore Dinello, in dessen Küche sie die faszinierende Welt der Eiscreme-Herstellung für sich entdeckt und schließlich Jahre später mit Rafinesse und Chuzpe zu Amerikas berühmt-berüchtigter Eiskönigin Lilian Dunkle wird.
Der Roman ist mehr als nur eine klassische Einwandererstory: Die Entwicklung der vom Schicksal und ihren Mitmenschen arg gebeutelten und bemitleidenswerten Malka zu ihrem späteren wenig sympathischen, verbittertem Alter Ego ist zeitweise etwas extrem, aber gar nicht so weit von vergleichbaren Lebensgeschichten entfernt und zieht einen in seinen Bann. Ähnlich wie bei Frank McCourt ist man fassungslos, wenn der Vater nach jahrelangem Wiedersehen der Tochter das ganze Geld abnimmt und sie allein und betrunken zurücklässt in Delaware, so dass sie sich nicht mehr von ihrem Mann in North Carolina verabschieden kann, der tags darauf in den Krieg zieht.
Auch wenn historische Ereignisse nur angekratzt werden wie die Progrome in Russland und das wenig vielversprechende Leben der Einwanderer an Manhattans Lower East Side um 1913, so ist auch dies notwendig, um Malkas turbulente Reise durch das 20. Jahrhundert besser zu verstehen.
Versüßt wird die ansonsten möglicherweise deprimierende Geschichte vor allem durch die köstliche Welt der Eiscreme, deren aromatische Vielfalt und glorreichen Siegeszug Gilman mit viel Leidenschaft in diesem Roman beschreibt – für mich war es das ideale Buch unter der Sonne der Toskana, natürlich mit köstlichem Gelato.

Bildquellen: https://s3-eu-west-1.amazonaws.com/cover.allsize.lovelybooks.de/9783492306690_1441613682244_xxl.jpg/ http://www.suhrkamp.de/cover/640/17625.jpg

Getting to Know the German Supermarket

My name is Charlie and since August I have been working as a translation intern for Sprachenfabrik as part of my modern languages degree at Durham University in England. I am here not only to gain valuable experience in the work of a translator and to improve my language skills, but also to experience German life and culture – and of course, an inescapable part of the culture is trying the food. The stereotypes of schnitzel, sausage and beer have mostly not been true for my time in Germany thus far (in fact, the only sausage I have eaten so far was in England while waiting at the Channel Tunnel terminal), but even my everyday experience of food has been in many ways quite different.

My flat is next door to a supermarket, meaning food shopping trips have become a significant part of my day. While some of Germany’s supermarkets have made their way over to England, they are of the more discount variety. My local supermarket is however much more upmarket, with displays of winter squashes in exotic colours, meat deli counters, shelves of organic cereals and an incredibly extensive range of drinks of all kinds – I can’t say I have ever had a craving for prickly-pear flavour green tea before, but it certainly tastes very nice.

Yet one of the biggest differences has, quite unexpectedly, been the German approach to bread. Bread is of course a staple food in both England and Germany, but it seems that the German enjoy a much richer variety of different loaves, rolls and buns as part of their everyday lives than in England. The humble sliced bread I used to eat at home is only used for toast here, so my housemate tried to introduce me to some of the breads eaten in Germany: first was a rye bread that comes from the area, which wasn’t really to my taste. Luckily there are a lot of other delicious kinds available in the bakeries, from the crusty Brötchen rolls my housemates enjoy for breakfast to the Laugenstangen (pretzel breadsticks) we sometimes buy for lunch at the bakery along the road from the Sprachenfabrik offices. Yet my favourite so far has possibly been Fladenbrot, a large, filling flatbread that is actually not German at all, but comes from Turkey.

The Germans have proved to be bigger lovers of cake than I imagined. I was lucky enough to arrive for my internship at Sprachenfabrik just before a lot of birthdays in the office, so there has been at times a seemingly endless supply of cakes, pastries and other goodies. I am no stranger to a good cake (one friend here was quite surprised to find out the English people know cake mix is), but it is something I would probably mainly bake and eat on big occasions. On the other hand, my German housemates are baking all the time: when they have a spare twenty minutes before going out or when friends are coming round, they bake. Of course, with so many different kinds of cake and Kuchen always around, it’s hard to keep track of all the different kinds. I came home one evening and heard my housemate tell me she was cooking Pflaumenkuchen, which I knew to be a sweet desert with plums. She had in fact said Flamm(en)kuchen (a savoury dish, something like pizza), which left me quite confused when she started getting cheese, spring onions and mushrooms out of the fridge.

It’s been a fun few months getting to grips with German food and drink and I look forward to spending the rest of my time here delving even deeper into the supermarket aisles to see what I can find. Mahlzeit!

Die Sprachenfabrik auf der dmexco 2016 in Köln

Zum insgesamt achten Mal fand am 14. und 15. September die internationale Leitmesse des Digitalmarketings, die dmexco 2016, in den Messehallen der Kölnmesse statt. Auch in diesem Jahr war die dmexco wieder eine Messe der Rekorde – über 50.000 Fachbesucher aus mehr als 100 Ländern und erstmals mehr als 1.000 Aussteller, wovon über 50 % aus dem Ausland kamen, nahmen an dem internationalen Branchentreffen teil und verteilten sich auf insgesamt fünf Messehallen. Innerhalb weniger Jahre hat sich die dmexco so zu einem wichtigen Treffpunkt der globalen Digiconomy entwickelt. Hier werden Geschäfte abgeschlossen, Kontakte gepflegt und neu geknüpft und innovative neue Ideen vorgestellt und gleich von Experten evaluiert.

Wie bereits in den vergangenen Jahren ließen wir uns auch in dieses Mal nicht die Gelegenheit entgehen, bei diesem internationalen Messe-Highlight dabei zu sein und uns über die aktuellen Entwicklungen zu informieren sowie Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Und das umfangreiche Programm, das in diesem Jahr mit zahlreichen Neuerungen aufwartete, bot dazu auch reichlich Gelegenheit.

Bei den Ausstellern, die sich erstmals auf insgesamt fünf Hallen verteilten, waren alle bedeutenden Marken sowie viele führende Top-Entscheider aus allen Bereichen der globalen Wirtschaft dabei. Darüber hinaus bot der Conference-Bereich mit unzähligen Vorträgen, Work Labs, Keynotes und Bühnendiskussionen von über 570 Speakern ein sehr abwechslungsreiches, interessantes und spannendes Programm. Und wer trotz dieser Vielfalt Langeweile verspürte oder einfach mal eine kurze Pause brauchte, der stellte sich in eine der fast schon üblichen und meist recht langen Schlangen für einen Kaffee, eine Currywurst mit Pommes oder den Toilettengang und konnte selbst dort immer wieder interessante Menschen kennenlernen – die dmexco ist halt eine eigene kleine große Welt für sich.

Trendthemen Virtual Reality und Mobile Videos

Virtual Reality (VR) ist zwar nicht erst seit dem großen Erfolg von Pokémon Go ein Thema, doch trägt der Hype um das von Nintendo veröffentlichte Spiel auf jeden Fall dazu bei, auch die breite Öffentlichkeit und insbesondere die junge Zielgruppe für VR zu sensibilisieren und zu begeistern, da man einzig mit seinem Smartphone „auf die Jagd“ geht und ganz ohne zusätzliche Geräte auskommt. Und durch die niedrigen Eintrittsbarrieren wird es auch für die werbetreibenden Unternehmen ein immer interessanteres Umfeld. Da ist es nur konsequent, dass der Themenwelt VR in Halle 9 ein eigener Bereich gewidmet wurde. Darüber hinaus wurden hier die Drohnen-Area sowie die Congress Hall, in der am Mittwochabend auf Einladung von Spotify Weltstar Zara Larsson auftrat, präsentiert.

Dass Mobile Videos ein Trendthema auf der diesjährigen dmexco ist, verwundert nicht wirklich. Insbesondere die junge Zielgruppe nutzt das Smartphone nur noch gelegentlich zum Telefonieren, vielmehr werden alle möglichen Social-Media-Kanäle zur Informationen und für Entertainment genutzt. Inzwischen liegen die Nutzungszahlen mobiler Zugriffe auf vielen großen Internetportalen vor denen von stationären Endgeräten. Umso wichtiger ist es also für alle Werbetreibenden zu überlegen, wie sie ihre Inhalte zielgruppengerecht und optimiert für die kleineren Smartphone-Bildschirme aufbereiten müssen, damit eine optimale Verbreitung und Vermarktung der Video-Inhalte erreicht wird.

Digital Marketing und Content-Erstellung

Neben den Trends ist natürlich das eigentliche Thema der dmexco, Digitales Marketing, für uns als Sprachenfabrik von hohem Interesse. Denn alle Digital Brands, Agenturen, Publisher, Kreative oder Start-ups brauchen qualitativ hochwertige Inhalte und das nicht nur für die jeweiligen Heimat-, sondern auch für ihre internationalen Märkte.

Neben Übersetzungen ist das Thema Content-Erstellung für unsere Kunden ein Schwerpunkt unseres Portfolios. Ob Geschäftsbericht, Imagebroschüre, Pressemitteilung, Blog- oder Produkttext oder Ihre Unternehmens-Website. Mit unseren qualifizierten Redakteuren, Lektoren und Textern finden wir immer die richtigen Worte für jede Branche, Zielgruppe und jedes Medium – und das in mehr als 25 Sprachen.

Mit diesen Themen im Gepäck haben wir viele interessante und vielversprechende Gespräche mit unseren bestehenden Geschäftspartnern aber auch potenziellen Kunden führen können. Insgesamt also ein anstrengender aber auch erfolgreicher Tag auf der dmexco und wir werden auch im kommenden Jahr sicherlich wieder dabei sein.

Fitting in with the locals

Our translation intern Katie talks about a few of the cultural challenges she has experienced whilst living abroad.

 „When in Rome, do as the Romans do.“ This is something I believe strongly in, but it isn’t always as easy as it sounds. I have previously lived in India, and over the past year, as part of my degree, I lived in Austria and France before moving to Germany to work on my German, and of course, learn more about the world of translation at the Sprachenfabrik. As I am near the end of my year abroad, I have started to reflect on the different cultures and traditions I have encountered, and I thought I would share with you a few difficulties I have had whilst trying to fit in with the locals.

 Cultural challenges arise from the get-go. Even in England, I am not always sure how I should greet people. In work settings, it is obviously a shake of the hand, and with family, it’s often a kiss or two on the cheek. But with friends – and friends of friends – it can vary from a hug to a simple “hi!” and anything in between. So I was dreading the daily struggles of the bise (kissing on the cheeks) that awaited me in France. But I soon got the hang of it, as it’s pretty much the same in all situations– with work colleagues to friends of my flat mates who were just popping by, and even when saying thank you for gift. It became so natural that I even stopped reminding friends who were visiting from home, which led to a few very awkward moments as they ducked and dodged people attempting to greet them with a kiss. And yet when you know what to do, it’s simple. Add in the customary “Ça va? Ça va?” and you’ve passed your first cultural test. But one Saturday, I left this custom behind, kissing my French flat mates goodbye, and, eight or nine hours later, shaking hands with my new German ones here in Bielefeld.

Another thing I have noticed is that one of the first questions I am asked is normally, “oh so you’re from England?” The tendency to refer to the UK as England became particularly apparent, when a Welsh and a Scottish friend visited me in France, and I told everyone they were from “Angleterre”. My friends were not amused. Coming from a country with many names can be difficult. Searching for my nationality in drop down boxes in online forms can take a good minute, and on a few occasions whilst abroad, I noticed that the only option was “England” or “English”. In India, this problem extended even further. My students always referred to me as “UK Madam”, but at the same time, no one seemed to understand, when I said that I came from the UK. So, to everyone in my tiny village in Andhra Pradesh, I was from London.

One of the initial challenges in India was eating. The majority of Indians eat with their hands (or rather their right hand). After weeks of providing three-time daily entertainment as I struggled to eat rice and curry with my hands, I eventually grasped the unwritten rules of eating without a knife and fork. A quick tip for those of you who are wondering is that you shouldn’t put your fingers in your mouth; the secret is to press small amounts of food together with your fingertips, before using your thumb to push the food into your mouth. But of course the first step is NOT to ask where the cutlery is! The first Prime Minister of India alleged once said that eating with a fork is like making love through an interpreter. I’m not sure I’d go quite this far, but eating with my hands, sat cross legged on the floor in my sari definitely made me feel like part of the family.

Whilst some Indian habits were easy to adapt to, others were definitely not, in particular waiting. Punctuality is not a strong point in India, and I am sure you have heard of Indian time. I have memories of waiting in police stations, shops and the head teacher’s office for hours and hours in the boiling heat. Here in Germany, on the other hand, I have encountered no such problems. Although the Germans may not be as good at queuing as us British, I will admit that punctuality is definitely their forte. Another thing which surprised me here in Bielefeld, perhaps because it goes against the stereotype, is how friendly and open people are. Waiters and waitresses have often taken the time to chat with me, my tandem partners have introduced me to their friends and even on the Stadtbahn here in Bielefeld some students struck up a conversation with me. The latter was most unexpected for me, as the London tube is definitely not somewhere you would start chatting to a stranger. In contrast, on trains here, it seems common to say goodbye to your fellow passengers with cheery “Tschüss!” As a foreigner trying to improve my German, I have to say this friendliness is something I really appreciate and the conversations I have with strangers always give me an extra confidence boost.

My time abroad has almost come to an end and it will definitely be sad to close this language learning chapter. But I am of course looking forward to seeing my family, who have already planned to welcome me home in the most British way: with a barbeque…undoubtedly in the pouring rain. You can’t beat the Great British Summer!

Was gibt es Neues aus Bielefeld und der Sprachenfabrik?

Unser Team ist ständig in Bewegung. Daher berichten wir in unserem heutigen Blog über unsere aktuelle Teamstruktur.

Bielefeld freut sich derzeit über das erste Storchenbaby seit mehr als 100 Jahren. Aber der kleine Mini-Storch ist nicht der einzige Nachwuchs in Puddingtown, wie Bielefeld auch liebevoll von seinen Einwohnern in Anlehnung an den beliebten Dr. Oetker Pudding genannt wird.

Nachwuchs in der Sprachenfabrik – die ganz kleinen Sprachenfabrikler

Der Klapperstorch war im April auch bei zwei Kolleginnen aus der Sprachenfabrik zu Besuch: Die kleine Lea überraschte ihre Mutter Andrea zum Osterfest, während Toni etwas auf sich warten ließ, bevor Ana ihn in ihre Arme schließen konnte. Mütter und Kinder sind wohlauf und halten einander auf Trab.

Unser neues Team

Aber es gibt noch weiteren „Nachwuchs“ in der Sprachenfabrik: Seit Januar ist Martins Veismanis (36) aus Lettland als neuer Projektmanager im Team und trägt zum deutlichen Anstieg der Männerquote in der Sprachenfabrik bei. Mit seinen Erfahrungen aus der Finanz- und Übersetzerbranche bereichert er das Team und hilft den Kolleginnen bei kniffeligen EDV-Problemen. Neben der klassischen Auftragsbetreuung liegt sein Fokus im Qualitätsmanagement und der Terminologiearbeit.

Unterstützung im Vertrieb und im Projektmanagement gibt es seit Februar durch Barbara Poltrock (43). Als erfahrene Key-Account-Managerin steht sie in regem Kontakt mit den Kunden, kennt deren Anforderungen genau und geht lösungsorientiert alle Herausforderungen an. Aufgrund ihrer früheren Verlagstätigkeit und einem Anglistikstudium liegt ihr Schwerpunkt auf der deutschen und englischen Sprache, sie hat aber auch eine hohe Affinität zum Französischen und Spanischen.

Während Martins und Barbara für Andrea und Ana gekommen sind, verstärkt Paulina Nowak (25) seit April zusätzlich als Juniorprojektmanagerin das bislang siebenköpfige Team der Sprachenfabrik. Im Rahmen ihres Studiums der Angewandten Linguistik mit dem Schwerpunkt „Interkulturelle Kommunikation“ kam sie über das europäische Studierendenaustauschprogramm ERASMUS nach Bielefeld. Neben der Bearbeitung von Übersetzungs- und Dolmetschprojekten gehört die Freiberuflerakquise und Korrespondenz zu ihren Aufgaben. Die gebürtige Polin hat sich während ihres Praktikums schnell zu einer wichtigen Stütze der Fabrik-Belegschaft entwickelt und verstärkt jetzt als vollwertige Projektmanagerin unser Team.

Unsere Praktikanten – multikulturell und bereichernd

Regelmäßig wird das Team der Sprachenfabrik von Praktikantinnen und Praktikanten in den Bereichen Projektmanagement und Übersetzungen unterstützt. Sie bereichern das Team mit ihrem Input, vertiefen Praxis-Themen im Rahmen von Bachelor- oder Master-Arbeiten und sammeln erste Berufserfahrungen im Tagesgeschäft. Immer wieder schreiben meist internationale Praktikanten auch interessante Beiträge für den Sprachenfabrik-Blog, in dem von Beobachtungen und Erfahrungen mit der deutschen Sprache und Kultur berichtet wird.

Überhaupt beobachten wir seit geraumer Zeit, dass unser Team immer internationaler wird. Neben Lettland und Polen sind zwischenzeitlich auch England, Italien und Russland vertreten, was insbesondere während der Fußball-Europameisterschaft 2016 immer wieder für spannende Diskussionen sorgte.

Neben all diesen neuen Sprachenfabriklern komplettieren die „alten Hasen“ Anja Reddiga, Johanna Gerstner, Rebekka Peters und Antje Lagemann das Team um Jörg Vogt.

Und als wären das nicht schon Änderungen genug, hat der Klapperstorch nun erneut an der Fabriktür angeklopft – aber dazu mehr in einem halben Jahr!

Mittsommer in Lettland

Es ist Juni, sicher einer der schönsten und vor allem einer der hellsten Monate in Europa. In einigen Erdteilen wird im Juni ausgiebig die Sommersonnenwende gefeiert. Fast jedem ist diese Feier aus Skandinavien, insbesondere Schweden, bekannt.

Dass auch einige der baltischen Staaten eine ganz besondere Mittsommertradition besitzen, erzählt uns heute unser Kollege Martins, gebürtig aus Lettland.

Wie genau feiert ihr in Lettland Mittsommer?

Der längste Tag ist am 21. Juni, aber der Höhepunkt des Mittsommer-Festes in Lettland ist die Nacht vom 23. Juni auf den 24. Juni. Beide Tage sind nationale Feiertage in Lettland und werden auch im ganzen Land groß gefeiert. Der 24. Juni heißt im Lettischen Jāņi, weil an demselben Tag der Namenstag von Jānis gefeiert wird, einem der populärsten männlichen Vornamen in Lettland. Im Deutschen spricht man vom Johannisfest.

Der 23. Juni ist der Līgo-Tag: An diesem Tag zeigt sich die ausgeprägte Naturverbundenheit der Letten, nicht umsonst bezeichnet man den Līgo-Tag als Kräutertag. Der Natur und allen Kräutern werden zu dieser Zeit besondere magische Heilkräfte zugeschrieben, sie vertreiben auch das Böse. Häuser und sogar Autos werden mit Zweigen von Eichen, Vogelbeerbäumen und Birken geschmückt. Es ist auch ganz üblich oder fast ein Muss, dass man junge Birken (bis zu 3 Meter hoch) in Innenräume trägt und in die Ecken stellt. Aus diesen Bäumchen kann man später Sauna-Quaste machen.

Die Frauen flechten Kronen aus Feldblüten, jedem Jānis wird am Namenstag mit einem Kranz aus Eichenzweigen gratuliert und dieser trägt den Kranz dann auch stolz als Hauptfigur des Festes. Einen besonderen Stellenwert hat an diesem Fest auch das Farnkraut: Man vermutet, dass dieses nur in der Nacht des Festes blüht. Verliebte gehen nachts auf die Suche nach dem blühenden Farnkraut – sicher einer der Gründe, wieso ungefähr neun Monate nach dem Fest die Geburtenraten jährlich etwas höher liegen als im Durchschnitt.

Schon in der Woche vor der Feier gibt es verschiedene Veranstaltungen, Volkstänze, Konzerte, traditionelle Jahrmärkte.

Und natürlich wird dieses naturverbundene Fest auch draußen gefeiert, trotz der oft regnerischen Wetterverhältnisse, man sagt, „es regnet wie am Johannistag“. An jedem Festplatz gibt es Feuer, sehr oft in Metallkörben, die auf hohen Masten stehen und von Weitem sichtbar sind. Ein Muss auf jedem Tisch ist runder Käse mit Kümmel, meist selbstgemacht. Diese gelben, runden Käserollen symbolisieren die Sonne und der Kümmelkäse schmeckt besonders gut zu Bier – an diesem Fest sind die Letten wahrscheinlich für ein paar Tage Weltmeister im Bierkonsum. Heutzutage ist es auch ein nationales Grillfest. Es werden besondere Festlieder gesungen, in denen es um die Natur, Kräuter, Bier oder verschiedene Bräuche des Tages geht. Man tanzt und feiert bis Sonnenaufgang. Eine der Traditionen ist, über das Lagerfeuer zu springen, was symbolisch für die Sonnenwende steht; es ist aber auch ein Fruchtbarkeitsritual. Heutzutage gibt es sowohl organisierte als auch spontane Nudistenläufe in einigen Orten während dieser Nacht. Und es gibt vieles mehr, was man in dieser Nacht erleben kann.

Weißt du etwas über die Hintergründe des Festes, z. B. die geschichtliche Entwicklung?

Die Letten ebenso wie die nördlichen Nachbarn in Estland (etwas weniger im südlichen Litauen) feiern die Sommersonnenwende schon seit Jahrhunderten. Damit verbundene Folklore und Volkslieder sind der beste Beweis dafür. Unter christlichem Einfluss ist daraus das Johannisfest geworden, aber die heidnischen, naturgebundenen Bräuche sind weitgehend erhalten geblieben. Zumindest im Unterbewusstsein jedes Letten.

Was gefällt dir persönlich besonders am Fest?

Für mich ist das Johannisfest der größte Feiertag des Jahres. Man kann mit der ganzen Familie zusammen sein, weil alle frei haben und in festlicher Stimmung sind. Die Natur ist in voller Blüte und in grüner Pracht, erst um diese Zeit wird es richtig sommerlich. Dazu habe ich am Johannistag auch noch Geburtstag, ebenso wie meine Mutter. Also insgesamt und unbestritten ein sommerlicher Höhepunkt, der jedes Jahr anders ist.

Das BREXIT-Referendum

Eine gesamteuropäische Diskussion

Should I stay or should I go? Der Song der britischen Punkband The Clash ist in diesen Tagen aktueller denn je. Kurz vor dem Referendum zum Brexit haben wir einige unserer britischen oder in Großbritannien lebenden Übersetzer gefragt, was sie denken und derzeit beobachten:

Wie ist die Stimmung in Ihrem Umfeld, je näher das Referendum rückt?

David H. (62):

It is very tense around here – in ‘true blue Conservative rebel country’ where half of our friends and neighbours want to leave, we hardly dare share our opinion.

Lindsay (29, American citizen, living in the UK):

Most (if not all) of the people we personally speak to here in Glasgow think leaving the EU is a bad idea. Most of the arguments in favour of leaving come from sources that are far removed from our everyday lives and with whom we rarely agree on policy decisions.

Neil (~30, UK citizen, husband of Lindsay):

Note that we’re based in Scotland and the political climate is more progressive than England. The mood is less engaged than for the previous few big votes. However it is mostly positive. Local and national politicians are generally in favour of remaining in the EU. Apart from extremist groups (Britain First, Conservative and Unionist Party, UKIP), who admittedly do not have much of a following in this country, the rhetoric is positive.

Antonio (36, Spanish citizen, living in the UK):

Nicht einstimmig – beide Seiten sind ziemlich konstant und laut… der Mord von Jo Cox hat die Stimmung nicht wesentlich verändert, nach einem Tag Ruhe wird man genauso heftig wie davor mit Information bombardiert.

David T. (~ 45):

I think the mood here has changed over recent weeks. The Leave camp has been gaining ground despite their overall campaign being rather negative. It has now hit a new low with a controversial poster which a lot of Brexit supporters have rightly condemned. Some have even switched sides over this.

Kim (62, British citizen, living in Berlin):

My British friends are all keen pro-Europeans and my non-British friends amazingly Anglophile, as they have always been. The opinion polls from the UK, like a lot of online comments that you read these days, seem to be from another planet in a far removed galaxy. The same small green men seem to be playing with the US presidential elections too.

Glauben Sie, dass ein Brexit auch für Sie persönliche Konsequenzen haben könnte? Fühlen Sie sich darüber ausreichend informiert?

David H. (62):

At the moment, when we visit our friends, and our daughter’s family in Hamburg, if anything happens to us, we can see a doctor for free. I am currently entitled to receive a German pension for the years when I lived there, but I don’t know whether that will apply any more when I reach 65. There are lots of questions. The campaigns are full of hyperbole rather than fact. But the BBC and FT are reliable sources of information.

Lindsay (29):

I strongly believe that the UK leaving the EU would have a number of serious repercussions. The costs and availability of goods may change, the cost and ease of doing business with the majority of our clients would likely be negatively impacted and there is a great deal of uncertainty over what this would mean for immigration. I myself am an immigrant to the UK and do not know what kind of changes might be brought in without the EU legal framework we currently enjoy. My husband’s parents live and work in France and will not get a vote, but their own immigration status, not to mention the pensions they’ve spent years building up, are now uncertain.

Neil (~30):

Being informed about the mechanisms, benefits and duties attached to EU membership was a personal endeavour. No attempt to present a balanced, information rich overview has been made by any party or broadcaster. The information provided on both sides of the debate has been disingenuous at best and libelous at worst.  My family and friends are spread through Europe and depend on the freedom of movement and the common market to enjoy their lives and be with loved ones.
The atrocious state of the visa issuing services in the UK (since I married Lindsay, their reply time to urgent mail has gone from 2 weeks to 4-6 months) and the extremely conservative (deporting foreign nationals legitimately married to Brits who earn below an amount, see https://www.theguardian.com/uk-news/2016/feb/22/absurd-minimum-income-visa-rules-forcing-uk-citizens-into-exile-court-told) means I have no confidence that the welfare of families with EU relatives will be considered.

Antonio (36):

Konsequenzen würde es wohl haben, jedoch glaube ich nicht, dass eine Anpassung daran unmöglich wäre (um so weniger, wenn der Wechsel tatsächlich stattfindet). Hier gibt es wie gesagt Information in jeder Ecke…

David (~ 45):

I don’t know how a Brexit would affect me personally – but there are potential consequences in terms of prices and the economy in general. While a lot of the information on both sides is speculation, leaving the EU would be too much a leap in the dark in my view. I think the UK could end up being rather isolated and marginalised on the world stage. Even though the EU is far from perfect and is clearly in need of reform, I am not convinced that we would be able to manage our affairs better outside the EU and I don’t buy into all the scaremongering about immigration.

Kim (62):

I listen to the “Today” programme on BBC radio 4 every morning, so I get the gist of what is going on. If Brexit causes the Pound to crash, I would worry about UK pension payments when I reach that August age. If any bureaucratic nonsense were to arise, then I could always apply for a German passport here in Berlin.

Was wünschen Sie sich für Donnerstag?

David (62): I am a million per cent in favour of remain. This is simply the wrong moment in history to divorce from Europe, with a revanchist Russia, an extremely unstable middle east and all the refugees. The EU needs the UK and the UK needs the EU to stand firm and show the leadership to resolve these issues rather than turn our back on them.

Lindsay (29):

I hope Thursday will bring a resounding vote to stay in the EU. Leaving the EU will not mean Britain is free from EU regulation, much of which I think is quite positive. To continue to trade and do business with other EU countries, EU law must still be complied with. If Britain leaves they will simply no longer have a say in crafting these policies. The Leave campaign seems to be rooted in fear and distrust, but I think there is a lot to be gained from a strong continued European partnership.

Neil (~30):

I hope that, against all odds, there will be a strong vote to remain on Thursday. It would acknowledge that we would still need to access the common market but don’t want to give up our ability to contribute to the process.
In the event of a vote to leave I hope that a second independence referendum for Scotland will be triggered as, not to put too fine a point on it, we depend on the EU to mitigate the madness of a parliament that doesn’t represent us. (The general election in 2015 shows how starkly Scotland is disenfranchised: In Scotland 56 of 59 seats were won by a single party, the SNP. The Conservative Party won 1 seat. Our Government is a majority Conservative Party with a mandate as a result of that election.)

Antonio (36):

Remain gewinnt. Ich hoffe auch, dass die Brexit-Anhänger nach diesem Referendum still werden. So ein Krach alle „x“ Jahre tut kaum jemandem gut.

David (~ 45):

I really hope Britain votes to remain in the EU but I also hope that a lot of people get out there and vote on Thursday, regardless of their views. If too many people sit on the fence and don’t bother to vote or think they are somehow ineligible to vote, I am very concerned that the Brexit camp will actually win.

Kim (62):

I arranged a postal vote and I voted a couple of weeks ago for the UK to remain in Europe. I hope that the UK pollsters will prove to have got it wrong again and that there is substantial support for UK staying in Europe.

Qualitätsmanagement in der Sprachenfabrik

Vier Faktoren für eine optimale Übersetzungsqualität

Wenn es um die Qualität von Übersetzungen geht, verlassen wir uns nicht auf den Zufall. Vielmehr gibt es ganz konkrete Maßnahmen, die wir – in Abstimmung mit Ihnen – treffen, um das Beste herauszuholen. Wie genau wir vorgehen, möchten wir an dieser Stelle erläutern.

1. Übersetzerauswahl

Bei uns beginnt das Qualitätsmanagement schon, bevor Sie einen Übersetzungsauftrag platzieren. Über die Jahre hinweg haben wir ein großes Netzwerk von professionellen freiberuflichen Übersetzern aufgebaut, die alle über einen einschlägigen Universitäts- oder staatlichen Abschluss verfügen und sich zudem im Anschluss auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert haben.

Sobald wir für bestimmte Sprachrichtungen und Fachgebiete erhöhten Bedarf feststellen, bauen wir unser Netzwerk in dieser Hinsicht aus und testen die neuen Kollegen eingehend, ob sie unseren Qualitätsansprüchen gerecht werden können.

So stellen wir sicher, dass wir für Ihren Auftrag den fachlich geeigneten Übersetzer auswählen.

2. Vieraugenprüfung

Es mag abgedroschen klingen, doch die Praxis zeigt immer wieder, dass es sich bewahrheitet: Vier Augen sehen einfach mehr als zwei. Daher empfehlen wir grundsätzlich, alle Übersetzungen, die veröffentlicht werden sollen und nicht nur für den internen Gebrauch bestimmt sind, noch einmal prüfen zu lassen. Für die Vieraugenprüfung setzen wir einen Übersetzer der gleichen Sprachrichtung mit gleichwertiger Qualifikation ein, der noch einmal das Original mit der Übersetzung Satz für Satz abgleicht und die Übersetzung sprachlich auf den Prüfstand stellt. Fehler zu machen, ist schließlich menschlich – und die Vieraugenprüfung reduziert das Risiko einer fehlerhaften Übersetzung deutlich.

3. Einsatz von CAT-Tools

Auch vor der Übersetzungsindustrie hat die Digitalisierung in den letzten Jahrzehnten nicht Halt gemacht und so ist für uns die Arbeit mit Software, die beim Übersetzen unterstützt – sogenannten CAT -Tools (CAT = computer-aided translation) – selbstverständlich geworden. Das heißt keineswegs, dass Ihre Texte maschinell übersetzt werden. Vielmehr helfen diese Tools den menschlichen Übersetzern dabei, qualitativ hochwertige, konsistente und korrekte Übersetzungen zu liefern.

Ein solches Tool ist das Translation-Memory-System – ein „Übersetzungsspeicher“, der sich in der Vergangenheit übersetzte Texte Satz für Satz merkt und diese gespeicherten Sätze vorschlägt, sobald ein ähnlicher neuer Text übersetzt wird. In dieses Translation-Memory-System kann außerdem eine Termdatenbank, d. h. ein Glossar mit Fachtermini, die auf eine bestimmte Art und Weise übersetzt werden sollen, eingebunden werden, auf die der Übersetzer ebenfalls in Echtzeit zurückgreifen kann, ohne im gedruckten Wörterbuch nachschlagen zu müssen. Dieses Glossar können Sie uns gern mit anliefern – auf Wunsch erstellen wir dieses auch gerne für Sie.

Ihr Vorteil: Durch den Einsatz von CAT-Tools können Übersetzungen in der Regel schneller fertiggestellt und zugleich eine „falsche“ oder unerwünschte Wortwahl vermieden werden.

Falls Sie immer wieder ähnliche oder auch stark repetitive oder genormte Texte von uns übersetzen lassen, sparen Sie darüber hinaus auch noch Geld. Wir machen Ihnen gern ein auf Sie zugeschnittenes Angebot, das diese Faktoren berücksichtigt.

4. Layoutprüfung

Häufig lassen unsere Kunden von uns Flyer, Broschüren, Magazine oder Kataloge übersetzen. Dann empfehlen wir nach Abschluss der Grafikarbeiten immer eine sogenannte Layoutprüfung. Bei dieser Art der Prüfung schaut ein muttersprachlicher Übersetzer oder Lektor sich noch einmal das Dokument im Ganzen an. Sind die Worttrennungen am Ende einer Zeile korrekt? Stimmen alle Seitenzahlen? Findet sich vielleicht noch ein Tippfehler in einer Überschrift? Diese und andere Dinge werden abschließend gezielt geprüft, damit Ihr Produkt tatsächlich „gut zum Druck“ ist.

Als zuverlässiger und flexibler Partner garantieren wir mit diesen Arbeitsstandards qualitativ hochwertige Übersetzungen für unsere Kunden. Haben Sie noch Fragen zu unseren Vorgehensweisen? Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

Zur Verbesserung der Lesbarkeit verwenden wir im gesamten Text das generische Maskulinum.