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Allgemeines

Zum vierten Advent: Es weihnachtet sehr!

So schnell ist der Dezember vorangeschritten, dass es nur noch vier Tage dauert, bis wir alle das Weihnachtsfest genießen dürfen – oder? Wir haben dieses Jahr einen Teil unserer Kolleg*innen gefragt, ob und wie sie eigentlich Weihnachten feiern – und so multikulturell wie unser Team ist, so unterschiedlich waren auch die Antworten.

Von Väterchen Frost bis Roast-Dinner
Martins, Olesya und Ilona, alle drei arbeiten im Projektmanagement, stammen aus östlichen Ländern. Sie sind nicht mit Weihnachtsmann oder Christkind, sondern mit Väterchen Frost aufgewachsen. Väterchen Frost ist eine dem Weihnachtsmann ähnelnde, ursprünglich russische Märchenfigur, die aus der slawischen Mythologie stammt und die Personifikation des Winters ist. In Lettland und Estland kommt Väterchen Frost am 24. Dezember, doch bevor die Kinder ein Geschenk bekommen, müssen sie erst ein Gedicht aufsagen oder ein Liedchen singen. Estland ist außerdem übrigens einigen Quellen zufolge das Ursprungsland des Weihnachtsbaums.

In Russland lässt sich Väterchen Frost in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar blicken und verteilt um Mitternacht reichlich Geschenke. Allen drei Kulturen ist die Vorliebe gemein, an Festtagen ausgiebig und üppig zu essen. Da sind neun verschiedene Speisen auf der festlichen Tafel keine Seltenheit, während ein beachtlicher Teil der Deutschen am Heiligenabend doch eher zu Bockwürstchen und Kartoffelsalat greift.

Jemma, unsere britische Inhouseübersetzerin, hat hingegen erzählt, dass die Engländer*innen am 25. Dezember, dem „Christmas Day“, traditionell ein Roast-Dinner, also ein ausgedehntes Weihnachtsmahl mit Fleisch wie z. B. Truthahn oder Pute, mit der engen Verwandtschaft genießen. Dort kommt der „Father Christmas“ in der Nacht vom 24. Dezember auf den 25. Dezember durch den Kamin gesaust, verteilt die Präsente und genießt selbst gebackene Kekse der Kinder mit einem Glas Milch. Wenn man das Jahr über nicht so brav war, bekommt man ein Stück Kohle in die Weihnachtssocke gelegt. Uiuiui!

Unser türkischstämmiger Kollege Ant, ebenfalls aus dem Übersetzungsbereich, feiert traditionell keine Weihnachten, lässt sich aber gerne jedes Jahr aufs Neue von der besinnlichen und feierlichen Weihnachtsatmosphäre mitreißen und hat in dieser Zeit die klassischen, vor allem alten Weihnachtsfilme für sich entdeckt.

Wie sagt man so schön: Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Ganz egal, wie und wann man Weihnachten feiert, die Zeit zum Ende des Jahres ist atmosphärisch eine der schönsten. Viele Menschen nutzen die Zeit, um das fast vergangene Jahr nochmal Revue passieren zu lassen, Negatives hinter sich zu lassen und das neue Jahr mit positiven Gedanken und Hoffnungen zu begrüßen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Zum dritten Advent: O Tannenbaum, ein Blick hinter die Kulissen

Alle Jahre wieder rieselt der Schnee. Oh, du Fröhliche, klingelingeling. Oder so ähnlich. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit wird so viel gesungen wie vermutlich sonst im gesamten Jahr zusammen nicht. Und auch in diesem besonderen Jahr – in dem die Möglichkeiten, durch gemeinsames Singen die Vorfreude auf die anstehenden Weihnachtsfeiertage zum Ausdruck zu bringen, stark beschränkt sind – bleiben die klassischen Weihnachtslieder doch überall gegenwärtig: im Radio, auf CD oder sonstigen Tonträgern und in diversen Weihnachtsplaylists wohl aller Streamingdienste.

Doch was besingen wir eigentlich in den klassischen, weihnachtlichen Volksliedern?

  • Da haben wir die vertonte Weihnachtsgeschichte: „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Kommet ihr Hirten“,
  • Lieder, die die christliche Botschaft aufgreifen: „O du Fröhliche“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“,
  • natürlich den Bezug zur Jahreszeit: „Leise rieselt der Schnee“ oder „Schneeflöckchen Weißröckchen“ oder
  • zu weltlichen Weihnachtsbräuchen: „Lasst uns froh und munter sein“ oder „Morgen Kinder wird’s was geben“.
  • Und es gibt auch Lieder, die sich einer ganz bestimmten Tradition widmen: „Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen“ und eben …

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein, auch im Winter, wenn es schneit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen.
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von Dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren:
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Kraft und Trost zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren.

Geschrieben um 1800 von August Zarnack (erste Version, ursprünglich ein Liebeslied) und Ernst Anschütz (überarbeitete, kindgerechtere Fassung) zu einer bereits vorhandenen Melodie gilt „O Tannenbaum“ als das wohl bekannteste weltliche Weihnachtslied. Seit vielen Jahrhunderten wird, entlehnt aus einem heidnischen Brauch und übernommen in das Christentum, zur Weihnachtszeit ein geschmückter Tannenbaum in den Wohnzimmern aufgestellt. Hier besingen wir die symbolische Bedeutung des Tannenbaums: Insbesondere das immergrüne Tannenkleid ist ein Zeichen für Treue und Beständigkeit. Zudem verweist die grüne Farbe bereits auf das kommende Frühjahr und die wiederblühende Natur. So gibt der immergrüne Baum Hoffnung, Kraft und Trost in der dunklen Jahreszeit.

Apropos Evergreen: Eine zweieinhalb Jahre alte Tochter und Vertreterin der Sprachenfabrik-Next-Generation hat den Aspekt der Beständigkeit auf ein anderes Niveau gehoben. Seit Dezember 2019 ist „O Tannenbaum“ das allabendlich favorisierte Schlaflied vor dem Ins-Bett-Gehen. Nicht nur zur Winterzeit, sondern auch im Sommer, wenn es gar nicht schneit. So hatten wir unser diesjähriges Weihnachtsmotto im wahrsten Sinne schon zur Sommerzeit im Kopf.

Und jetzt sind Sie an der Reihe: Welches Weihnachtslied gefällt Ihnen am besten?

Zum zweiten Advent: Grüße aus dem Teutoburger Wald

Jauchzet, frohlocket! Heute haben wir gleich zwei Gründe zu feiern, hat uns doch der Nikolaus in diesem Jahr am heutigen 2. Advent besucht. Und auch wenn wir erst morgen verraten, welch große Überraschung er für uns im Stiefel versteckt hat, haben wir heute schon etwas Besonderes mit Ihnen vor. In der letzten Woche haben wir Ihnen bereits unser diesjähriges Weihnachtsmotto verraten (O Tannenbaum!) und mit einer der wohl relevantesten Fragen unserer Zeit in Verbindung gebracht: Nachhaltigkeit. Heute möchten wir den Blick direkt in unseren Wald richten. Kaum etwas ist an Weihnachten so schön wie der Geruch der im Wohnzimmer stehenden Nordmanntanne. Und nur am Rande bemerkt: Auch für alle, die so wie ich nicht auf den Weihnachtsbaum verzichten wollen, gibt es inzwischen nachhaltige Lösungen, wie regionale Bio-Weihnachtsbäume und wieder einpflanzbare Weihnachtsbäume im Topf oder zur Miete. Kommt man dann erst mal auf den Geruch (oder Geschmack?), liegt ein Waldspaziergang nicht fern. Und zu diesem Spaziergang möchten wir Sie hier gerne mitnehmen.

Nur ca. 2 Kilometer Luftlinie von unserem Bielefelder Sprachenfabrik-Hauptsitz entfernt gehen wir los. Abgesehen von einem tapferen, einsamen Jogger ist weit und breit keine Menschenseele zu erahnen. Dieses Stück Teutoburger Wald ist wohl eher ein Geheimtipp. Allerdings ist das nicht nur zur jetzigen Zeit eigentlich ein Vorteil, ist die Chance doch so viel höher einem tierischen Waldbewohner zu begegnen. Wir atmen tief durch.

In dem im Wesentlichen von Buchen, Eichen, Fichten und Kiefern geprägten Wald sind bei Wanderungen Reh-, Rot-, Dam- und Schwarzwild häufig zu sehen. Die großen Wälder bieten aber auch störungsempfindlichen Tierarten Raum zum Überleben, wie dem Schwarzstorch: Immerhin 6 % der Naturparkfläche Teutoburger Wald/Eggegebirge sind Vogelschutzgebiete. Auch die sehr seltene Wildkatze kommt im Naturpark vor. Und natürlich finden wir auch die alltäglicheren (aber ebenso liebenswerten) Waldbewohner wie Eichhörnchen oder Füchse von Zeit zu Zeit.

Aber nicht heute. Heute sind wir alleine mit dem Rauschen des Laubes, dem winterlich-weihnachtlich anmutenden Duft der Kiefern und Fichten und dem etwas typisch-Bielefeld-trüben Wetter. Und während das Blut in unsere Wangen läuft und wir uns sinnierend über den legendären Arminius und das erwartbare Abschneiden des namensverwandten, heimischen Fußballvereins (Sie wissen schon, oder?) langsam auf den adventlichen Kaffee und Kuchen freuen, möchten wir Ihnen in diesem Sinne einen geruhsamen und besinnlichen 2. Advent wünschen!

Zum ersten Advent: O Tannenbaum

Nachhaltigkeit. Laut Duden ein „Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann“. Und in einer weiteren, etwas spezifischeren Bedeutungsvariante ein „forstwirtschaftliches Prinzip, nach dem nicht mehr Holz gefällt werden darf, als jeweils nachwachsen kann“.

Alle Kolleg*innen der Sprachenfabrik, die an unserem Stammsitz in Bielefeld den Teutoburger Wald als Naherholungsgebiet nutzen, mussten in der Vergangenheit sehen und miterleben: Es hat sich Vieles verändert. Hier muss sich Einiges regenerieren, es müssen zahlreiche Bäume wieder nachwachsen. Das Thema Waldsterben, bedingt durch viel zu trockene Sommer, heftige Stürme und Schädlingsbefall, ist für uns in der Region Ostwestfalen-Lippe im wahrsten Sinne des Wortes augenscheinlich.

So liegt es nahe, unsere eigenen Arbeitsprozesse zu reflektieren. Auch wenn Nachhaltigkeit wohl stets ein dynamisches Ziel bleiben wird, fällt uns auf, dass wir uns der Verantwortung der Umwelt gegenüber bewusst sind, und dass wir einige Dinge bereits wirklich gut in unserer täglichen Arbeit umsetzen:

Stichwort „Papier“

Wir arbeiten schon seit einigen Jahren nahezu papierlos. In unserem Projektmanagentsystem Plunet BusinessManager können wir alle Arbeitsschritte von A wie Anfrage bis Z wie Zustellen der Projektrechnung elektronisch erledigen. Auch die freiberuflichen Sprachexpert*innen reichen schon seit langer Zeit ihre Rechnungen an uns ausschließlich elektronisch ein. Dies hat für uns zum einen die Bearbeitungszeit erheblich reduziert – und zum anderen auch den Papierverbrauch. Und der Rechnungsausgleich erfolgt dann selbstverständlich nicht per Überweisungsträger, sondern via Online-Banking.
Auch die Zeiten, in denen ein Übersetzer mit Füllfederhalter und Pergamentpapier vor einem verstaubten Bücherregal saß, sind lange vorbei! In unseren state-of-the-art CAT-Tools memoQ und Across arbeiten alle Projektbeteiligten elektronisch und web-basiert. Korrektorate werden durch Kommentare in den Dateien selbst umgesetzt – und dass Texte, die wir in verschiedenen Sprachen für Sie erstellen, ohnehin direkt im gewünschten Dateiformat oder direkt in Ihrem CMS erstellt werden, erklärt sich von selbst.
In den ganz seltenen Fällen, in denen wir doch mal etwas förmlicher werden müssen, verwenden wir ausschließlich umweltfreundliches Recycling-Papier – auch wenn dieses, allerdings nur auf den ersten Blick, eine nicht ganz so schöne Haptik hat wie herkömmliches, gebleichtes Papier.

Stichwort „Mobilität“
Viele Kolleg*innen nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel für den Arbeitsweg. Die sportlich-aktiven unter uns kommen zu Fuß oder mit dem Fahrrad, auch von weiter her. Unterstützung gibt es bei Bedarf in Form eines Jobrads. Und last but not least: Auch ein E-Auto befindet sich in der kleinen Dienstwagenflotte.
Momentan sind wir sogar noch nachhaltiger unterwegs als sonst, da wir größtenteils (durch den Einsatz unserer ausschließlich web-basierten Tools übrigens völlig reibungslos) mobil aus dem Homeoffice arbeiten. Aber das hat andere Gründe.

Haben Sie vielleicht noch weitere nachhaltige Ideen für uns? Wie arbeiten Sie möglichst umweltfreundlich? Wir sind immer an innovativen und effizienten Prozessen interessiert, mit denen wir auch in unserem beruflichen Umfeld einen kleinen Beitrag zu einer grünen – oder vielleicht sogar einmal wieder einer weißen – Weihnachtszeit leisten können.

In diesem Sinne verraten wir Ihnen heute unser diesjähriges Weihnachtsmotto, das uns in der Vorweihnachtszeit begleiten wird:

O Tannenbaum!

Warum wir Schriftsprache brauchen – Gedanken zum Weltalphabetisierungstag

In Zeiten von Siri, Alexa und WhatsApp-Sprachnachrichten haben vielleicht schon so manch träge Tastentipper*innen oder gelangweilte Deutschunterricht-Gedichtsanalytiker*innen die leise Hoffnung geschürt, dass unsere geliebte Schriftsprache irgendwann ein überholtes Relikt der Vergangenheit ist. Warum brauchen wir überhaupt Schriftsprache? Anlässlich des heutigen Weltalphabetisierungstags möchten wir dieser Frage nachgehen.

 

Schriftsprache – eine kurze Einordnung

Schriftsprache gibt es nicht schon immer. Genauso wie gesprochene Sprache auch hat sie sich über die Zeit entwickelt und ist Teil des Menschseins geworden. Am anschaulichsten wird das wohl, wenn man sich Kommunikation bei Tieren ansieht. Vom Tanz der Bienen über eine australische Forscherin, die erstaunliche Erkenntnisse über das Muhen von Kühen gewinnen konnte, bis hin zu der Gorilladame Koko, die in der Lage war, über 1.000 Zeichen einer modifizierten amerikanischen Gebärdensprache korrekt zu verwenden: Tiere sprechen Sprache. Jedoch hat es keine Spezies dazu gebracht, eine Schriftsprache zu entwickeln – bis auf den Menschen. Während zu Beginn vermutlich nur mit einfachen bildhaften Symbolen kommuniziert wurde, entwickelten sich später immer abstraktere Schriftsysteme, die schließlich in unsere heutigen Schriftzeichen mündeten: lateinische, kyrillische, arabische, japanische, chinesische und viele mehr. Entsprechend ist die Schriftsprache Gegenstand verschiedenster Wissenschaftszweige: Archäologie, Geschichtswissenschaft, Kulturwissenschaft, Linguistik, Literaturwissenschaft – und die Liste kann noch lange fortgeführt werden.

 

Schriftsprache – ein Plädoyer

Aber warum brauchen wir jetzt Schriftsprache? Das erste Argument liegt auf der Hand: Wir brauchen Schriftsprache, um überhaupt eigenständig am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Diese Erfahrung teilen alle, die sich an ihr Leben vor dem Schriftspracherwerb erinnern können. Auch als Erwachsene überhören wir noch von Zeit zu Zeit ein Kind, das gerade lesen gelernt hat und nun so vergnügt alles liest, was ihm in die Quere kommt: Verkehrsschilder, Speisekarten, Papas Personalausweis. Mit dem Aufblühen der städtischen Lebenskultur vor einigen Jahrhunderten, in der Menschen enger zusammenlebten und sich organisieren mussten, erfuhr auch die Schriftsprache einen Aufschwung. Von der Fahrt zur Arbeit über den wöchentlichen Einkauf bis hin zur abendlichen Lieblingslektüre: Ohne (Kenntnis von) Schriftsprache sind all diese alltäglichen Ereignisse nicht vorstellbar.

Es gibt aber auch Gesichtspunkte, die über die Vereinfachung unseres Alltags hinausgehen. Rein mündlich kommunizierenden Kulturen eine Schriftsprache zu verleihen, wird beispielsweise als eine Lösung genutzt, um diese Sprachen vor dem Aussterben zu retten. Wenn man bedenkt, dass rund die Hälfte aller Sprachen weltweit (ca. 6.000) vom Aussterben bedroht ist, spricht die Tatsache, dass wir mittels Schriftsprache einen Teil davon retten können, als Argument für die Bedeutung von Schriftsprache wohl für sich. Abgesehen davon kann und muss Schriftsprache in Form von Literatur als Medium unserer Kultur gesehen werden. Eine Welt ohne Bücher, Gedichte oder Blogbeiträge? Kaum auszudenken! Aber egal, ob Kino, Konzert oder Kriminalroman: Warum sollten wir uns willentlich einer Option berauben, unsere Kultur zu genießen und weiterzuentwickeln?

Schriftsprache ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur, in den Wissenschaften, aber auch schlicht: in unserem Alltag. Auch vor diesem Hintergrund schenken wir unsere Aufmerksamkeit dem heutigen Weltalphabetisierungstag.

 

Weltalphabetisierungstag – Zahlen und Fakten

Weltweit gibt es über 750 Millionen Erwachsene, denen basale schriftsprachliche Kompetenzen fehlen; in Deutschland sind ca. 7,5 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter sogenannte funktionale Analphabeten („leo. – Level-One Studie“, 2011), die zwar einzelne Sätze lesen oder schreiben, jedoch keine zusammenhängenden Texte verstehen können – egal wie lang (oder kurz) diese sein mögen. Rund 2 Millionen Menschen gelten darunter als Analphabeten im engeren Sinne, d. h., dass sie zwar einzelne Wörter lesend verstehen bzw. schreiben können – nicht jedoch ganze Sätze. Zudem müssen die betroffenen Personen auch gebräuchliche Wörter Buchstabe für Buchstabe zusammensetzen.

Seit 1967 begeht die UNESCO jährlich den „International Literacy Day“, den Welttag der Alphabetisierung, um die Öffentlichkeit an die Bedeutung der Alphabetisierung als einer Frage der Würde und Menschenrechte zu erinnern und so die Entwicklung hin zu einer immer stärker alphabetisierten und nachhaltigeren Gesellschaft voranzubringen.

Das Team der Sprachenfabrik wünscht einen schönen Sommer!

Ob Segeln auf der Ostsee, ein Urlaub auf Sylt oder Fehmarn – Reiseziele innerhalb von Deutschland sind in diesem Jahr bei vielen Mitarbeiter*innen der Sprachenfabrik sehr beliebt. Andere hoffen, ihre Familien im europäischen Ausland nun endlich einmal wieder besuchen zu dürfen.

Und wieder andere möchten ihre freie Zeit in diesem Jahr nutzen, um ihr Zuhause zu verschönern und lang aufgeschobene „Baustellen“ anzugehen: Gartenarbeiten und Renovierungen stehen auf dem Plan.

Aber selbstverständlich dürfen Sie auch während der gesamten Urlaubszeit wie immer auf tatkräftige Unterstützung aus der Sprachenfabrik zählen! Wir freuen uns darauf, Ihre Sprach- und Kommunikationsprojekte gemeinsam mit Ihnen umzusetzen!

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Sprachenfabrik-Tipps fürs „Homeostern“

 

Ostern 2020 ist anders: Familientraditionen müssen ausgesetzt, verschoben oder abgewandelt werden, gegenseitige Besuche können nicht stattfinden, Osterfeuer sind abgesagt und bei individuellen Ausflügen an der frischen Luft müssen strikte Regelungen eingehalten werden. Dies ist sicher an den Feiertagen eine besonders schwierige Situation, auch wenn allen bewusst ist: Gesundheit geht vor! Und dennoch – oder gerade deswegen: Das Team der Sprachenfabrik wünscht frohe Ostern und hat im folgenden einige persönliche Vorschläge zur alternativen Feiertagsgestaltung zusammengetragen.

 

„Wer seinen Osterurlaub aufgrund der Corona-Krise stornieren musste und sich nun gern in die Sonne träumen würde, dem empfehle ich die Hörbücher zu den Kriminalromanen von Jean-Luc Bannalec. Alle sieben erhältlichen Hörbücher spielen in der Bretagne und schon nach wenigen Sätzen spürt man fast die salzige Brise im Gesicht und hat den Geruch von Fischsuppe beinahe in der Nase. Ganz nebenbei sind die Fälle, die Bannalecs Kommissar Dupin – von Paris in die Provinz strafversetzt und daher zunächst dauernd übel gelaunt – zu lösen hat, auch noch spannend bis zum letzten Kapitel und man lernt viel Interessantes über die bretonische Kultur. Die ersten sieben Fälle von Kommissar Dupin kann man u. a. bei Spotify oder Audible anhören.“

Ana Büttner, Projektmanagement

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Photo by freestocks on Unsplash

 

„Traditionell feiern mein Sohn, mein Mann und ich Ostern mit meinen Schwiegereltern: Vor dem großen Osterbrunch mit bayerischen Weißwürsten haben wir alle einen Riesenspaß daran, Ostereier, Süßigkeiten und kleine Geschenke zu verstecken und zu suchen. In diesem Jahr werden wir uns nur zu dritt auf die Suche begeben, was uns alle ziemlich traurig stimmt. Aber eine Sache lasse ich mir nicht nehmen: Meine Schwiegermutter liebt frisch gebackenen Hefezopf. Und da sie, nach eigenen Angaben, sogar an Backmischungen scheitert, backe ich seit ca. 10 Jahren immer einen Osterhefezopf – den ich ihr in diesem Jahr einfach im Osternest vor die Haustür legen werde. In meiner Familie hat das Backen eine große Tradition: Jedes Wochenende wurde ein Kuchen gebacken und an Geburtstagen wurde stets groß aufgefahren mit Kuchen und Torten ob meiner großen Verwandtschaft. Teignaschen war und ist immer noch das Highlight für mich, aber auch der frische, süße Backduft weckt in mir schönste Kindheitserinnerungen. Wer auch Lust auf einen Osterzopf hat – „mein“ Rezept nebst Flechtanleitung findet sich hier: https://www.oetker.de/rezepte/r/hefezopf.“

Barbara Poltrock, Projektmanagement

 

„In diesem Jahre freue ich mich tatsächlich noch mehr als sonst auf Ostern. Über die Feiertage können mein Mann und ich (nach ein paar Wochen des doch recht aufwendigen Jonglierens zwischen Arbeiten aus dem Homeoffice, Kleinkindbetreuung, Homeschooling und Haushalt) einmal durchatmen und die Familienzeit etwas ruhiger angehen lassen. Sicher wird auch mit den Kindern wieder viel gelesen. Für unsere jüngste Tochter sind momentan, wie passend zu Ostern, die Kinderbücher der ‚Hasenkind‘-Reihe von Jörg Mühle (Moritz Verlag) der Hit. In diesen schlicht, aber liebevoll gezeichneten Mitmachbüchern unterstützen die jüngsten Leserinenn und Leser das Hasenkind in Situationen mit einem gewissem Konfliktpotenzial: Nach einem Sturz („Da kommt ja sogar Blut!“) verarzten sie das Hasenkind mit einem Pflaster, nach dem Haarewaschen am Badetag (auch noch mit Shampoo …) pusten sie seine Haare trocken und sie begleiten es am Abend mit Ohrenkraulen ins Bett. Hier dürfen die kleinen Helferinnen und Helfer viel gelobt werden, sodass das die Hasenkindbücher ein absolut positives Leseerlebnis bieten und zu einem hoffentlich entspannten Osterfest für die ganze Familie beitragen können.“

Rebekka Peters, Human Resources und Vendor Management

Photo by Sven Brandsma on Unsplash

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„In andere Welten eintauchen? Kann man auch zu Hause! Und das nicht (nur) mit einem guten Buch. Die unterschiedlichsten Museen in der ganzen Welt haben sich mit Google zusammengetan und unter artsandculture.google.com ein einzigartiges kulturelles Angebot ins Leben gerufen: kostenlose, virtuelle Ausstellungen in englischer Sprache. Zwischen unglaublichen Fotos buchstäblich weit, weit entfernter Galaxien (NASA) und dem revolutionären Lichtspiel des Impressionismus (bspw. Musée d’Orsay) bis hin zu den Höhlenmalereien der weltweit ersten, jahrtausendealten ‚Kunstgalerie‘ (UNESCO-Weltkulturerbe Grotte Chauvet) kann ich gar nicht anders, als dem jetzigen Quarantäne-Alltag etwas zu entfliehen. Was steht wohl in dem Brief, den ein ‚Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster‘ (Jan Vermeer, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden) studiert? Wie riechen und schmecken wohl die mühsam geernteten Kartoffeln, die von den Bauern in dem Bild ‚Die Kartoffelesser‘ (Vincent Van Gogh, Kröller-Müller Museum) mit dreckigen Händen verzehrt werden? Zugegeben, ein virtueller Museumsbesuch wird nie an das echte, physische Erlebnis Angesicht (Kunstwerk) zu Angesicht herankommen. Trotzdem haben Online-Ausstellungen auch ihre Vorteile – keine Warteschlangen vor dem Eingang, genug Zeit, um jedes Werk so lange zu betrachten, wie man möchte, ohne dabei von Menschenmassen umlagert zu werden, und vor allen Dingen: keine Ansteckungsgefahr.“

Marie Kneller, Projektmanagement Kommunikation, Accounting und Vendor Management

 

„In diesen Zeiten können sich die Tage mitunter hinziehen. Ein spannender Film für die Ostertage ist da eine willkommene Abwechslung – wie zum Beispiel der argentinische Thriller ‚In ihren Augen‘ (Originaltitel: El secreto de sus ojos) aus dem Jahr 2009. In dem oscarprämierten Film geht es um den pensionierten Gerichtsbeamten Benjamín Esposito, welcher beschließt, im Jahr 2000 einen Roman zu schreiben. Dieser basiert auf einem seiner eigenen Fälle, der ihn auch 25 Jahre später nicht loslässt: die Vergewaltigung und anschließende Ermordung der jungen Liliana Colotto im Jahr 1974. Die Kriminalgeschichte, in Rückblenden erzählt, zeichnet zugleich ein Bild der aufkommenden Militärdiktatur der 70er Jahre in Argentinien sowie Espositos unerwiderte Liebe zu seiner Vorgesetzten, mit der er damals den Mordfall untersuchte. Der Film schafft es, eine düstere Atmosphäre zu erzeugen, und lässt beim Zuschauer ein immer stärker pulsierendes Gefühl aufkommen, dass Esposito damals etwas übersehen hat – sei es auch nur ein Detail. Nicht zu verwechseln ist der Film übrigens mit dem Hollywood-Remake ‚Vor ihren Augen‘ (Originaltitel: Secret in Their Eyes) aus dem Jahr 2015, das bei Weitem nicht an das Original heranreicht. Wer sich aber an das Original hält, kann sich auf einen Fingernägel und Popcorn kauenden Abend daheim freuen.“

Ant Kahramanoglu, Inhouse-Übersetzer

 

„Egal, ob im Homeoffice oder im Büro: Es liegen anstrengende Tage hinter uns. Die aktuelle Situation ist für uns alle in vielerlei Hinsicht belastend. Umso schöner ist es, an den vor uns liegenden Osterfeiertagen das gute Wetter nutzen zu können, um zu entspannen und wieder ein wenig Kraft zu tanken. Als Outdoor-Fan bin ich dazu immer gerne draußen unterwegs. Und da man im Augenblick weder weiter wegfahren kann sowie touristische Ziele eher meiden sollte, kann ich als ‚Geheimtipp‘ für eine kleine Wanderung das ‚Versmolder Bruch‘ sehr empfehlen. Das bereits 1990 unter Naturschutz gestellte Gebiet ist das drittgrößte Feuchtwiesenschutzgebiet im Kreis Gütersloh und umfasst insgesamt rund 265 Hektar. Es gibt einen knapp drei Kilometer langen Rundweg, der alleine, zu zweit, aber auch gut mit der Familie erwandert werden kann. Dabei kann man Schmetterlinge, Heuschrecken oder Libellen entdecken, den Galloways beim gemütlichen Grasen zuschauen, von einer Beobachtungsplattform die zahlreichen Vogelarten beobachten oder einfach die wunderbar ruhige Natur genießen. Das Bruch mit seinem beeindruckenden Erlenbruchwaldvorkommen ist südlich von Versmold zwischen den Auebereichen der Bäche Aabach, Neue und Alte Hessel gelegen. Weitere Informationen findet man unter https://www.versmold.de/de/freizeit-und-tourismus/versmold-entdecken/gruene-oasen/Versmolder-Bruch.php oder https://goo.gl/maps/thwbjWCfYKL6xkMD9.“

Jörg Vogt, Geschäftsführer

Interview mit Jörg Vogt: Sprache als Treiber für Wachstum

Für den Club Report des Marketing Club OWL hat unser Geschäftsführer Jörg Vogt ein Interview gegeben, welches wir im Folgenden in kompletter Form zur Verfügung stellen möchten:

 

Mit Wachstum ist Jörg Vogt als Geschäftsführer der Sprachenfabrik bestens vertraut. Innerhalb von fünf Jahren wuchs die Bielefelder Agentur von einem Übersetzungsdienstleister mit drei Angestellten auf ein Unternehmen mit 15 Angestellten und einem großen Netzwerk an Partnern, Standorte in Düsseldorf und Berlin mit eingeschlossen. So einfach es zunächst klingen mag: Wachstum hat die Agentur für internationale Kommunikation groß gemacht. Aber hier ist es durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn das eigene Wachstum führt der geschäftsführende Gesellschafter vor allem auch darauf zurück, dass er mit seinen Mitarbeitern in den vergangenen Jahren vor allem anderen beim Wachsen geholfen hat. Als Spezialist für Sprache, Marketing und seit einiger Zeit auch strategische Kommunikation. Jörg Vogt im Gespräch mit dem Club Report.

Herr Vogt, Sprache als Mittler ist uns als Konzept ja bekannt. Aber Sprache als Wachstumstreiber?

Ich könnte jetzt verschiedene philosophische Konzepte bemühen – aber im Prinzip ist die Sache klar und simpel. Wer heute wachsen möchte, der tut das nur mit Sprache. Er muss Kunden emotional ansprechen, sein Produkt präzise präsentieren und sich dazu noch kreativ unterscheiden. Und das wenn möglich auch noch in allen relevanten Sprachen. Denn eines ist klar: Wachstum beschränkt sich heutzutage in den seltensten Fällen auf die Region oder nur Deutschland. Wer heute wächst, der macht das weltweit. Und dabei können wir helfen.

Wie können Sie helfen?

Unser Unternehmenskern sind ja Übersetzungen. Da kommen wir her, das ist nach wie vor ein wichtiger Teil unserer Identität. Wir haben aber in den vergangenen Jahren schnell gemerkt, dass die Kunden noch viel mehr brauchen, als einfach einen deutschen Text ins Italienische zu übersetzen. Die Kunden haben uns gefragt, ob wir ihnen nicht gleich auch den Ausgangstext dazu liefern können. Und da unser Selbstverständnis von Anfang das eines serviceorientierten Problemlösers war, haben wir das einfach gemacht. Dazu haben wir anfangs noch punktuell externe Dienstleister aus unserem Netzwerk angesprochen. Inzwischen ist es uns gelungen über die Jahre massiv selbst Kompetenz aufzubauen und bilden in Kombination mit starken externen Partnern das gesamte Leistungsspektrum einer Kommunikationsagentur ab – mit internationaler Spezialisierung. Das bedeutet: Vom strategischen Kommunikationskonzept über die Pressemitteilung bis hin zum Imagefilm können wir alles liefern. In allen Sprachen und derselben Professionalität wie sie unsere Kunden von unseren erstklassigen Übersetzungen und Dolmetschprojekten gewohnt sind.

Wer ist ihr typischer Kunde?

Wir haben ungefähr 300 Kunden, die wir regelmäßig betreuen. Das geht von der kleinen Übersetzung über die Abwicklung der mehrsprachigen Kundenzeitschrift bis hin zum internationalen Kommunikationskonzept für einen mehrsprachigen Markteintritt. Typischerweise arbeiten wir mit Kunden aus dem Bereich KMU, also kleine und mittlere Unternehmen, zusammen. Dieses Segment steht aktuell massiv vor der Herausforderung, sich nach außen zu öffnen und neue Länder als Markt zu erschließen. Wir begleiten unsere Kunden dabei. Der Vorteil ist deutlich. Wir bieten alle Dienstleistungen aus einer Hand und minimieren somit die Transaktionskosten beim Kunden. Die Abläufe werden so sehr effizient, wovon der Kunde sowohl beim Preis als auch bei der Schnelligkeit profitiert. Und das bei garantierter exzellenter Qualität. Oder um es anhand eines Beispiels deutlich zu machen: Bei der Sprachenfabrik bekommen Sie die chinesische Pressemitteilung vom Briefing bis zum Versand über den exklusiv erstellen Presseverteiler in maximal drei Tagen. Denn unsere Kompetenz ist alles, was mit Sprache zu tun hat.

Wir feiern den 25.000. Auftrag mit Plunet BusinessManager und 5 Jahre Sprachenfabrik

Schon seit Wochen fieberten wir darauf hin, im Juli war es dann so weit: Unsere Kollegin Olesya legte Auftrag Nr. O-25000 in unserem Projektmanagementsystem Plunet BusinessManager an. Seit 2012 arbeitet unser Team mit dem webbasierten Tool, das uns tagtäglich die Arbeit erleichtert.

 

Rückblick: Sieben Jahre Zusammenarbeit mit der Plunet GmbH

Zum Zeitpunkt der Implementierung des Plunet BusinessManagers waren wir noch Teil der Medienfabrik Gütersloh GmbH und arbeiteten mit einem kleinen Team im Corporate Center von Bertelsmann. Mit der Anzahl unserer Aufträge wuchs jedoch auch der Bedarf nach einer Lösung, die uns aufwendige Arbeit beim händischen Anlegen der Aufträge in unserer Datenbank ersparte, die Suche nach geeigneten Freiberuflern vereinfachte sowie eine Schnittstelle zu einem CAT (Computer-Aided Translation)-Tool ermöglichte. Der Plunet BusinessManager konnte uns all das bieten.

 

„Als interner Sprachdienstleister von Bertelsmann hatten wir seinerzeit eine sehr homogene Auftragsstruktur. Durch die schrittweise Öffnung hin zum freien Markt wurde unsere Kundenstruktur immer vielschichtiger – und damit auch unser Sprach-, Fachgebiets- und Leistungsportfolio. Wir haben rechtzeitig erkannt, dass unsere bis dato recht einfache Verwaltungssystematik diesen komplexeren Ansprüchen nicht mehr genügen würde, und sind mit Plunet auf ein Projektmanagementsystem umgestiegen, das maßgeschneidert für die Ansprüche eines unabhängigen Sprachdienstleisters ist. Seither arbeiten wir in engem Kontakt mit dem Plunet-Team kontinuierlich daran, das System für uns so effizient wie möglich zu nutzen und um für uns wichtige Funktionalitäten zu erweitern.“

Jörg Vogt, Geschäftsführer der Sprachenfabrik GmbH

 

Individueller Support durch das Plunet-Team

Über die Jahre hinweg vergrößerten sich unser Team, die Zahl unserer Kunden sowie unser Freiberuflerpool und unsere Anforderungen mehrten sich. Dabei konnten wir stets auf den individuellen Support des Plunet-Teams zählen, welches den BusinessManager ebenfalls laufend weiterentwickelte und dabei sogar unsere individuellen Bedürfnisse berücksichtigte.

 

„Herzlichen Glückwunsch zu diesem ganz besonderen Jubiläum! Ob Prozessautomatisierung, CAT-Tool-Integrationen oder ein verfeinertes Qualitätsmanagement, die Sprachenfabrik hat unsere Angebotspalette stets sehr erfolgreich für ihre Ziele genutzt. Ich freue mich, dass ich die Sprachenfabrik bei ihrer Arbeit mit Plunet von Anfang an unterstützen konnte.“

Christian Frick, Senior Business Development Manager, Plunet GmbH

 

Auch die Tiefe der Nutzung änderte sich nach und nach. Während wir den BusinessManager zu Beginn vornehmlich zur Auftragsabwicklung nutzten, bilden wir mittlerweile den gesamten Projektprozess von der Angebotserstellung über die Auftragsabwicklung bis hin zur kompletten Rechnungsbearbeitung im System ab. Darüber hinaus erstellen wir sämtliche Business-Analysen und organisieren das Qualitäts- und Vendormanagement mit dem System.

 

„In meiner täglichen Arbeit schätze ich an Plunet insbesondere, dass wiederkehrende Arbeitsschritte über Aufträge aller Art hinweg automatisiert werden. Das Arbeiten mit Auftragsschablonen, die Textanalyse über die Schnittstelle zu unserem CAT-Tool MemoQ, die Verwaltung der Eingangs- und Ausgangsrechnungen direkt im System sind Beispiele für Funktionen des Tools, mit denen ich Zeit bei klassischen Verwaltungstätigkeiten einspare. So kann ich mich stärker auf die individuelle Betreuung unserer Kunden und ihre Texte konzentrieren.“

Olesya Andronova, Projektmanagement

 

25.000 Aufträge und fünf Jahre Sprachenfabrik – gleich zwei gute Gründe zum Feiern

Alles in allem ist unsere Arbeit mit dem Plunet BusinessManager eine echte Erfolgsstory. Doch dies war nicht das einzige Jubiläum, das wir in diesem Sommer feiern durften: Am 1. September jährte sich nämlich die Gründung der Sprachenfabrik GmbH bereits zum 5. Mal. Wir hoffen auf viele weitere Jubiläen, die wir mit Plunet und mit unseren Kunden feiern dürfen!

 


 

 

Über Plunet

Die Plunet GmbH – mit Niederlassungen in Würzburg, Berlin und New York – entwickelt und vertreibt das Business- und Übersetzungsmanagement-System Plunet BusinessManager, die weltweit führende Managementlösung für die Übersetzungs- und Lokalisierungsbranche. Plunet BusinessManager bietet von der Kundenanfrage über das Angebots-, Auftrags-, Job- und Rechnungsmanagement bis hin zum Reporting alles in einer Lösung. Erweiterungen für Dolmetschprojekte und für das Qualitätsmanagement sowie Integrationen mit CAT- und Finanzbuchhaltungstools sorgen zusätzlich für eine gesteigerte Automatisierung und Effizienz der Arbeitsabläufe. Mithilfe des konfigurierbaren Systems ist zudem die Anpassung von Funktionen und Erweiterungen an individuelle Bedürfnisse möglich.

Unsere Übersetzer stellen sich vor – Delphine aus Frankreich

Wer bist du? Stell dich bitte kurz vor.

Ich heiße Delphine und übersetze aus den Sprachen Deutsch, Englisch, Niederländisch und Spanisch ins Französische. Schon als Kind hatte ich eine Leidenschaft für Fremdsprachen und ich habe daher mit 9 Jahren angefangen, Englisch zu lernen, indem ich als Austauschschülerin nach England ging. Zwanzig Jahre später finde ich Sprachen immer noch so faszinierend – Chinesisch und Kroatisch habe ich auch versucht zu lernen, so gut ging das aber nicht….

 

Wie lange arbeitest du schon mit uns zusammen?

Ich arbeite seit 2017 mit der Sprachenfabrik zusammen.

 

Welche Art von Texten übersetzt du besonders gern? Was sind deine Fachgebiete?

Ich übersetze unheimlich gerne Magazine. Ich finde es sehr befriedigend und lerne gerne etwas über die Themen, um die es darin geht. Ich übersetze meistens allgemeine Texte aus dem Bereich Marketing und Kommunikation, das gefällt mir am besten.

 

Ich arbeite gern mit der Sprachenfabrik zusammen, weil …

… das Projektmanagementteam immer so freundlich und hilfsbereit ist. Weil ich das Gefühl habe, mit Kollegen zu arbeiten, die ich auch ein bisschen kennenlernen kann. Und auch weil 95% der Texte mir richtig viel Spaß machen. So etwas weiß ich zu schätzen!

 

Du warst gerade längere Zeit in Neuseeland unterwegs. Wie ist es dir dort ergangen und was hat das für deine Arbeit als Übersetzerin bedeutet?

Ich war tatsächlich gerade acht Monate lang in Neuseeland unterwegs. Da war ich schon einmal vor anderthalb Jahren für 6 Wochen zu Besuch, und ich habe mich in das Land total verliebt. Als ich nun längere Zeit dort war, habe ich die meiste Zeit wie eine „Digital Nomad“ als Übersetzerin gearbeitet. So leicht ist das tatsächlich gar nicht! Ich hatte nicht erwartet, dass es so mühsam ist, einen Ort zu finden mit einem Tisch, an dem man gemütlich sitzen kann und 8 bis 10 Stunden am Tag arbeiten kann, und sich immer wieder an eine neue Umgebung gewöhnen zu müssen. Immer wieder habe ich auch erst in letzter Minute erfahren, dass es in Neuseeland einen Feiertag gab, und weil ich es nicht wusste, musste ich alleine zu Hause arbeiten, während alle meine Freunde zusammen zum Strand fuhren …

Aber mich beklagen darf ich ja nicht. Nicht viele Leute haben die Gelegenheit, um die Welt zu reisen, ohne sich Gedanken um das Geld zu machen, weil man auch gleichzeitig eine Arbeit leistet, die man liebt. Ich erhole mich gerade zu Hause, und in ein paar Monaten geht’s wieder los!! 🙂