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Allgemeines

Interview mit Martins Veismanis: Vertonung und Untertitelung

Vertonung und Untertitelung hört sich glamourös an – man denkt an Stars und Hollywoodproduktionen!

Um Hollywoodblockbuster geht es da in den seltensten Fällen. Man muss feststellen: Industriereportagen und Imagefilme werden häufiger produziert. Auch mittelständische und kleine Unternehmen nutzen inzwischen regelmäßig Videocontent für ihre Unternehmenskommunikation.

 

Wie kommt das?

Hochwertige Inhalte lassen sich inzwischen zu äußerst vernünftigen Preisen erstellen. Dabei ist es sehr sinnvoll, gleich den vergleichsweise geringen Aufpreis einer Internationalisierung der Inhalte einzuplanen. Wir sorgen dafür, dass dieser Premiumcontent auch international verständlich ist.

 

Welche Leistungen bieten Sie dabei an?

Alles, was mit Sprache oder Text zu tun hat. Wir vertonen mit professionellen Sprechern den aktuellen Imagefilm und sorgen dafür, dass alle Einblendungen, Trailer und so weiter in der jeweiligen Sprache auftauchen. Gerne kümmern wir uns auch um den Begleittext auf der Website oder das Booklet für die DVD. Für unsere Kunden ist es immer wieder ein wichtiges Argument, dass wir natürlich auch hier auf die kundenspezifische Datenbanken und Styleguides zurückgreifen. Also ein einheitlicher Auftritt über alle Medien hinweg. Dabei muss es sich nicht um einen brandneuen Film handeln. Oft expandieren Kunden in ein neues Absatzgebiet und wir übersetzen vorhandene Inhalte in die neue Sprache. Unsere Kunden können so das Beste aus ihren Investitionen in Kommunikation und Werbung herausholen.

 

Kontakt: Martins Veismanis

Hilfe – brauche ich ein Korrektorat? Oder eher ein Lektorat? Und was ist eine Layoutprüfung?

Wer nicht täglich Artikel schreibt, Beiträge für Mitarbeiterzeitungen freigibt oder Druckfreigaben erteilt, stolpert häufig über unsere Serviceleistungen Korrektorat, Lektorat oder Layoutprüfung: Was genau ist damit gemeint und worin genau liegen die Unterschiede?

Dies wollen wir hier im Blog kurz und anhand von Beispielen erläutern:

Grundsätzlich fragen Kunden diese Dienstleistungen an, wenn Texte „kritisch durchleuchtet“ werden sollen und dafür gibt es drei wesentliche Kategorien: Das Korrektorat, das Lektorat und die Layoutprüfung.

Was beinhaltet ein Korrektorat und wann wird es benötigt?

Bei einem Korrektorat geht es vor allem um die sprachliche Richtigkeit eines Textes, d.h. der Text wird vor allem hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung geprüft und ggf. korrigiert. Bei der Prüfung wird zudem auch auf Wiederholungen geachtet sowie auf Vollständigkeit der Sätze. Texte, die bereits in einem Layout eingefügt wurden, werden zudem noch auf korrekte Zeilenumbrüche durchgesehen.

In der Praxis wird diese Leistung häufig angefragt für klassische Printmedien wie Mitarbeiter-/Kundenmagazine, Bücher, Geschäftsberichte, Flyer/Prospekte, aber auch für digitalen Content in Form von Website-Texten, Pressemeldungen oder E-Mails.

Lektorat = das erweiterte Korrektorat

In Buchverlagen gibt es Abteilungen, die sich Redaktion oder Lektorat nennen, in denen Bücher von der Idee bis hin zum Druck begleitet werden. Das beinhaltet auch die inhaltliche und stilistische Auseinandersetzung mit dem (Buch-)Text und verdeutlicht, dass das Lektorat ÜBER das klassische Korrekturlesen hinausgeht. Bei der Sprachenfabrik bieten wir diese Serviceleistung daher als „Korrektorat Plus“ an.

Das Lektorat beinhaltet somit neben dem Korrektorat noch die Prüfung von Inhalt, Aufbau, Struktur, Konsistenz und Stilistik des jeweiligen Textes, der Text wird quasi „auf Herz und Nieren“ geprüft; und bei Bedarf prüfen wir den Text auch auf die jeweilige Corporate Language. Gibt es beispielsweise Texte aus verschiedenen Quellen, die zusammen in einer Broschüre erscheinen sollen, bedarf es eines professionellen Lektors, der die Texte so verändert, als ob sie aus einer Feder stammen. Empfehlenswert ist das Lektorat auch bei Prüfung von Website-Texten oder Kundenbriefings – unsere Lektoren bringen nicht nur das Expertenwissen, sondern auch die notwendige Distanz und sprachliche Kompetenz mit, um Ihren Text zu optimieren.

Die Prüfung des Layouts zum Schluss

Texte, die wir in Word geprüft haben, und die zur Veröffentlichung bestimmt sind, sollten vor dem Druck oder der Live-Schaltung nochmals abschließend im Layout einer formalen Prüfung unterzogen werden, da sich bei der grafischen Bearbeitung der Texte im Layout durchaus noch Fehler einschleichen können. Trennungen und Umbrüche werden hier genauso geprüft wie ein einheitliches Erscheinungsbild („auf dieser Seite fehlt die Kapitelbezeichnung“) und korrekte Überschriften und Bildzeilen.

Und das Beste zum Schluss: Diese Leistungen bieten wir bei der Sprachenfabrik nicht nur für deutsche Texte an, sondern natürlich auch für jeden anderen fremdsprachigen Text. Sowohl bei Übersetzungen als auch bei Korrektoraten/Lektoraten arbeiten wir ausschließlich mit Muttersprachlern zusammen, die sich bestens mit den Regeln im jeweiligen Land und der jeweiligen Sprache auskennen.

Mein Lieblings(kinder)buch wird 70 Jahre alt – Wir Kinder aus Bullerbü

70 Jahre heile Welt

„Literatur ist Unsterblichkeit der Sprache“ – dieses Zitat des deutschen Kulturphilosophen Friedrich Schlegel ist die perfekte Einleitung für meinen ersten Blogbeitrag überhaupt.

Zum einen liefert Schlegel damit die Antwort auf die Frage, wieso ein Mensch Linguistik und Philosophie studieren sollte – und ich, Marie, die neue Praktikantin bei der Sprachenfabrik, bin einer dieser Menschen, die sich ein derartiges Studium ausgesucht haben.

Zum anderen erklärt Schlegel damit den Anlass meines Beitrags: Mein Lieblings(kinder)buch wird siebzig Jahre alt. Wenn die Literatur tatsächlich für die „Unsterblichkeit der Sprache“ steht, ist dieser Text also für die Sprachenfabrik (fast) überlebenswichtig. „Wir Kinder aus Bullerbü“ – das sind Lisa, die siebenjährige Erzählerin der Geschichte, und die anderen Kinder vom Mittel-, Nord- und Südhof. Wem das noch nichts sagt, dem hilft vielleicht ein Bullerbü-Ohrwurm: „Es muss die beste Fleischwurst sein an diesem schönen Tag, so herzhaft und so extrafein, wie jeder sie gern mag…“ Dem, der hier immer noch nicht einsteigen kann, ist wohlmöglich eines der größten Meisterwerke einer der berühmtesten Kinderbuchautoren aller Zeiten mit einer Gesamtauflage von etwa 160 Millionen Büchern entgangen. Und erraten? Nein? Astrid Lindgren!

Astrid Anna Emilia Lindgren (wie sie mit vollem Namen heißt) wäre dieses Jahr 110 Jahre alt geworden. Wenn man sie nicht durch das Buch „Wir Kinder aus Bullerbü“ kennt, dann durch ihre berühmten Figuren Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Karlsson vom Dach, oder oder oder… Laut ihrer Freundin und Biografin Margareta Strömstedt hat Lindgrens Inspiration für die vielen Bücher zwei Hauptursachen. Und zwar die glückliche Kindheit in Vimmerby (dort liegt auch die Schule der Kinder aus Bullerbü) und ihr erstgeborener Sohn Lars. Das Erstere dürfte wohl für sich sprechen, aber das letztere muss ich erklären. Es ging Lindgren nicht darum, sich auszumalen, welche Bücher ihrem Sohn wohl am meisten gefallen. Vielmehr war es der verzweifelte Versuch sich vorzustellen, wie es ihrem, unehelich geborenen und deshalb in den ersten Jahren seines Lebens in einer Pflegefamilie untergebrachten Sohn wohl erging. Zu Bullerbü hat sie selbst einmal erzählt, dass viele Elemente aus der Geschichte ihrer eigenen Kindheit entsprechen: das Leben auf einem Hof, die vielen Tiere und netten Menschen. Wie in der Geschichte gab es auch in Lindgrens echtem Leben etwa einen Großvater, zu dem man die Treppe ins Obergeschoss aufsteigen musste, und ein kleines Lamm, das von ihrer Mutter nicht ernährt werden konnte und von Hand aufgezogen wurde. Die Geschichten von Pippi Langstrumpf hat sich Astrid Lindgren hingegen zum Einschlafen für ihre Tochter Karin ausgedacht. Übrigens: Als Lindgren Pippis Geschichte an ihren Verlag geschickt hat, bat sie darum, davon abzusehen, das Jugendamt zu benachrichtigen.

Wer die heile Welt der Astrid Lindgren noch besser kennenlernen möchte, kann sich Bullerbü auch direkt vor Ort anschauen. Zwar ist der Name des Ortes fiktiv, aber es gab eine nicht-fiktive Vorlage: Sevedstorp in Schweden, wo die drei Höfe seit damals unverändert stehen.

Die Geschichten aus Bullerbü sind zwar erst 70 Jahre alt, aber mit Sicherheit werden sie für mich und für viele vorherige und nachfolgende Generationen „unsterblich“ bleiben.

Internationales Copywriting

Internationales Copywriting – Was bringt SEO in der Fremdsprache?

Die Sprache, in der ein Artikel oder ein SEO-Text veröffentlicht wird, hat Auswirkungen auf die Qualität und die Anzahl der Klicks: Content in der Landessprache erzeugt ein besseres Verständnis, kann auf kulturelle Besonderheiten reagieren und hebt sich von allgemein gehaltenen englischen Texten ab. Wie kann die Sprachenfabrik Ihnen neben ihren bisherigen Dienstleistungen Übersetzung, Lektorat, Fremdsprachensatz und Dolmetschen mit internationalem Copywriting helfen, die Leserschaft zu vermehren?

Internationaler Content – Repräsentativ über Grenzen

Um auf internationalen Märkten die entsprechende Wirkung entfalten zu können, benötigt ein Text Nähe zum Leser. Diese kann nur erfolgreich hergestellt werden, wenn die Zeilen, welche ein Angebot oder ein Produkt bewerben sollen, an den kulturellen Rahmen und das Verständnis angepasst sind. Einen bestehenden Text mit ausschließlich theoretischer Kenntnis zur Sprache zu übersetzen, hat dabei gewisse Nachteile, die durch qualitatives internationales Copywriting überwunden werden können – ganz so, wie wenn sich Grenzen zwischen Menschen durch gegenseitiges Verständnis auflösen.

Mehr als Übersetzung – SEO-Copywriting in der Fremdsprache

Die Chance, durch peinliche Übersetzungsfehler negativ aufzufallen, ist groß. In jeder Sprache gibt es sogenannte „False Friends“, also Wörter, die wie ein Äquivalent in der eigenen Sprache klingen, aber doch eine andere Bedeutung haben. Der Vorteil des internationalen Copywritings beginnt schon dabei, dass diese Übersetzungsfehler vermieden werden können, da die Texter nicht an einer Vorlage kleben, sondern nach Vorgaben und Keywords einen individuellen Text im Rahmen der Beschreibung der Muttersprache verfassen. Dadurch werden auch komplizierte Umschreibungen für Wörter vermieden, für die es in der Zielsprache keine Äquivalente gibt – so wäre z. B. der Satz „Durch fehlendes Fingerspitzengefühl war es eine Schnapsidee“ im Englischen nur schwer zu erklären, ohne sich zu weit von der Vorlage zu entfernen – ein Problem, welches durch direktes internationales Copywriting vermieden wird.

Über kulturelle Grenzen hinaus

Neben Unterschieden in der direkten Bedeutung einer Sprache kommt es auch auf der Metaebene zu Komplikationen, die nur Muttersprachler oder Personen vermeiden können, welche langen und intensiven Kontakt zur Kultur eines Landes erleben durften. Ein einfacher Sachverhalt, der im Deutschen zum Alltag gehört, kann – selbst wenn gut übersetzt – in einem anderen Land statt für steigende Klicks, für viel Ärger sorgen: Copywriter aus der Muttersprache oder mit Kenntnis über den Kulturkreis wissen, was von der Zielgruppe zu erwarten ist. So können unsere versierten internationalen Copywriter nicht nur kulturelle No-Gos umschiffen, sondern wissen auch mehr über konkrete Zielgruppen in einem Land und wie diese zu erreichen sind.

Sprache bieten, Kunden gewinnen

Der Kopie von einem Original fehlt es oft an Charme. So ist auch ein direkt in der Muttersprache verfasster SEO-Text, eine Beschreibung oder ein Ratgeber wirklich dafür geeignet, Personen zu erreichen und nicht durch unnötige Komplikationen, welche sich aus der Übersetzung einer Vorlage ergeben, komplizierter zu werden und an Originalität zu scheitern.

Nur Muttersprachler sind in der Lage, die Situation so einzuschätzen, dass ein bestimmter Satz mit einem Augenzwinkern gut ankommt und somit die Vorteile eines Angebots optimal vermittelt. Originales Copywriting und SEO-Texte in der Muttersprache gibt es bei der Sprachenfabrik dank eines ausgewählten Teams fundierter und textsicherer Muttersprachler, welche kulturelle Unterschiede im Verständnis so einsetzen, dass der Erfolg nicht lange auf sich warten lässt. Überzeugen Sie sich vom internationalen Copywriting-Team und weiteren Angeboten rund um das Wort. Gern informieren wir Sie mit weiteren News und Blogbeiträgen.

Interview mit Barbara Poltrock: Mit Wörterbuch und Datenbank

… und dann erledigen wir das.

Der persönliche Kontakt mit den Kunden steht für die Sprachenfabrik im Vordergrund, ein wichtiger Aspekt ist die Beziehung auf Augenhöhe. Wie profitiert der Kunde davon?

Eine Übersetzung ist nicht bloß eine Aneinanderreihung von Wörtern, die ich in einer anderen Sprache brauche. Eine Übersetzung ist die Überführung einer Aussage in eine Form, die ein Mensch aus einem anderen Kultur- und Sprachkreis versteht. Daher müssen wir als Projektmanager verstehen, was der Kunde ausdrücken möchte und wie er verstanden werden will. Das können wir nur erreichen, indem wir mit unserer Erfahrung an ein Projekt herangehen, und die für die Übersetzung wichtigen Punkte im Gespräch mit dem Kunden klären und gemeinsam bestmögliche Lösungen erarbeiten.

 

Ein Wörterbuch reicht wohl heute nicht mehr aus?

Nein. Wir bauen unsere Sprachdienstleistungen auf drei Säulen auf: einem modernen computergestützten Projektmanagement, einem präzisen Qualitätsmanagement und Tools wie Translation-Memory-Systemen und Terminologiedatenbanken. Die Wörterbücher brauchen wir aber trotzdem noch – denn wir sehen uns nach wie vor nicht als Verwalter von Aufträgen sondern als Sprachmittler.

 

Das hört sich sehr technisch an.

Im Gegenteil. Unsere Technik und das Beherrschen dieser Hilfsmittel sind die Grundlage für unsere Arbeit. Ebenso die Kooperation mit exzellenten Übersetzern. Wir arbeiten nur mit Übersetzern zusammen, die in Ihre eigene Muttersprache übersetzen. Diese von Kindesbeinen an erlernte Sprachkompetenz kann keine Software ersetzen.

 

Wie viel Kontakt zwischen Kunden und Ihnen besteht denn während eines Auftrags?

Das ist natürlich äußerst unterschiedlich. Wir haben langjährige Kunden, bei denen wissen wir von Anfang an, was von uns erwartet wird – da versteht man sich fast ohne Worte. Auch bei kleineren Aufträgen müssen wir nicht die Telefondrähte glühen lassen. Aber es gibt komplexe Anforderungen, bei denen der Kunde genaue Vorstellungen vom Ergebnis hat. Und dann beraten wir den Kunden so, dass das Ergebnis am Ende qualitativ hochwertig und er damit zu hundert Prozent zufrieden ist. Das ist unser Auftrag und Selbstverständnis.

 

Klingt anstrengend – für Sie und den Kunden!

Nein, überhaupt nicht! Für uns ist das die gelebte Praxis – wir sind dazu ausgebildet, genau diese Prozesse beratend und lösungsorientiert zu begleiten. Und für unsere Kunden ist es eine immense Arbeitserleichterung. Wir hören oft, dass in komplexen Großprojekten wie etwa Website-Relaunches in mehreren Sprachen die Zusammenarbeit mit uns eine verlässliche Konstante ist. Und wie gesagt: In vielen Fällen ist die Zielsetzung klar – und dann erledigen wir das.

 

Welche Übersetzungen sind Ihnen am liebsten?

Das kann man so gar nicht sagen. Und: Wir machen ja inzwischen viel mehr als zum Beispiel nur die klassische Übersetzung eines Katalogs in die Fremdsprache. Dazu gehört das Texten ebenso wie das Lektorieren oder die Betreuung von Dolmetschaufträgen. Ich freue mich zum Beispiel immer, wenn wir uns um spannende Lifestyle-Themen kümmern. Und dann gibt es natürlich die absoluten Highlights wie etwa das Vertonen oder Untertiteln von Filmen und Videos. Das ist dann auch für uns was ganz Besonderes, vor allem, weil man es da zum Teil auch mit richtigen Prominenten als Sprecher zu tun hat.

 

Vielen Dank für die Einblicke!

 

Kontakt: Barbara Poltrock

Plunet Summit 2017

„It’s all about Translation Management“

Bereits seit 2011 arbeiten wir in der Sprachenfabrik tagtäglich mit dem Plunet BusinessManager, einem Projektmanagement-Tool, das speziell auf die Anforderungen eines Sprachdienstleisters abgestimmt ist und mit dessen Hilfe man komplexe Übersetzungsprozesse vollständig abbilden und Aufträge vollständig abwickeln kann.

Wir kennen uns mittlerweile wirklich gut aus mit dem Tool, aber dennoch möchten wir natürlich immer weiter dazulernen. Daher wurden wir direkt hellhörig, als wir zur ersten Tool-Anwender-Konferenz, dem Plunet Summit 2017, eingeladen wurden. Das Programm, eine Mischung aus Workshops, Vorträgen, Best-Practice-Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Workflow-Automatisierung und Qualitätssicherung, klang so interessant, dass sich Anja und Rebekka aus dem Sprachenfabrik-Team für den 1. und 2. Juni auf den Weg nach Berlin machten.

In einer Nachlese möchten wir nun prüfen, ob die auf der Summit-Website genannten „10+2 Gründe“ für eine Konferenzteilnahme sich für uns im Nachhinein auch als lohnenswert herausgestellt haben.

It’s all about translation management

+ Es waren zwei sehr interessante Tage mit einem für die Sprachdienstleister- und Übersetzerbranche maßgeschneiderten Programm.

48h all about working with Plunet Translation Management System and the best strategies

Zwischendurch haben wir natürlich auch mal geschlafen – es waren also nicht ganz 48 Stunden 😉

A great opportunity to share experiences with 100+ Plunet customers

+ Das Teilnehmerfeld war sehr international aufgestellt. Es waren Plunet-Anwender aus Europa, den USA, Afrika und Asien vertreten. Der Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus der Branche war sehr inspirierend.

One of the coolest event locations in Berlin on the bank of the river Spree

+ Die Pausen in der Sonne direkt am Spreeufer mit netten Kollegen verbringen: Das hat schon etwas!

25 exclusive Plunet sessions and workshops

+ Wir haben nicht nachgezählt, aber das Programm war an beiden Tagen gut organisiert: Es gab immer zwei Veranstaltungen parallel, die wir uns nach fachlichen Schwerpunkten sehr gut aufteilen konnten. Anja interessierte sich für die eher technischen Workshops und Vorträge: Workflow-Templates, Prozessautomatisierung und Helpdesk Support. Für Rebekka waren besonders die Tipps und Tricks aus den Bereichen Qualitätssicherung und Vendor Management relevant.

Customer best practice presentations with the European Investment Bank, Braahmam Net Solutions, SwissGlobal, MCIS, L10N, Alpha Translations, Stillman Translations and many more…

+ Wie arbeiten andere Agenturen aus der Branche? Ist die Arbeitsweise der Sprachenfabrik State of the Art? Was können wir verbessern und wo können wir wiederum Kollegen Tipps geben?

Get to know the whole Plunet team

+ Es ist toll, wenn man die Menschen, die man bisher nur vom Telefon, aus E-Mails oder dem Support-Ticketsystem kennt, dann auch einmal persönlich kennenlernt!

Make valuable new contacts

+ Wer weiß? Vielleicht ergibt sich ja tatsächlich zukünftig die eine oder andere neue Zusammenarbeit. Auf jeden Fall hat sich der fachliche Austausch mit Kollegen aus aller Welt gelohnt.

On-site support desk with Michael & Sylvester

+ Die Teilnehmer konnten zwei Supportmitarbeiter aus Würzburg und New York live mit Supportanfragen ins Schwitzen bringen und haben die Gelegenheit ausgiebig genutzt. Dabei wurden gleich einige neue Feature Requests für künftige Plunet-Versionen aufgenommen.

Plunet certification and advanced training for project managers

+ Insbesondere in den Workshop-Sessions war aktive Mitarbeit gefragt – die anschließend mit einem persönlichen Zertifikat belohnt wurde.

A chance to meet Plunet’s technology partners

+ Vertreter von verschiedenen CAT-Tools waren vor Ort, darunter auch jemand von Kilgray Translation Technologies, dem Entwickler unserer Übersetzungssoftware memoQ, sodass wir Sprachenfabrik-spezifische Prozesse thematisieren konnten.

The legendary Plunet Party with live music will be a night to remember!

+ Wir hatten einen entspannten Konferenzabend in einer coolen Partylocation und natürlich mit Currywurst (klassisch und vegan). Die Beatbox-Vorführung der 4xSample Beatboxcrew riss uns alle von den Beinen!

Germany’s vibrant capital city is always worth a visit, with direct flights from many cities

+ Das gut gefüllte Konferenzprogramm bot zwar keinen Raum für Sightseeing, aber wenigstens Anja konnte das Wochenende noch nutzen, um sich in Berlin und Umgebung vom intensiven Programm zu erholen. Rebekka trat direkt nach Konferenzende die Heimreise aus dem „Dicken B“ in das etwas kleinere B an und ließ die Eindrücke im Zug noch einmal Revue passieren.

Unser Fazit: Der #PluSum17 war eine gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank an das gesamte #PlunetTeam von der #Sprachenfabrik aus #Bielefeld. Wir freuen uns auf das nächste Plunet Summit 2018!

http://www.plunet-summit.com/

Sprachenfabrik visits Dr. Oetker Welt

Last Friday evening, we (Ross and Olesya) ventured from the office to discover more of Bielefeld’s heritage. The two-and-a-half-hour tour of Dr. Oetker Welt provided many interesting and sometimes surprising encounters with the world famous baking powder and frozen pizza manufacturer.

Our tour started with a brief history of the company, and we finally found out the name of the elusive woman whose silhouette features on the Dr. Oetker logo. Johanna Kind was the daughter of the man charged with designing the logo for his friend, Doctor August Oetker. When he struggled to come up with a design, he simply chose his daughter’s head. And now over 100 years later, this woman’s head is stamped on food items around the world.

After delving into the history of the Bielefeld-based company, our tour group had its first chance to enjoy some of Dr. Oetker’s food, namely vanilla pudding. A large yellow pudding machine is unmissable on the ground floor and all guests are invited to take their own mug and fill it with a warm and homely pudding before continuing to discover more of the museum. Correction – this ‘museum’ is actually still a working environment where experts test new recipes, the so-called Dr. Oetker Versuchsküche. And this surely adds to the excitement of the tour.

Perhaps the most surprising finding of our trip to Dr. Oetker Welt was the sheer size of the company. Interactive boards allowed us to discover more about operations in each of the 40 countries in which the company is active. Our tour guide was incredibly friendly and took the time to get to know each visitor individually and he even mentioned that there are Dr. Oetker offices near my hometown of Harrogate in England!

To finish off the tour, our guide invited every guest to sit in the bistro and sample some of Dr. Oetker’s most delicious products including mainly pizzas, cakes and the adorable Paula Puddings. We were expressly asked to eat as much or as little as we wanted – and naturally we opted for the former! After a hard week of work at Sprachenfabrik, we welcomed the opportunity to sit back and eat some freshly baked pizzas. The Ristorante Pizza Funghi was my personal favourite.

As a leaving present, all visitors to the Dr. Oetker Welt receive a goodie bag to remember their brilliant tour. In the bag we found a cake mixture for Gugelhupf, a cute little Dr. Oetker branded tin and countless recipes. I am looking forward to baking the Gugelhupf (just add water and eggs – it couldn’t be easier!) and Olesya can’t wait to try out some of the recipes and bring them to work to share with our colleagues.

All in all it was a fantastic trip – that in Bielefeld! Thank you Dr. Oetker!

Boys‘ Day in der Sprachenfabrik

Chinesisch auf verhandlungssicherem Niveau, die vollständige Übersetzung eines 40-seitigen Mitarbeitermagazins aus dem Englischen ins Deutsche und die Verdolmetschung eines geschäftlichen Termins in sieben verschiedene Sprachen – all dies lernten Fynn (12), Maxim (14) und Lasse (18) an ihrem Tag bei uns in der Sprachenfabrik natürlich … nicht!

Die drei Jungs waren im Rahmen des „Boys‘ Day“ (https://www.boys-day.de/), einer Initiative des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., bei uns in der Sprachenfabrik. Dieser Tag bietet Schülern – analog zum „Girls‘ Day“ – die Möglichkeit, in einen typischen Frauenberuf hineinzuschnuppern. Jörg_erklärtUnd so erhielten die drei einen kleinen Einblick in unsere abwechslungsreiche Arbeit mit Sprachen.
Am Vormittag erfolgte zunächst ein kleiner theoretischer Überblick. Übersetzung, Lektorat, Dolmetschen und Copywriting: das Dienstleistungsportfolio der Sprachenfabrik wurde samt Fachgebieten und Sprachkombinationen vom Chef persönlich
vorgestellt.

Anschließend gab Rebekka eine kleine Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl und stellte verschiedene Berufsbilder – z. B. Fremdsprachenkorrespondent, Übersetzer, Dolmetscher, Lektor – und die möglichen Ausbildungswege vor.

Nach der mittlerweile nötigen Stärkung bei Pizza, Pasta und Co. in lockerer Runde mit einem Großteil des Sprachenfabrik-Teams war dann wirklich aktiver Einsatz gefragt: Angeleitet durch Ross, der uns im Rahmen eines achtmonatigen Praktikums als Übersetzer unterstützt und bereits ein wahrer memoQ-Experte ist, übersetzten Fynn, Maxim und Lasse mithilfe unseres CAT-Tools einen Text zum Thema „Selbstfahrende Autos“ aus dem Englischen ins Deutsche – und das wirklich sehr gut! Dies ergab jedenfalls die gründliche Vieraugenprüfung durch Adlerauge Anja.

Schließlich durften sich die drei Jungen noch als Dolmetscher ausprobieren – denn Übersetzen und Dolmetschen ist schließlich nicht dasselbe! Olesya, die uns noch bis Ende Mai im Projektmanagement unterstützt, schließt im Sommer dieses Jahres ihren Bachelorstudiengang „Fachdolmetschen für Behörden und Gerichte“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal ab und hatte eine spannende Übung zum aktuellen Thema „Die erste Astronautin Deutschlands“ vorbereitet. Auch diese Übung absolvierten die drei unter Anwendung der neu erlernten Schwanentechnik hochmotiviert, und es wurde zudem viel gelacht.

Wir hoffen, dass es Fynn, Maxim und Lasse bei uns gefallen hat! Uns hat der Tag mit den drei Jungs jedenfalls richtig Spaß gemacht – und wir haben unsere Begeisterung von der Arbeit mit Sprachen sehr gern weitergegeben. Und, wer weiß, vielleicht hatten wir ja heute tatsächlich den einen oder anderen Nachwuchsübersetzer oder -dolmetscher zu Gast!?

Interview mit Johanna Gerstner: Übersetzungsprozess in der Sprachenfabrik

Was erwartet den Kunden, wenn er eine Übersetzung bei Ihnen in Auftrag gibt?

Bei einfachen Übersetzungsaufträgen „auf Zuruf“ kann der Kunde eine schnelle Lieferung ohne aufwendige Abstimmungsarbeit erwarten. Etwas anderes ist es natürlich, wenn wir umfangreiche Projekte wie etwa Mitarbeiterbefragungen in mehreren Sprachen oder den neuen Produktkatalog mit dem Kunden zusammen umsetzen. Hier ist es notwendig, regelmäßig im Gespräch zu bleiben und flexibel auf sich noch während des Projektes ändernde Anforderungen zu reagieren.

 

Wie sieht ein typischer Übersetzungsprozess aus?

Nachdem ein Auftrag bei uns eingegangen ist, wird dieser sofort in unserem System erfasst und einem Projektmanager zugewiesen. Dieser ist für den Kunden und das Projekt verantwortlich. Wenn wir bereits zusammengearbeitet haben, verwenden wir für jedes neue Projekt natürlich die dann schon vorhandenen Translation Memorys und Terminologiedatenbanken. Das stellt sicher, dass wir bei jedem Kunden mit „einer Stimme“ sprechen, dass also auch spezifische Formulierungen immer gleich verwendet werden. Ein weiterer Nebeneffekt: Oft gibt es in Katalogen oder anderen Texten ähnliche oder sogar gleiche Formulierungen. Diese identifizieren wir über unser System und übernehmen sie. So bleibt die Kommunikation einheitlich – und wir berechnen für diese Textteile weniger Honorar. Nach dieser initialen Auftragsanalyse beginnt die eigentliche Arbeit: Ein oder mehrere Übersetzer bearbeiten mithilfe unserer Tools für die computergestützte Übersetzung den Ausgangstext und erstellen ein Ergebnis, das wie ein genuin muttersprachlicher Text wirkt.

 

Was ist die häufigste Kundenfrage?

Die Fragen sind so individuell wie die Kunden, das ist bei der persönlichen Betreuung durch das Sprachenfabrik-Team logisch. Häufig jedoch müssen wir erklären, warum eine Vieraugenprüfung sinnvoll ist. Klar, vier Augen sehen mehr als zwei, man geht in jedem Fall auf Nummer sicher. Aber dabei gibt es noch einen weiteren Effekt, den wir beobachten. Auch die Prüfer sind – wie die Übersetzer – Muttersprachler. Häufig entsteht durch Diskussionspunkte zwischen Übersetzer und Prüfer die optimale sprachliche Lösung, die dem Text den letzten Schliff gibt. Dann sind wir mit dem Ergebnis unserer Arbeit natürlich noch zufriedener!

 

Kontakt: Johanna Gerstner

Neue Deko für die Sprachenfabrik

Es gibt tatsächlich Büros, in denen sind private Fotos, Bilder oder Pflanzen nicht erwünscht. Erfreulicherweise gehört die Sprachenfabrik nicht dazu: Nachdem wir aufgrund unserer neuen Konstellation im Büro die Plätze getauscht haben, wurde es Zeit, die Räume zu verschönern und unsere Arbeitsplätze mit einer persönlichen Note zu versehen. Kinderfotos, Ikea-Vasen mit Dekoblumen oder die Queen aus dem Cars-Film als Spielzeugauto zieren seitdem unsere Schreibtische. Aber wie sieht es mit den Wänden aus? Graue Pinnwände und funktionale Kalender sind nicht wirklich kleidsamer Wandschmuck. Das mussten wir ändern!

Und wir haben auch schnell eine passende Lösungen gefunden: Unser Kunde Posterlounge verfügt über einen schier unerschöpflichen Fundus an schönen, witzigen, innovativen, ansprechenden Bildern, sodass jeder von uns schnell das Poster seiner Wahl gefunden hat – auch wenn die Qual der Wahl bei den vielen tollen Motiven schwer fiel. Beispielsweise hätte „Mütter sind wie Rockstars …“ genauso gut in einige Büros gepasst wie „Tea, Books and Cats“.

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Ab sofort motiviert sich Verdiana tagtäglich mit dem Slogan „Hakuna Matata“, während ihr Gegenüber Martins den „Motivation Helmet“ am Montagmorgen benötigt.

Zu Anja hätte auch gut Namasté gepasst, aber sie entschied sich stattdessen für eine Abwandlung der drei Affen: drei Bücher mit Händen getreu dem Motto „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“.

 

poster-flugzeug-landet-bei-sonnenuntergang-1332491poster-wir-sind-die-geilsten-hier-440940Paulina startet selbstbewusst in den Tag und stärkt zudem unser Team mit dem Plakat „Ich habe mich umgeschaut, wir sind die Geilsten hier“, wenn wir sie in ihrem Büro besuchen.

Wenn Ross an eher „trockenen“ Texten arbeitet und einen Motivationsschub benötigt, schweift sein Blick jetzt einfach gen Wand mit dem Flugzeug am Abendhimmel und es geht ihm gleich besser. Und wenn Barbara mal wieder nicht weiß, was sie zuerst machen soll, dann fokussiert der Kartenfreak kurz das Landkartenbild mit den Staaten der USA und kann dann wieder konzentriert durchstarten.

 

 

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Johanna hat sich ebenfalls für ein Kartenwerk entschieden – die farbklecksige Weltkarte von Mark Ashkenazi, die auf dem Titelbild unseres Blogbeitrags zu sehen ist. In Rebekkas Büro schwingen seit der Ankunft unsers Posterpakets „Good Vibes only“, sodass selbst Plunet-Tücken oder komplizierte Abrechnungen kein Problem mehr sind.

 

 

 

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Nur Jörgs Wände sind noch etwas leer … Vielleicht sollten wir ihn zum nächsten Geburtstag mit dem Bild „Like a BOSS“ überraschen? Obwohl „Der frühe Vogel trinkt erstmal Kaffee“ viel besser zu unserem Kaffee-Junkie passen würde.

In jedem Fall sind wir alle glücklich mit unserer Büroverschönerungsaktion. Das Projekt „Küche“ steht dann als nächstes an … Aber dazu irgendwann mal mehr!

Die Qual der Wahl findet man hier: https://www.posterlounge.de/