Sprachenfabrik

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7 Eigenarten der deutschen Sprache

Unsere britische Praktikantin Kate berichtet von den Fallstricken des Deutschen

Ein berühmter Mann sagte einst: „Das Leben ist zu kurz, um Deutsch zu lernen.“ Leider habe ich nicht auf ihn gehört und mache jetzt seit vier Monaten ein Praktikum bei der Sprachenfabrik in Bielefeld. Hier versuche ich, für meinen Abschluss in „Moderne Sprachen“ Deutsch zu lernen. Obwohl Deutsch nicht Russisch, Chinesisch oder Arabisch ist, zählt es dennoch zu einer der schwierigsten Sprachen überhaupt mit einer Menge Eigenarten. Als Britin habe ich mich auf meiner mühseligen Odyssee durch den Irrgarten der deutschen Sprache schon oft verlaufen. So langsam dringt jedoch etwas Licht durch das dichte Grün und ich beginne, zu erahnen, welcher Weg der richtige ist.

 

Sieben Dinge, die ich über die deutsche Sprache gelernt habe

  1. Lange vs. kurze Wörter

Das Deutsche ist bekannt für seine langen Wörter. Viele Wörter kann man einfach miteinander verbinden, sodass ein einziges langes, oftmals unaussprechbares Wort entsteht. Das längste deutsche Wort ist laut Guinness-Buch der Rekorde von 1996 Donaudampfschifffahrtselektrizitätenhauptbetriebswerkbauunterbeamtengesellschaft. Im Englischen wären das ganze 15 Wörter: „Association for subordinate officials of the head office management of the Danube steamboat electrical services“.

Etwas brauchbarere Beispiele sind Glühbirne, zusammengesetzt aus glühen und Birne, sowie Staubsauger, das von Staub und saugen kommt. Ich habe festgestellt, dass ich, wenn ich nach dem richtigen Wort suche, häufig einfach nur zwei Wörter zusammensetzen muss und schon habe ich die richtige Lösung!

Andererseits benutzen die Deutschen auch viele kurzer Wörter, die allerdings überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie werden im Mündlichen viel öfter verwendet als im Schriftlichen und unterscheiden sich je nach Region. In Bielefeld kann ich hier ein „mal“ einbauen, dort ein „schon“, oder es auf gut Glück auch mit einem „jetzt“ versuchen, und ohne dass diese Wörter eine wirkliche Bedeutung zu meinem Satz beisteuern würden, klingt mein Deutsch gleich viel deutscher!

  1. Alle deutschen Wörter klingen gleich

Das ist natürlich etwas übertrieben, aber für ungeübte Ohren klingen viele deutsche Wörter wirklich identisch. Stellen Sie sich vor, wie sich meine Mitbewohner amüsiert haben, als ich ihnen von einem Abfall erzählte, obwohl ich eigentlich Unfall meinte. Bevor ich aber auf das Wort Unfall kam, habe ich es noch mit Ausfall, Notfall und Einfall probiert. Zum Glück ist mir nicht auch noch Durchfall eingefallen! Bei so vielen verschiedenen Präfixen mit so unterschiedlichen Bedeutungen können Wörter, die sehr ähnlich klingen, etwas völlig anderes heißen.

  1. Syntax

Jeder, der irgendwann einmal Deutsch gelernt hat, erinnert sich bestimmt an dieses eine seltsame Phänomen: die deutsche Satzstellung. Die Goldene Regel lautet, dass im Deutschen das Verb IMMER an der zweiten Position im Satz steht. Natürlich nur, wenn es nicht am Ende stehen muss, weil man eine unterordnende Konjunktion verwendet hat. In seinem berühmten Aufsatz „Die schreckliche deutsche Sprache“ gibt Mark Twain ein gutes Beispiel dafür, wie lächerlich diese Regel sein kann:

Wenn er aber auf der Straße der in Samt und Seide gehüllten jetzt sehr ungenirt nach der neusten Mode gekleideten Resräthin begegnet.

Zu Verdeutlichung, wie seltsam das für uns Englisch-Muttersprachler ist, hier der ganze Satz auf Englisch, nur mit deutscher Satzstellung: „But when he, upon the street, the (in-satin-and-silk-covered-now-very-unconstrained-after-the-newest-fashioned-dressed) government counselor’s wife met,”

  1. Kasus und Genus

Wie in vielen anderen europäischen Sprachen haben Substantive im Deutschen ein Genus. Es gibt das Maskulinum, das Femininum und das Neutrum und dazu auch noch den Plural. Je nachdem, welches Geschlecht ein Substantiv hat, lautet der zugehörige Artikel „der“, „die“, „das“ oder „die“ (Plural). Die Artikel verändern sich jedoch, wenn die deutschen Fälle dazukommen. Es gibt vier Fälle, die je nach Position des entsprechenden Substantivs im Satz verwendet werden. Ich werde nicht versuchen, das alles in diesem kurzen Blogeintrag zu erklären, aber insgesamt gibt es ganze 16 Möglichkeiten, wie das englische „the“ im Deutschen wiedergegeben werden kann: der, die, das, den, dem und des.

  1. Redewendungen

Deutsche Redewendungen sind genau wie die Deutschen: Logisch, strukturiert und vernünftig. Besonders gut gefällt mir „eierlegende Wollmilchsau“, wörtlich ins Englische übertragen „egg-laying wooly milk cow“, womit man eine Person beschreibt, die einfach alles kann, also ein echtes Multitalent. Oder auch die eher auf Sprache bezogene Redensart „Mein Deutsch ist nicht das Gelbe vom Ei, aber es geht“. Wörtlich ins Englische übersetzt wäre das „My German is not the yellow of the egg, but it goes“, was allerdings nicht viel Sinn ergibt.

  1. Ümläute

Die drei kleinen Buchstaben ö, ü und ä bereiten Deutschlernern große Schwierigkeiten. Im Englischen zum Beispiel gibt es sie schlicht und ergreifend nicht. Die größten Probleme habe ich mit dem „ü“, das für mich so wie „eew“ klingt. Ich weiß gar nicht mehr, wie oft ich schon „Kuchen“ und „Küche“ miteinander verwechselt habe. Ein kleines Phonem kann einen riesigen Unterschied machen, schließlich möchte niemand eine Küche essen oder den Kuchen putzen.

  1. Denglisch

Der Rettungsanker aller Englisch-Muttersprachler, die Deutsch lernen, ist „Denglisch“ (ein paar tolle Beispiele gibt es in diesem Video: https://www.youtube.com/watch?v=xlQI0mfJbCc). Wenn man zwei Deutschen bei einer Unterhaltung zuhört, fallen einem zig englische Wörter auf, die einfach so eingestreut werden (selbstverständlich mit deutscher Aussprache). Vor allem in den Bereichen Marketing, Wirtschaft und Technik kommen viele neue Wörter aus dem Englischen, weshalb die Deutschen gerne noch etwas „in der Pipeline“ haben oder Dinge als „sehr strange“ bezeichnen. Zur Not kann man es also einfach auch auf Englisch sagen und schon gibt es kein Kommunikationsproblem mehr!

 

Das Deutsche hat eine Menge Eigenarten. Und obwohl ich meinen Kopf aus Verzweiflung manchmal wirklich gerne gegen die Wand hauen würde, kann Deutschlernern großen Spaß machen. Das Team der Sprachenfabrik hat zum Glück sehr viel Geduld mit mir, korrigiert mich wenn nötig und motiviert mich immer wieder, nicht aufzugeben.

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Unsere Übersetzer stellen sich vor – Cornelia aus der Eifel

Wer bist du? Stell dich bitte kurz vor.

Ich bin Cornelia, seit fast 30 Jahren selbständige Fachübersetzerin, seit 15 Jahren in der Eifel zuhause.

 

Wie lange arbeitest du schon mit uns zusammen?

Vor etwa fünf Jahren kam ich durch den Kontakt zu eurer Projektmanagerin Anja Reddiga zum damaligen Bertelsmann-Sprachendienst. Seither bin ich regelmäßig für euch tätig.

 

Welche Art von Texten übersetzt du besonders gern? Was sind deine Fachgebiete?

Meine Fachgebiete sind Wirtschaft, Recht und Finanzen. Ich übersetze z. B. sehr gern Verträge und Geschäftsberichte/Bilanzen. Das sind meist recht „trockene“, faktenbezogene und rein fachsprachliche Texte, mir gefallen sie aber. Viele dieser Übersetzungen stellen zugleich eine kontinuierliche Weiterbildung dar und oft spiegeln sich in den Inhalten nicht nur wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen wider.

 

Ich arbeite gern mit der Sprachenfabrik zusammen, weil …

…. ich hier anspruchsvolle Texte zu übersetzen bekomme, die in meine Lieblings-Fachgebiete fallen, und der Kontakt mit dem freundlichen, hilfsbereiten und effektiven Projektmanagementteam viel Freude macht. Auch mit dem Honorar bin ich zufrieden – es stimmt also einfach alles.

 

Du engagierst dich neben deinem Beruf als Übersetzerin besonders im Bereich Tierschutz – wie kam es dazu und wie sieht das genau aus? So ein langfristiges Engagement will ja gut überlegt sein, du hast damit ja eine große Verantwortung übernommen.

Für Tiere interessiere ich mich schon seit Kindertagen und speziell zum Tierschutz kam ich dann, als ich im Jahr 2000 mit meinen damals 3 Hunden aus der Großstadt an einen abgelegenen Ort in der Eifel zog und das Leben in der Natur aus der Nähe kennenlernte. Ich half zunächst gelegentlich bei einem örtlichen Tierschutzverein aus. Später adoptierte ich einen Hund von Retriever in Not e.V. und wurde über diesen Kontakt auch Pflegestelle.

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Der Verein kümmert sich vor allem um ausrangierte Zuchthunde und als Pflegestelle übernehme ich Hündinnen, die jahrelang in Vermehrerbetrieben unter oft schrecklichen Bedingungen für die Welpenproduktion missbraucht wurden, und bereite sie auf ein „normales“ Hundeleben vor, sodass sie nach einiger Zeit durch den Verein in Familien vermittelt werden können. Es zeigte sich dann, dass manche meiner Pflegehunde durch die Erfahrungen in ihren ersten Lebensjahren so gezeichnet waren, dass sie keine geeigneten Adoptanten fanden – und so blieben sie eben hier. Im Laufe der Zeit habe ich noch weitere alte oder abgeschobene Hunde aufgenommen, die ein geschütztes Zuhause brauchten, eben einen Gnadenhof. Haus und Grundstück bieten genug Platz dafür und durch meine freiberufliche Tätigkeit, die ich hier zu Hause ausüben kann, bin ich zeitlich so flexibel, dass sich alles gut miteinander vereinbaren lässt.

Seit Anfang dieses Jahres erzähle ich auf der Facebook-Seite „Hundegnadenhof Lommerland“ vom Alltag mit den Hunden.

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Wie lassen sich das Übersetzen und dein Engagement als Tierschützerin miteinander vereinbaren?

Ich habe im Laufe der Jahre viel darüber nachgedacht, was wohl beides miteinander zu tun haben mag. Mir fiel dann irgendwann auf, dass ich für die Kommunikation mit Hunden ja eine weitere Sprache lernen musste – ohne Vokabeln und Grammatik, aber mit Lauten und physischen Signalen. Das ist vor allem beim aktiven Wortschatz gar nicht so einfach und ich lerne immer wieder neue „Dialekte“. :-)

Außerdem ergänzen sich die beiden Bereiche in einer für mich idealen Weise. Bei der Arbeit am Computer bewege ich mich in einem abstrakten, virtuellen Raum und die Arbeit mit den Hunden beinhaltet fast nur ganz konkrete, naturnahe Tätigkeiten. Zwei hoch interessante, aber vollkommen unterschiedliche Sphären, die täglich miteinander vereinbart werden wollen – und oft erhole ich mich in der einen von der anderen und umgekehrt.

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Sprachenfabrik auf der tekom 2015 in Stuttgart

Die Sprachenfabrik auf der weltweit größten Messe für technische Kommunikation

Zum zweiten Mal nach 2014 fand vom 10. bis 12. November die internationale Leitmesse für technische Kommunikation, die tekom-Jahrestagung, im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) statt. Rund 4.200 Tagungsteilnehmer und Messebesucher aus dem In- und Ausland nahmen an dem internationalen Branchentreffen teil.

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben auch wir wieder die Gelegenheit genutzt, bei diesem internationalen Großereignis dabei zu sein und uns über die aktuellen Entwicklungen zu informieren. Gelegenheit dazu boten sowohl die verschiedenen Fachvorträge, Workshops oder Tutorials, an denen man im Rahmen der Tagung teilnehmen konnte, als auch die rund 175 Messestände der Aussteller, die dort ihre Produkte und Dienstleistungen anboten.

tekom-Jahrestagung

Die tekom hat das Angebot an Themen und Formaten gegenüber 2014 noch einmal erweitert. So feierte die neu entwickelte „Initiative Intelligente Information (IN3)“ Premiere, in deren Rahmen die Besucher zentrale Fragen, wie z. B. „Wie wandelt sich die klassische Technische Dokumentation zum intelligenten digitalen Informationsservice?“ oder „Wie sieht die ‚smarte‘ Nutzerinformation der Zukunft aus?“ nach sehr interessanten Fachvorträgen diskutieren konnten. Wer Interesse an den Vortragsthemen und den Präsentationen hat, findet hier (http://tagungen.tekom.de/h15/fuer-teilnehmer/vortragsfolien-download/) eine entsprechende Übersicht und die Möglichkeit zum Download der Chartsätze.

Im Rahmen der sogenannten Fokus-Tage (http://tagungen.tekom.de/fokustage-2015/home/fokustage-2015/) wurden die Themen „IntranetMacher“ und „Technisches Marketing“ vorgestellt. Bis zu sieben Fachvorträge von hochkarätigen Referenten aus Wirtschaft und Forschung und natürlich die Möglichkeit für einen intensiven Meinungsaustausch und Networking erwarteten die Zuhörer.

Beim Fokusthema „IntranetMacher“ ging es im Wesentlichen um die „Interne Unternehmenskommunikation“ und die Frage, welche zahlreichen Vorteile sich durch Mitarbeiterportale oder Intranet-Plattformen ergeben, die aus der heutigen internen Unternehmenskommunikation nicht mehr wegzudenken sind. Ebenso wurden die Themen „Informationsmanagement“, „Dokumentenbereitstellung“ oder „Social Intranet-Plattformen“ diskutiert. Zielgruppe waren vornehmlich Informationsmanager, Qualitätsmanager oder Online-Redakteure.

Das Fokusthema „Technisches Marketing“ umfasste die B2B-Kommunikation hinsichtlich komplexer technischer Produkte. Hier konnte man sich in Workshops über die Themen „Produktinformationsmanagement“, „Content Marketing“, „Kundenbindung“ oder „Produktmarketing“ informieren. Dieser Themenkomplex richtete sich vor allem an Marketingmanager aus technischen Unternehmen.

 

tekom-Messe: neue Produkte und Dienstleistungen von über 175 Ausstellern

Im Rahmen der parallel zur Jahrestagung stattfindenden Messe präsentierten die über 175 deutschen und internationalen Aussteller verteilt auf zwei Messehallen vielfältige Produktneuheiten und Dienstleistungen. Vorgestellt wurden Lösungen und Leistungen aus den Bereichen Autorensysteme, Katalogerstellung, Lokalisierung und Übersetzung, Projektmanagement, Publishing-Lösungen, Redaktions-/Content-Management-Systeme, Technische Illustration und Terminologiemanagement. Überdies stellten die Aussteller Softwarelösungen und redaktionelle Konzepte vor. Abgerundet wurde das Programm von insgesamt fünf Technologiepodien zu unterschiedlichen Themen, bei denen Unternehmensvertreter und Wissenschaftler intensiv miteinander diskutierten.

Wir haben die zwei Tage, die wir vor Ort waren, intensiv genutzt, um uns mit den neusten Entwicklungen vertraut zu machen, in den Austausch mit innovativen Dienstleistern zu gehen und Ideen für neue Geschäftsansätze zu entwickeln. Auch haben wir unsere langjährigen Partner „Plunet“ und „Kilgray“ besucht, um uns über anstehende und mittelfristig geplante Produktneuerungen zu informieren. Und natürlich stand der Kontakt mit Kunden, Hochschulvertretern und Studierenden auf dem Programm, was durch die immer sehr angenehme Atmosphäre und Übersichtlichkeit der Messe entsprechend gefördert wurde.

Insgesamt waren Messe und Jahrestagung aus unserer Sicht wieder sehr interessant und schon jetzt haben wir uns die vom 8. bis 10. November 2016 stattfindende tekom-Jahrestagung, die auch im nächsten Jahr in Stuttgart veranstaltet wird, in unserem Kalender notiert.

 

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Unsere Übersetzer stellen sich vor – Jan aus Dänemark

In einer neuen Blogserie möchten wir in loser Folge unsere freiberuflichen Übersetzer zu Wort kommen lassen. Denn sie sind es, die unsere Arbeit überhaupt erst möglich machen. Doch wer sind eigentlich die Menschen hinter den Übersetzungen, die wir liefern? Das ist die Frage, die wir an dieser Stelle künftig gern beantworten möchten. Den Anfang macht Jan aus Dänemark. Er übersetzt für uns seit zwei Jahren wöchentlich Produkttexte für einen unserer Kunden aus dem Deutschen ins Dänische und prüft am Ende das Layout der fertigen Broschüren. Jan hat einige Zeit in Grönland verbracht. Darüber wollten wir gern mehr wissen …

Wer bist Du? Stell Dich bitte kurz vor.

Mein Name ist Jan. Ich bin Diplomfachübersetzer für Deutsch und Englisch, meine beiden Arbeitssprachen. Ich habe an der CBS in Kopenhagen studiert und war nach dem Studium insgesamt 15 Jahre lang in zwei verschiedenen Übersetzungsbüros als Übersetzer tätig. Seit 2004 arbeite ich als freiberuflicher Übersetzer.

Wie lange arbeitest Du schon mit uns zusammen?

Ich arbeite seit 2013 mit der Sprachenfabrik zusammen.

Welche Art von Texten übersetzt Du besonders gern? Was sind Deine Fachgebiete?

Ich arbeite überwiegend mit technischen Texten – z. B. Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, IT – aber auch mit allgemeinsprachlichen Texten.

Ich arbeite gern mit der Sprachenfabrik zusammen, weil …

… die Aufgaben von der Sprachenfabrik gut eingeplant werden können, da sie meistens an bestimmten Tagen eingehen.

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Ausblick vom Schreibtisch in Grönland

Du hast eine Zeit lang in Grönland gelebt. Wie kam es dazu und wie lange warst Du dort?

Meine Frau arbeitet als Zahnärztin und konnte für ein Jahr von ihrem Job in Dänemark beurlaubt werden, um in Grönland zu arbeiten. Und ich als Übersetzer kann eigentlich überall arbeiten, wenn nur eine Internetverbindung vorhanden ist.

 

Welche Erfahrung war für Dich in Grönland besonders lustig/komisch/beeindruckend? Wie ist das Leben dort?

Der Aufenthalt in Grönland war ein großes und ganz besonderes Erlebnis. Wir wohnten in Nuuk, in der mit 16.000 Einwohnern kleinsten Hauptstadt der Welt. Die Natur dort ist beeindruckend – und ganz anders als in Dänemark, wo es ziemlich flach ist. Ich war gespannt, ob alles so funktioniert, wie wir es in der westlichen Welt gewohnt sind. In Nuuk war die Internetverbindung stabil – was für meine Arbeit sehr wichtig war –, aber deutlich teurer als in Dänemark (ungefähr 80 Euro im Monat).

Wieso bist Du zurück nach Dänemark gezogen?

Unser Aufenthalt in Grönland war nur für ein Jahr geplant.

Vielen Dank, lieber Jan, dass Du Dich bereit erklärt hast, unsere Fragen zu beantworten! An dieser Stelle werden wir demnächst in loser Folge noch weitere Freiberufler, die mit uns zusammenarbeiten, vorstellen.

Herzlich willkommen auf der neuen Sprachenfabrik-Website!

Schön, dass Sie uns auf unserer neuen Website besuchen! Was Sie hier sehen, ist das Ergebnis eines unserer eigenen längerfristigen Projekte. Es hat uns einige Mühen, Gehirnschmalz und schlaflose Nächte gekostet – doch nun ist sie online und kann sich sehen lassen, wie wir finden.

Es erwarten Sie u. a. ein neues, überarbeitetes Layout sowie viele hilfreiche Informationen über unsere Leistungen und unser Team. Lesen Sie, was zufriedene Kunden über uns sagen, und stöbern Sie in unserem regelmäßig aktualisierten Blog nach Neuigkeiten rund um die Sprachenfabrik, Sprache & Co.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns per Kommentar oder per E-Mail an kontakt@sprachenfabrik.de mitteilen, ob Ihnen unsere neue Website gefällt – wir sind dankbar für Feedback jeder Art!

 

Praktikum bei der Sprachenfabrik – mein erster Eindruck

Hallo! Ich heiße Kate und ich arbeite zurzeit als Praktikantin im Bereich Übersetzung bei der Sprachenfabrik. Ich bin seit fast 3 Wochen in Bielefeld – obwohl es sich so anfühlt, als sei ich schon viel länger hier! Ich werde bis Mitte Februar hier sein und danach für weitere sechs Monate nach Frankreich ziehen. Wie für meine Vorgängerin Mhairi, ist dieses Auslandsjahr ein Teil meines Bachelor-Studiengangs in Deutsch, Französisch und Spanisch an der University of Durham. Ich liebe es zu reisen, neue Menschen kennenzulernen und mithilfe von Sprachen neue Kulturen zu entdecken und Erfahrungen zu machen.

Dafür ist mein Praktikum bei der Sprachenfabrik von unschätzbarem Wert. Ich hatte zunächst Angst, dass mir als geselligem Mensch Büroarbeit nicht gefallen würde. Wie falsch ich damit lag! Während meiner kurzen Zeit hier gab es schon 11-Uhr-Sekt anlässlich des einjährigen Bestehens der Sprachenfabrik, Kuscheleinheiten mit dem Bürohund und einen Ausflug zum Hauptsitz eines Kunden.

Ich wurde mit offenen Armen in die Sprachenfabrik-Familie aufgenommen, und fühle mich von diesem großartigen Team inspiriert. Es ist zugegebenermaßen spannend mit Menschen zu arbeiten, die auch so pingelig sind, wenn es um Eurozeichen und Großbuchstaben geht!

Mein Alltag als Praktikantin bei der Sprachenfabrik

07:30     Aufstehen, duschen, Frühstück etc.

 

08:25     Aus meiner WG in der Schillerstraße in Bielefeld-Mitte fahre ich mit dem Fahrrad zur Arbeit.

 

09:00     Ankunft im Büro. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand beginnt die Arbeit. Die Aufgaben sind normalerweise sehr interessant: Übersetzungen und Prüfungen für Websites, Newsletter, Anzeigen, Kataloge und Berichte. Natürlich sind manche Tage ruhiger, aber ich bin hier nicht der Stereotyp der Kaffee kochenden Praktikantin!

 

10:30     Routine. Als Team diskutieren wir die Aufgaben und Arbeitsabläufe.

 

12:30     Mittagsessen – Bei all der harten Arbeit bekommt man großen Appetit! Wir essen normalerweise gemeinsam – eine gute Möglichkeit, die Kollegen und Kolleginnen besser kennenzulernen.

 

13:00     Wieder an die Arbeit…

 

17:30     Feierabend! Ich fahre nach Hause, in die WG, die ich mit 3 sympathischen deutschen Student(inn)en teile. Sie lachen gern über mein witziges Denglisch und wir essen gern Kinder Riegel zusammen! :-)

 

Hier komme ich den ganzen Tag über mit gesprochenem und schriftlichem Deutsch in Berührung und hauptsächlich übersetze ich aus dem Deutschen und Französischen ins Englische. Die Aussicht darauf, kreativ mit Sprache umzugehen, war für mich der Grund Sprachen zu studieren. Ich lerne immer noch, dass Sprache mehr ist als nur unregelmäßige Verben und Genetivendungen auswendig zu lernen! Ich bin sehr dankbar, diese fantastische Möglichkeit zu haben: die Arbeit, die Kultur und die deutsche Sprache zu erfahren … Ich freue mich schon auf die nächsten fünf Monate!

Aus Schottland zur Sprachenfabrik

Praktikum Übersetzen in Bielefeld

Ich heiße Mhairi Mackay und bin die neue englische, oder besser gesagt, schottische Praktikantin der Sprachenfabrik in Bielefeld.

Ich komme aus Edinburgh, der Hauptstadt von Schottland, wo ich gerade Französisch, Deutsch und Europawissenschaften an der Universität Edinburgh studiere. Edinburgh ist eine großartige, lebendige Stadt voller Studenten, Touristen und Akademiker – deswegen wird es nie langweilig. Über der geschichtsträchtigen Stadt thront ihr Wahrzeichen, die Burg von Edinburgh, die auf einem erloschenen Vulkan erbaut wurde. Die Stadt selbst steht nicht nur für kulturelle Highlights, medizinische Errungenschaften und politische Ereignisse, sondern auch für erstklassige Silvesterpartys und für die Heimat eines weltberühmten jungen Zauberers. Für all dies ist Edinburgh eine Reise wert!

Als Teil meines Studiums verbringe ich mein drittes Jahr im Ausland, das bedeutet, dass ich praktische Erfahrung in den Ländern sammeln kann, in denen Französisch und Deutsch gesprochen wird. Natürlich ist das eine erstaunliche und unschätzbar wertvolle Erfahrung. Bevor ich bei der Sprachenfabrik angefangen habe, war ich acht Monate lang Fremdsprachenassistentin in Nordfrankreich an einem Gymnasium.

 

Alltag als Übersetzungspraktikantin

Anfang Mai begann ich mein Praktikum bei der Sprachenfabrik und habe es nicht bereut! Das ganze Team hat mich gut aufgenommen und unterstützt, und sie sind immer in der Nähe, wenn ich ein Problem oder eine Frage habe. Jeder Tag ist anders – das ist einer der Gründe, wieso ich die Sprachenfabrik mag. Einen Tag übersetze ich einen Text über Schiffe und Schifffahrten (glaubt mir – das habe ich wirklich schon gemacht) und an einem anderen prüfe ich einen Newsletter oder Katalog. Jeder Tag bringt noch etwas Neues und Spannendes, außerdem liebe ich die angenehme und gemütliche Arbeitsatmosphäre bei der Sprachenfabrik.

Von meinem ersten Tag in Bielefeld an habe ich ein kleines Vokabelheft mit verschiedenen neu gelernten Wörtern geführt und es füllt sich äußerst schnell! Ich hätte allerdings niemals gedacht, dass auch mein Englisch sich so verbessern würde! Ich habe nicht nur amerikanisches Englisch gelernt, sondern auch meine Grammatikkenntnisse aufpoliert. Daher hoffe ich, dass meine Universität zufrieden sein wird, wenn ich zurück in Edinburgh bin, und zwar nicht nur mit meinem Deutsch, sondern auch mit meinem Englisch!!

Herzlichen Dank an die Sprachenfabrik für diese Gelegenheit, und ich freue mich schon auf die nächsten Monate!

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Boys‘ Day – Übersetzen in der Sprachenfabrik

Schnuppertag Übersetzen in Bielefeld

Am gestrigen Donnerstag, dem deutschlandweiten Boys‘ Day, besuchten uns Byan, Guwan und Julian – drei Achtklässler aus Bielefeld – um für einen Tag in unseren Arbeitsalltag hineinzuschnuppern. Nach einem kurzen Vortrag über das Arbeiten mit Sprachen und verschiedene Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten durften die Jungs uns bei der Arbeit über die Schulter schauen. Dann machten wir gemeinsam Mittagspause und ließen uns die Pizzen schmecken, die wir beim Lieferservice bestellt hatten.

 

Übersetzen selbst ausprobieren

Im Anschluss durften die Jungs in Teamarbeit mithilfe unseres CAT-Tools memoQ einen kleinen Text selbst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzen. Das hat sehr gut geklappt!

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Zum Abschluss beantworteten Anja und unser Chef noch bereitwillig Fragen, die sich im Laufe des Tages ergeben hatten.

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Uns hat der Tag hier in Bielefeld mit den Jungs viel Spaß gemacht und wir hoffen, wir konnten sie für unsere Tätigkeiten rund ums Übersetzen ein wenig begeistern.

 

 

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Übersetzung des Kundenmagazins von BÖRLIND durch Sprachenfabrik

Von „natürlich frau“ zu „natural woman“

Bereits seit 2012 kümmert sich das Team der Sprachenfabrik um die englische Übersetzung des Kundenmagazins von BÖRLIND sowie dessen Fremdsprachensatz. In der halbjährlich erscheinenden Publikation dreht sich unter dem Motto „Green Glamour im Zeichen des Lindenblatts“ alles um Naturkosmetik und starke Frauen – Themen, die uns als überwiegend weibliches Team also besonders am Herzen liegen.

Zu unseren Leistungen gehören die englische Übersetzung durch einen Muttersprachler, die Vieraugenprüfung durch einen zweiten Übersetzer sowie der Fremdsprachensatz mit QuarkXPress.

Die Dateien werden zunächst für die Übersetzung mit unserem Translation-Memory-System vorbereitet, dann ins Tool importiert und dort bearbeitet. Durch den Einsatz des Translation Memory können wir sicherstellen, dass gleichlautende Begriffe auch immer gleich übersetzt werden. Die ins Englische übertragenen Grafikdateien werden beim Fremdsprachensatz nachbearbeitet, da in verschiedenen Sprachen die Texte unterschiedlich lang ausfallen können und sich das Layout dadurch ändert. Zu guter Letzt führt der Übersetzer eine Layoutprüfung durch. Diese ist sehr wichtig, da in Fremdsprachen oft andere typografische Besonderheiten (z. B. Anführungszeichen) und auch Worttrennungsregeln gelten als im Deutschen.

Am Ende dieses Prozesses steht ein stimmiges Magazin, mit dem unser Kunde auch seine Zielgruppe im Ausland perfekt ansprechen kann.

 

Über BÖRLIND

Die Börlind GmbH ist ein Unternehmen mit über 50-jähriger Erfolgsgeschichte und mit der Marke Annemarie Börlind einer der führenden Anbieter hochwertiger Premium-Naturkosmetik für die Gesichts- und Körperpflege sowie für die Dekorative Kosmetik. In jahrelanger Forschung und Zusammenarbeit mit Dermatologen wurde darüber hinaus die Marke Dado Sens Dermacosmetics für alle sensiblen Hautzustände entwickelt.

 

Ansprechpartnerin im Team der Sprachenfabrik: Ana Büttner