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Mein Lieblings(kinder)buch wird 70 Jahre alt – Wir Kinder aus Bullerbü

70 Jahre heile Welt

„Literatur ist Unsterblichkeit der Sprache“ – dieses Zitat des deutschen Kulturphilosophen Friedrich Schlegel ist die perfekte Einleitung für meinen ersten Blogbeitrag überhaupt.

Zum einen liefert Schlegel damit die Antwort auf die Frage, wieso ein Mensch Linguistik und Philosophie studieren sollte – und ich, Marie, die neue Praktikantin bei der Sprachenfabrik, bin einer dieser Menschen, die sich ein derartiges Studium ausgesucht haben.

Zum anderen erklärt Schlegel damit den Anlass meines Beitrags: Mein Lieblings(kinder)buch wird siebzig Jahre alt. Wenn die Literatur tatsächlich für die „Unsterblichkeit der Sprache“ steht, ist dieser Text also für die Sprachenfabrik (fast) überlebenswichtig. „Wir Kinder aus Bullerbü“ – das sind Lisa, die siebenjährige Erzählerin der Geschichte, und die anderen Kinder vom Mittel-, Nord- und Südhof. Wem das noch nichts sagt, dem hilft vielleicht ein Bullerbü-Ohrwurm: „Es muss die beste Fleischwurst sein an diesem schönen Tag, so herzhaft und so extrafein, wie jeder sie gern mag…“ Dem, der hier immer noch nicht einsteigen kann, ist wohlmöglich eines der größten Meisterwerke einer der berühmtesten Kinderbuchautoren aller Zeiten mit einer Gesamtauflage von etwa 160 Millionen Büchern entgangen. Und erraten? Nein? Astrid Lindgren!

Astrid Anna Emilia Lindgren (wie sie mit vollem Namen heißt) wäre dieses Jahr 110 Jahre alt geworden. Wenn man sie nicht durch das Buch „Wir Kinder aus Bullerbü“ kennt, dann durch ihre berühmten Figuren Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Karlsson vom Dach, oder oder oder… Laut ihrer Freundin und Biografin Margareta Strömstedt hat Lindgrens Inspiration für die vielen Bücher zwei Hauptursachen. Und zwar die glückliche Kindheit in Vimmerby (dort liegt auch die Schule der Kinder aus Bullerbü) und ihr erstgeborener Sohn Lars. Das Erstere dürfte wohl für sich sprechen, aber das letztere muss ich erklären. Es ging Lindgren nicht darum, sich auszumalen, welche Bücher ihrem Sohn wohl am meisten gefallen. Vielmehr war es der verzweifelte Versuch sich vorzustellen, wie es ihrem, unehelich geborenen und deshalb in den ersten Jahren seines Lebens in einer Pflegefamilie untergebrachten Sohn wohl erging. Zu Bullerbü hat sie selbst einmal erzählt, dass viele Elemente aus der Geschichte ihrer eigenen Kindheit entsprechen: das Leben auf einem Hof, die vielen Tiere und netten Menschen. Wie in der Geschichte gab es auch in Lindgrens echtem Leben etwa einen Großvater, zu dem man die Treppe ins Obergeschoss aufsteigen musste, und ein kleines Lamm, das von ihrer Mutter nicht ernährt werden konnte und von Hand aufgezogen wurde. Die Geschichten von Pippi Langstrumpf hat sich Astrid Lindgren hingegen zum Einschlafen für ihre Tochter Karin ausgedacht. Übrigens: Als Lindgren Pippis Geschichte an ihren Verlag geschickt hat, bat sie darum, davon abzusehen, das Jugendamt zu benachrichtigen.

Wer die heile Welt der Astrid Lindgren noch besser kennenlernen möchte, kann sich Bullerbü auch direkt vor Ort anschauen. Zwar ist der Name des Ortes fiktiv, aber es gab eine nicht-fiktive Vorlage: Sevedstorp in Schweden, wo die drei Höfe seit damals unverändert stehen.

Die Geschichten aus Bullerbü sind zwar erst 70 Jahre alt, aber mit Sicherheit werden sie für mich und für viele vorherige und nachfolgende Generationen „unsterblich“ bleiben.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/bullerb%C3%BC-sevedstorp-schweden-900919/

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Plunet Summit 2017

„It’s all about Translation Management“

Bereits seit 2011 arbeiten wir in der Sprachenfabrik tagtäglich mit dem Plunet BusinessManager, einem Projektmanagement-Tool, das speziell auf die Anforderungen eines Sprachdienstleisters abgestimmt ist und mit dessen Hilfe man komplexe Übersetzungsprozesse vollständig abbilden und Aufträge vollständig abwickeln kann.

Wir kennen uns mittlerweile wirklich gut aus mit dem Tool, aber dennoch möchten wir natürlich immer weiter dazulernen. Daher wurden wir direkt hellhörig, als wir zur ersten Tool-Anwender-Konferenz, dem Plunet Summit 2017, eingeladen wurden. Das Programm, eine Mischung aus Workshops, Vorträgen, Best-Practice-Präsentationen und Podiumsdiskussionen zu Themen wie Workflow-Automatisierung und Qualitätssicherung, klang so interessant, dass sich Anja und Rebekka aus dem Sprachenfabrik-Team für den 1. und 2. Juni auf den Weg nach Berlin machten.

In einer Nachlese möchten wir nun prüfen, ob die auf der Summit-Website genannten „10+2 Gründe“ für eine Konferenzteilnahme sich für uns im Nachhinein auch als lohnenswert herausgestellt haben.

It’s all about translation management

+ Es waren zwei sehr interessante Tage mit einem für die Sprachdienstleister- und Übersetzerbranche maßgeschneiderten Programm.

48h all about working with Plunet Translation Management System and the best strategies

Zwischendurch haben wir natürlich auch mal geschlafen – es waren also nicht ganz 48 Stunden 😉

A great opportunity to share experiences with 100+ Plunet customers

+ Das Teilnehmerfeld war sehr international aufgestellt. Es waren Plunet-Anwender aus Europa, den USA, Afrika und Asien vertreten. Der Erfahrungsaustausch mit Kollegen aus der Branche war sehr inspirierend.

One of the coolest event locations in Berlin on the bank of the river Spree

+ Die Pausen in der Sonne direkt am Spreeufer mit netten Kollegen verbringen: Das hat schon etwas!

25 exclusive Plunet sessions and workshops

+ Wir haben nicht nachgezählt, aber das Programm war an beiden Tagen gut organisiert: Es gab immer zwei Veranstaltungen parallel, die wir uns nach fachlichen Schwerpunkten sehr gut aufteilen konnten. Anja interessierte sich für die eher technischen Workshops und Vorträge: Workflow-Templates, Prozessautomatisierung und Helpdesk Support. Für Rebekka waren besonders die Tipps und Tricks aus den Bereichen Qualitätssicherung und Vendor Management relevant.

Customer best practice presentations with the European Investment Bank, Braahmam Net Solutions, SwissGlobal, MCIS, L10N, Alpha Translations, Stillman Translations and many more…

+ Wie arbeiten andere Agenturen aus der Branche? Ist die Arbeitsweise der Sprachenfabrik State of the Art? Was können wir verbessern und wo können wir wiederum Kollegen Tipps geben?

Get to know the whole Plunet team

+ Es ist toll, wenn man die Menschen, die man bisher nur vom Telefon, aus E-Mails oder dem Support-Ticketsystem kennt, dann auch einmal persönlich kennenlernt!

Make valuable new contacts

+ Wer weiß? Vielleicht ergibt sich ja tatsächlich zukünftig die eine oder andere neue Zusammenarbeit. Auf jeden Fall hat sich der fachliche Austausch mit Kollegen aus aller Welt gelohnt.

On-site support desk with Michael & Sylvester

+ Die Teilnehmer konnten zwei Supportmitarbeiter aus Würzburg und New York live mit Supportanfragen ins Schwitzen bringen und haben die Gelegenheit ausgiebig genutzt. Dabei wurden gleich einige neue Feature Requests für künftige Plunet-Versionen aufgenommen.

Plunet certification and advanced training for project managers

+ Insbesondere in den Workshop-Sessions war aktive Mitarbeit gefragt – die anschließend mit einem persönlichen Zertifikat belohnt wurde.

A chance to meet Plunet’s technology partners

+ Vertreter von verschiedenen CAT-Tools waren vor Ort, darunter auch jemand von Kilgray Translation Technologies, dem Entwickler unserer Übersetzungssoftware memoQ, sodass wir Sprachenfabrik-spezifische Prozesse thematisieren konnten.

The legendary Plunet Party with live music will be a night to remember!

+ Wir hatten einen entspannten Konferenzabend in einer coolen Partylocation und natürlich mit Currywurst (klassisch und vegan). Die Beatbox-Vorführung der 4xSample Beatboxcrew riss uns alle von den Beinen!

Germany’s vibrant capital city is always worth a visit, with direct flights from many cities

+ Das gut gefüllte Konferenzprogramm bot zwar keinen Raum für Sightseeing, aber wenigstens Anja konnte das Wochenende noch nutzen, um sich in Berlin und Umgebung vom intensiven Programm zu erholen. Rebekka trat direkt nach Konferenzende die Heimreise aus dem „Dicken B“ in das etwas kleinere B an und ließ die Eindrücke im Zug noch einmal Revue passieren.

Unser Fazit: Der #PluSum17 war eine gelungene Veranstaltung. Herzlichen Dank an das gesamte #PlunetTeam von der #Sprachenfabrik aus #Bielefeld. Wir freuen uns auf das nächste Plunet Summit 2018!

http://www.plunet-summit.com/

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Sprachenfabrik visits Dr. Oetker Welt

Last Friday evening, we (Ross and Olesya) ventured from the office to discover more of Bielefeld’s heritage. The two-and-a-half-hour tour of Dr. Oetker Welt provided many interesting and sometimes surprising encounters with the world famous baking powder and frozen pizza manufacturer.

Our tour started with a brief history of the company, and we finally found out the name of the elusive woman whose silhouette features on the Dr. Oetker logo. Johanna Kind was the daughter of the man charged with designing the logo for his friend, Doctor August Oetker. When he struggled to come up with a design, he simply chose his daughter’s head. And now over 100 years later, this woman’s head is stamped on food items around the world.

After delving into the history of the Bielefeld-based company, our tour group had its first chance to enjoy some of Dr. Oetker’s food, namely vanilla pudding. A large yellow pudding machine is unmissable on the ground floor and all guests are invited to take their own mug and fill it with a warm and homely pudding before continuing to discover more of the museum. Correction – this ‘museum’ is actually still a working environment where experts test new recipes, the so-called Dr. Oetker Versuchsküche. And this surely adds to the excitement of the tour.

Perhaps the most surprising finding of our trip to Dr. Oetker Welt was the sheer size of the company. Interactive boards allowed us to discover more about operations in each of the 40 countries in which the company is active. Our tour guide was incredibly friendly and took the time to get to know each visitor individually and he even mentioned that there are Dr. Oetker offices near my hometown of Harrogate in England!

To finish off the tour, our guide invited every guest to sit in the bistro and sample some of Dr. Oetker’s most delicious products including mainly pizzas, cakes and the adorable Paula Puddings. We were expressly asked to eat as much or as little as we wanted – and naturally we opted for the former! After a hard week of work at Sprachenfabrik, we welcomed the opportunity to sit back and eat some freshly baked pizzas. The Ristorante Pizza Funghi was my personal favourite.

As a leaving present, all visitors to the Dr. Oetker Welt receive a goodie bag to remember their brilliant tour. In the bag we found a cake mixture for Gugelhupf, a cute little Dr. Oetker branded tin and countless recipes. I am looking forward to baking the Gugelhupf (just add water and eggs – it couldn’t be easier!) and Olesya can’t wait to try out some of the recipes and bring them to work to share with our colleagues.

All in all it was a fantastic trip – that in Bielefeld! Thank you Dr. Oetker!

Pizzaessen
Boys‘ Day in der Sprachenfabrik

Chinesisch auf verhandlungssicherem Niveau, die vollständige Übersetzung eines 40-seitigen Mitarbeitermagazins aus dem Englischen ins Deutsche und die Verdolmetschung eines geschäftlichen Termins in sieben verschiedene Sprachen – all dies lernten Fynn (12), Maxim (14) und Lasse (18) an ihrem Tag bei uns in der Sprachenfabrik natürlich … nicht!

Die drei Jungs waren im Rahmen des „Boys‘ Day“ (https://www.boys-day.de/), einer Initiative des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V., bei uns in der Sprachenfabrik. Dieser Tag bietet Schülern – analog zum „Girls‘ Day“ – die Möglichkeit, in einen typischen Frauenberuf hineinzuschnuppern. Jörg_erklärtUnd so erhielten die drei einen kleinen Einblick in unsere abwechslungsreiche Arbeit mit Sprachen.
Am Vormittag erfolgte zunächst ein kleiner theoretischer Überblick. Übersetzung, Lektorat, Dolmetschen und Copywriting: das Dienstleistungsportfolio der Sprachenfabrik wurde samt Fachgebieten und Sprachkombinationen vom Chef persönlich
vorgestellt.

Anschließend gab Rebekka eine kleine Orientierungshilfe für die spätere Berufswahl und stellte verschiedene Berufsbilder – z. B. Fremdsprachenkorrespondent, Übersetzer, Dolmetscher, Lektor – und die möglichen Ausbildungswege vor.

Nach der mittlerweile nötigen Stärkung bei Pizza, Pasta und Co. in lockerer Runde mit einem Großteil des Sprachenfabrik-Teams war dann wirklich aktiver Einsatz gefragt: Angeleitet durch Ross, der uns im Rahmen eines achtmonatigen Praktikums als Übersetzer unterstützt und bereits ein wahrer memoQ-Experte ist, übersetzten Fynn, Maxim und Lasse mithilfe unseres CAT-Tools einen Text zum Thema „Selbstfahrende Autos“ aus dem Englischen ins Deutsche – und das wirklich sehr gut! Dies ergab jedenfalls die gründliche Vieraugenprüfung durch Adlerauge Anja.

Schließlich durften sich die drei Jungen noch als Dolmetscher ausprobieren – denn Übersetzen und Dolmetschen ist schließlich nicht dasselbe! Olesya, die uns noch bis Ende Mai im Projektmanagement unterstützt, schließt im Sommer dieses Jahres ihren Bachelorstudiengang „Fachdolmetschen für Behörden und Gerichte“ an der Hochschule Magdeburg-Stendal ab und hatte eine spannende Übung zum aktuellen Thema „Die erste Astronautin Deutschlands“ vorbereitet. Auch diese Übung absolvierten die drei unter Anwendung der neu erlernten Schwanentechnik hochmotiviert, und es wurde zudem viel gelacht.

Wir hoffen, dass es Fynn, Maxim und Lasse bei uns gefallen hat! Uns hat der Tag mit den drei Jungs jedenfalls richtig Spaß gemacht – und wir haben unsere Begeisterung von der Arbeit mit Sprachen sehr gern weitergegeben. Und, wer weiß, vielleicht hatten wir ja heute tatsächlich den einen oder anderen Nachwuchsübersetzer oder -dolmetscher zu Gast!?

Team
Neue Deko für die Sprachenfabrik

Es gibt tatsächlich Büros, in denen sind private Fotos, Bilder oder Pflanzen nicht erwünscht. Erfreulicherweise gehört die Sprachenfabrik nicht dazu: Nachdem wir aufgrund unserer neuen Konstellation im Büro die Plätze getauscht haben, wurde es Zeit, die Räume zu verschönern und unsere Arbeitsplätze mit einer persönlichen Note zu versehen. Kinderfotos, Ikea-Vasen mit Dekoblumen oder die Queen aus dem Cars-Film als Spielzeugauto zieren seitdem unsere Schreibtische. Aber wie sieht es mit den Wänden aus? Graue Pinnwände und funktionale Kalender sind nicht wirklich kleidsamer Wandschmuck. Das mussten wir ändern!

Und wir haben auch schnell eine passende Lösungen gefunden: Unser Kunde Posterlounge verfügt über einen schier unerschöpflichen Fundus an schönen, witzigen, innovativen, ansprechenden Bildern, sodass jeder von uns schnell das Poster seiner Wahl gefunden hat – auch wenn die Qual der Wahl bei den vielen tollen Motiven schwer fiel. Beispielsweise hätte „Mütter sind wie Rockstars …“ genauso gut in einige Büros gepasst wie „Tea, Books and Cats“.

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Ab sofort motiviert sich Verdiana tagtäglich mit dem Slogan „Hakuna Matata“, während ihr Gegenüber Martins den „Motivation Helmet“ am Montagmorgen benötigt.

Zu Anja hätte auch gut Namasté gepasst, aber sie entschied sich stattdessen für eine Abwandlung der drei Affen: drei Bücher mit Händen getreu dem Motto „nichts sehen, nichts hören, nichts sagen“.

 

poster-flugzeug-landet-bei-sonnenuntergang-1332491poster-wir-sind-die-geilsten-hier-440940Paulina startet selbstbewusst in den Tag und stärkt zudem unser Team mit dem Plakat „Ich habe mich umgeschaut, wir sind die Geilsten hier“, wenn wir sie in ihrem Büro besuchen.

Wenn Ross an eher „trockenen“ Texten arbeitet und einen Motivationsschub benötigt, schweift sein Blick jetzt einfach gen Wand mit dem Flugzeug am Abendhimmel und es geht ihm gleich besser. Und wenn Barbara mal wieder nicht weiß, was sie zuerst machen soll, dann fokussiert der Kartenfreak kurz das Landkartenbild mit den Staaten der USA und kann dann wieder konzentriert durchstarten.

 

 

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Johanna hat sich ebenfalls für ein Kartenwerk entschieden – die farbklecksige Weltkarte von Mark Ashkenazi, die auf dem Titelbild unseres Blogbeitrags zu sehen ist. In Rebekkas Büro schwingen seit der Ankunft unsers Posterpakets „Good Vibes only“, sodass selbst Plunet-Tücken oder komplizierte Abrechnungen kein Problem mehr sind.

 

 

 

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Nur Jörgs Wände sind noch etwas leer … Vielleicht sollten wir ihn zum nächsten Geburtstag mit dem Bild „Like a BOSS“ überraschen? Obwohl „Der frühe Vogel trinkt erstmal Kaffee“ viel besser zu unserem Kaffee-Junkie passen würde.

In jedem Fall sind wir alle glücklich mit unserer Büroverschönerungsaktion. Das Projekt „Küche“ steht dann als nächstes an … Aber dazu irgendwann mal mehr!

Die Qual der Wahl findet man hier: https://www.posterlounge.de/

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Latha là math! Ciamar a tha sibh?

„If you are lucky enough to be Irish, then you are lucky enough”

Mein Name ist Olesya und ich bin die neue Praktikantin bei der Sprachenfabrik!

Eigentlich wäre es logischer, diesen Blog auf Russisch anzufangen, da Russisch meine Muttersprache ist. Aber ich entschied mich für Englisch und Gälisch und es hat einen Grund – ich möchte Euch heute über eine ganz besondere Reise meines Lebens erzählen.

Im Januar 2015 bin ich im Rahmen des ERAMUS-Programms nach Irland geflogen, um dort ein Semester lang zu studieren. Ich muss ehrlich sagen, ich wusste weder etwas über dieses Land noch über seine Kultur und Traditionen. Mir war nur bewusst, dass diese kleine Insel sehr grün ist, es dort sehr viel regnet und ich dort definitiv mehr Schafe sehen werde als Menschen.

In diesen vier Monaten habe ich natürlich nicht nur studiert, sondern sind bin auch durch das Land gereist, um diese wunderschöne einzigartige Insel besser kennenzulernen. Eine der bedeutendsten Reisen war natürlich meine Reise nach Dublin.

Das zweite Mal habe ich die Hauptstadt Mitte März besucht und ich konnte meinen Augen nicht trauen: Alle Hauptstraßen, alle Sehenswürdigkeiten der Stadt und Kanäle leuchteten in der irischen Nationalfarbe, überall hingen irische Flaggen und sogar die Menschen hatten grüne Perücken und grüne Kleidung an und es waren hunderttausende Besucher in der Stadt. Es war ein ganz besonderer Tag – der 17. März – der Nationalfeiertag der Iren, oder Lá Fhéile Pádraig. Die Iren nennen diesen Tag liebevoll Paddy’s Day, die ganze Welt kennt ihn unter dem Namen St. Patrick‘s Day. Vielen ist dieser Tag bekannt, da er mittlerweile weltweit gefeiert wird. Aber nur wenige wissen, wer dieser St. Patrick ist und was ursprünglich der Zweck des Festes ist.

St. Patrick gilt als erster christlicher Missionar und Nationalheiliger Irlands. Der heilige Patrick kam vermutlich zwischen 389 und 415 als Maewyn Succat, Sohn des wohlhabenden Priesters und Gutsbesitzers im heutigen Wales, zur Welt. Im Alter von 16 Jahren wurde er gefangengenommen, nach Irland verschleppt und dort verkauft. Nach sechs Jahren Sklavenzeit in Irland, in der er auch die irische Sprache gelernt hatte, konnte er zurück nach England fliehen. Der Legende zufolge hatte er im Traum von einem Schiff erfahren und lief zuerst mehr als 200 Kilometer zu Fuß, um es zu finden. Das Schiff brachte ihn nach Frankreich, wo er Theologie studierte und sich fortan Patricius nannte. Einige Jahre später kehrte er zu seinen Eltern nach England zurück. Eines Nachts hörte er in seinem Traum Stimmen, die ihn baten, als christlicher Missionar zurück nach Irland zu kommen.

So folgte er diesem Ruf und bekehrte Tausende von Menschen zum Christentum. Er gründete zahlreiche Klöster, Schulen und Kirchen im ganzen Land und übte seine Missionstätigkeit bis zu seinem Tode aus. Am 17. März 461 oder 493 soll er in Armagh gestorben sein.

So feiert man den Ehrentag des heiligen Patricks am 17. März auf der ganzen Insel. In den meisten größeren Städten Irlands feiert man ihn mit einer bunten Parade. Allerdings fand die erste St. Patrick‘s Day Parade im Jahr 1737 überhaupt nicht in Irland statt – sondern im amerikanischen Boston. Die Parade durch Dublin ist erst im Jahr 1970 zur Tradition geworden. Wenn man in Dublin ist, bekommt man schnell das Gefühl, als ginge es dabei ausschließlich um das Betrinken. Das mag bei feierlustigen Touristen und jungen Iren der Fall sein. In den ländlichen Gegenden wird St. Patrick‘s Day eher ruhiger gefeiert. Man beginnt der Tag mit dem Gang zur Messe und verbringt ihn beim leckeren Essen und ein paar Pints Beer oder Bulmers (Cider) im Familienkreise. Auch wenn der 17. März in die Fastenzeit fällt, ist den Iren an diesem Tag eine Fastenpause erlaubt, und das wird natürlich sehr gerne genutzt!

An diesem Feiertag wird nicht nur die ohnehin grüne Insel noch ein bisschen grüner, sondern auch 72 Wahrzeichen, Museen und irische Pubs in 29 Ländern strahlen an diesem Tag in grünem Licht.

Darum lasst uns heute alle ein bisschen „irisch“ sein, uns eine Fastenpause erlauben und das Leben so genießen, wie es diese tollen Menschen mit den großen grünen Herzen machen!

In diesem Sinne, happy St. Paddy’s Day und May Irish angels rest their wings right beside your door.

Jungen-Zukunftstag: Boys‘ Day in der Sprachenfabrik

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Neun zu zwei! Wir wissen nicht, ob diese Quote das branchenübliche Geschlechterverhältnis exakt repräsentiert oder nicht. Aber auch ein Blick auf die Teamvorstellung auf unserer Sprachenfabrik-Website zeichnet ein typisches Bild der Berufswelt der Übersetzer, Dolmetscher, Texter und Lektoren: In der Sprachdienstleisterbranche arbeiten nur Frauen. Ist ja auch irgendwie klar, denn die „Laberfächer“ in der Schule sind ja nur etwas für Mädchen.

Um Jungen die Gelegenheit zu geben, ganz bewusst einen typischen Frauenberuf kennenzulernen, hat das Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. in Anlehnung an den „Girls‘ Day“ den bundesweiten Jungen-Zukunftstag „Boys‘ Day“ ins Leben gerufen. Die Aktion wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) – und die Sprachenfabrik ist in diesem Jahr schon zum zweiten Mal dabei!

Und unsere drei Boys’-Day-Plätze sind auch bereits vergeben. Wir freuen uns darauf, den drei Jungen am 27. April die spannende Arbeit eines Sprachdienstleisters bei uns vor Ort vorzustellen – und werden anschließend darüber wieder hier, in unserem Blog, berichten.

Weitere Informationen unter: https://www.boys-day.de/

Bildquelle: http://material.kompetenzz.net/boys-day/unternehmen-institutionen

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Welttag der Muttersprache

Wissen Sie was der Hesse mit „Wutzeschnuppe“ meint? Oder was sich hinter dem pfälzischen „haihupser“ versteckt? Was meint der Nordfriese wohl, wenn etwas „heskebes“ passiert? Sehr wahrscheinlich liegt es daran, dass Sie nicht aus diesen Teilen Deutschlands stammen und diesen Dialekten daher nicht mächtig sind. Oder aber die Sprache ist vor dem Aussterben bedroht, wie bspw. das Nordfriesische.

Von den weltweit derzeit ca. 6.000 gesprochenen Sprachen, sind etwa 2.500 vom Aussterben bedroht. Da es immer weniger Menschen gibt, die diese Sprache noch sprechen und somit weiter geben können. In manchen Fällen sind Sprachen erst gar nicht erfasst – meist solche mit oft weniger als hundert Sprechern.

Auf der Website der UNESCO ist eine interaktive Karte zu finden, der „Atlas of the World Languages in Danger“. Darauf werden die Sprachen in Kategorien von „gefährdet“ bis „ausgestorben“ eingeteilt und man findet Informationen zu Sprecherzahl und Gebiet.

http://www.unesco.org/languages-atlas/en/atlasmap.html

Ein Bewusstsein für das Verschwinden vieler Sprachen zu schaffen, ist einer der Gründe, warum am 21. Februar der internationale Tag der Muttersprache gefeiert wird. Der Aktionstag soll nicht nur darauf aufmerksam machen, dass Sprachen, auch in unserem Umkreis, nicht mehr gesprochen werden, sondern auch, dass unsere jeweilige Sprache das ist, was verschiedene Menschen einer Gruppe eint und zu einer Gemeinschaft formt.

Im Jahr 2000 wurde dieser Feiertag von den Vereinten Nationen auf Vorschlag der UNESCO eingeführt. Er dient der Erinnerung und Würdigung des Kulturguts Sprache.

Anlass war eine Demonstration in der Hauptstadt Dhaka des damaligen Ost-Pakistan gegen die Einführung der Amtssprache Urdu am 21. Februar 1952. Urdu wurde nur von ca. 3 Prozent gesprochen – von der regierenden Schicht der Gesellschaft sowie von Muslimen, die für die Gründung des Staates Pakistan waren. Der Großteil der Bevölkerung (mehr als 56 Prozent) Ost- und Westpakistans sprachen Bengali als Muttersprache. Der Bürgerkrieg, der neun Monate andauerte, endete 1971 mit der Erklärung der Unabhängigkeit Ost- Pakistans. Die Landessprache in dem neuen Staat Bangladesch war seit dem Bengali.

Auch in diesem Jahr finden zu diesem Tag in vielen Städten Deutschlands spannende Veranstaltungen statt: Schnuppersprachkurse, Lesungen, Theater, Filme, Gesang, Kulinarisches…

Auch wir in der Sprachenfabrik lassen ab und an unsere jeweiligen Muttersprachen aufleben: Paulina kredenzt uns knackige polnische Begriffe, Martins und Verdiana bringen sich gegenseitig lettische und italienische Ausdrücke bei, während Johanna ihren fränkischen Einschlag durchblicken lässt. Barbara zaubert allen Nicht-Westfalen mit Worten wie „Pömpel“, „verhackstücken“ oder „Buxe“ ein Fragezeichen ins Gesicht. Uns macht es in jedem Fall sehr viel Spaß unsere Muttersprachen und dazugehörigen Dialekte auszutauschen – besonders am Tag der Muttersprache!

Wir wünschen allen einen wunderschönen Tag der Muttersprache!

Bildquelle: http://de.paperblog.com/internationaler-tag-der-muttersprache-1127285/

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International SEO Copywriting

Looking for creative individuals to strengthen our freelancer network!

To strengthen our freelancer network, we are looking for qualified individuals who can start immediately for on-going copywriting projects in the area of International SEO Copywriting!

The languages English (UK and US), French, Italian, and Spanish are currently in high demand. The professional emphases of our current projects lie in the areas of interior design, education, lifestyle, fashion, outdoors, tourism/travel and sport. Other specialist areas would also be of interest for future projects.

If you are active as a freelancer, have an excellent knowledge in one of the abovementioned languages and have experience as a copywriter in the creation of SEO-optimized texts (especially for product descriptions and blog entries), then we would be delighted to hear from you by email (freelancer@sprachenfabrik.de).

Image source: commons.wikimedia

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Can Germany Learn to Understand Trumpish?*

In den letzten Wochen hat uns der Radiowecker fast täglich mit neuen Meldungen aus dem Oval Office geweckt – und auch tagsüber gab es dann häufig weitere News rund um den 45. Präsidenten der USA.
Genau wie sehr viele Menschen in Deutschland und Europa haben auch wir bei der Sprachenfabrik die Ereignisse in Washington mit Erstaunen und Kopfschütteln beobachtet. Auch wenn im Bielefelder Sprachenfabrik-Team derzeit kein Amerikaner festangestellt ist, so haben doch einige von uns Verwandte, Freunde oder Bekannte in den Vereinigten Staaten. Eine Kollegin hat dort selbst eine Zeit lang gelebt – und natürlich arbeiten wir alle auch tagtäglich mit Übersetzern, die in den USA leben, zusammen.

Unabhängig von dem Bild, das die Medienlandschaft skizziert, haben wir unsere freiberuflichen Kollegen vor Ort gebeten, uns ihre Eindrücke von den Amerikanern, der Wahl und ihren Konsequenzen zu schildern, damit wir „the Trumpish way“ vielleicht etwas besser verstehen können. Insgesamt gab es nur drei Antworten – was am Zeitmangel gelegen haben mag, aber möglicherweise auch daran, dass unsere Kollegen sich genauso schwer damit tun, die aktuellen Geschehnisse zu begreifen und einzuordnen.

„Although I didn’t take a Hillary win for granted by any means, the outcome was still a sharp disappointment,“ kommentiert Herbert (39) das Wahlergebnis. Sharon (35) war ebenfalls tief betroffen: „I was pretty shocked … my stomach dropped and I am sure I cried…my family and friends [in the US] were all equally horrified. “ Penny (53) ging es ähnlich, aber in ihr erwachte auch eine „determination to monitor and resist“.

Warum sich ein nicht unerheblicher Teil der Amerikaner für Trump entschieden hat, ist für Herbert relativ klar: „The 2016 campaign highlighted the irrelevance of the established parties“ – und der dazugehörigen „status quo candidates“. Diese hätten versäumt, sich um diejenigen zu kümmern, die die Folgen von Globalisierung & Co. am eigenen Leib zu spüren bekommen. Trump „calls them the ,forgotten people‘, and I do agree with that description at least“. Herberts Meinung nach haben sich die Wähler gesagt: „We’re happy to blow the whole thing up and let the pieces fall back down at random and land wherever they may, because the result isn’t likely to be worse than what we have now, and it might even be better.“

Auch für Sharon ist diese allgemeine Unzufriedenheit – und damit spielen Gefühle eine wichtige Rolle – ein bedeutender Faktor für den Wahlsieg gewesen: „If you feel something is not right, if you feel that gay rights impinge upon your religious rights as a Christian, if you feel that immigrants are stealing your jobs and Mexicans are the reason your steel town is now a ghost town, there are no facts that will convince you otherwise.“ Genau das hat nach Sharons Meinung in die Hände der Republikaner gespielt – obwohl deren „hands-off, no-regulation, fend-for-yourself policies actually do nothing to help these people“.

Penny sieht vor allen Dingen die Mediendarstellung kritisch: „America is a mass-media nation and Donald Trump is a master of reality TV. The only news worth printing is usually negative and people compare their lives to what they see on TV and believe that America is not doing well. “ Des Weiteren ist für sie der Gruppenzwang ein wichtiger Faktor, das sog. „crowd phenomenon“: „When your partner comes out for Trump, you do too. Neighbors and friends talk to you and suddenly you are supporting your friends (and incidently, Donald Trump).“ Sie weist auf ähnliche europäische Tendenzen hin: „Why do you even ask – look at the AfD, Brexit, Front National, Fidesz, Erdogan, PiS …“

Was die Zukunft angeht, so sind Herbert – „I really don’t know.“ – und Sharon unschlüssig, was sie bringen wird. Beide leben derzeit in Europa, und der Brexit hat Sharon schon genug verunsichert: „I’m already daunted by the strict immigration system in the UK and with Brexit and the influence of Trump I am sure that will only get worse. “” Sie selbst sieht Trump sehr kritisch: „We have systems in place to prevent abuses of power and he is so far simply ignoring them, which is utterly terrifying. “ Sharons Meinung nach ist stärkeres politisches Engagement gefordert. Sie tue, „what I can from here by writing to my Congressional representatives and sharing news and information with people.“

Penny verfolgt einen eher pragmatischen Ansatz: „Well, we survived the Bush years and we’ll survive Trump too – America is greater than its president.“

Wir von der Sprachenfabrik danken den drei Kollegen, dass sie so offen auf unsere Fragen geantwortet haben und wir wünschen uns einfach weniger Trump-spektakuläre Nachrichten und ein Amerika, dessen demokratische Grundwerte letztlich immer die Oberhand behalten.

*ein weiterer Lesetipp zum Thema „Trumpish“:

https://www.nytimes.com/2017/01/20/opinion/can-germany-learn-to-understand-trumpish.html?_r=0

Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Donald_Trump#/media/File:Trump_Transition_Logo.svg