Kompetenzen

Zum Weltnormentag: Qualitätssicherung bei Übersetzungen

Am 14. Oktober wird der Welttag der Standards, auch Weltnormentag genannt, gefeiert.

Wussten Sie, dass allein in Deutschland mehr als 34.000 Normen des Deutschen Instituts für Normung existieren? Wie viele es weltweit sind, weiß niemand – Schätzungen zufolge mehrere Hunderttausend. Es gibt aber nicht nur Normen zu der Krümmung von Gurken oder der elektrischen Leitfähigkeit von Honig, sondern auch zur Qualitätssicherung bei Übersetzungsdienstleistungen.

So ist in der Übersetzungswelt die Norm DIN EN ISO 17100 (Übersetzungsdienstleistungen und Qualitätsmanagement in Übersetzungsunternehmen, Nachfolgenorm der DIN EN 15038) von großer Bedeutung. Diese Qualitätsnorm setzt Rahmenbedingungen für die Qualität der Umsetzung von Übersetzungsdienstleistungen.

Und wie genau sieht der in der Norm empfohlene Prozess aus?

Wenn wir von dem Übersetzungsprozess sprechen, sieht normkonforme Arbeit zusammengefasst wie folgt aus:

  • Erst kommt die Übersetzung,
  • danach folgt die Kontrolle durch die Übersetzer*innen selbst auf mögliche Fehler.
  • Im Anschluss muss die bereits kontrollierte Übersetzung von einer zweiten qualifizierten Person geprüft werden. Dabei wird die Übersetzung mit dem Ausgangstext verglichen.
  • Abschließend wird die Übersetzung durch das Projektmanagement verifiziert und freigegeben.

Wie läuft es bei der Sprachenfabrik?

Qualitätsmanagement spielt eine entscheidende Rolle für die verantwortungsvolle und optimale Durchführung eines Übersetzungsprojekts.

Die Norm DIN EN ISO 17100 ist dabei eine gute Hilfestellung, um die Qualitätssicherungsmaßnahmen nach Absprache mit den Kund*innen zu gestalten. Wir bei der Sprachenfabrik verwenden die in der Qualitätsnorm festgesetzte Vorgehensweise für die Organisation unserer Arbeitsprozesse.

Alle Übersetzungen werden in einem CAT-Tool bearbeitet. Die Translation Memorys (kurz TM, kundenspezifischer Übersetzungsspeicher mit allen bisherigen Übersetzungen der gleichen Sprachkombination) sorgen dafür, dass die Übersetzer*innen bereits verwendete Übersetzungen sehen und sie bei ihrer eigenen Arbeit berücksichtigen. So bleiben alle Übersetzungen, die für eine*n Kund*in angefertigt wurden, sprachlich einheitlich. Nachdem die Übersetzer*innen mit ihrer Arbeit fertig sind, müssen sie die Rechtschreib- und die QA-Prüfung durchführen. Damit wird sichergestellt, dass die Übersetzung syntaktisch, orthografisch und grammatikalisch fehlerfrei ist. Diese Selbstprüfung im CAT-Tool ist ein fest integrierter Arbeitsschritt vor jeder Lieferung.

Auch den anschließend vorgesehenen Schritt des Qualitätsmanagements – die Revision, oder anders gesagt, die Vieraugenprüfung – führen wir auf Wunsch regelmäßig durch. Dabei prüfen und bewerten die Vieraugenprüfer*innen zum einen Rechtschreibung, Grammatik und Typografie, zum anderen das inhaltliche Verständnis. Des Weiteren werden Konsistenz, Terminologie und Stil der Übersetzung sowie die Fähigkeit der Übersetzer*innen, die notwendigen Recherchen durchzuführen, geprüft. Bei jeder Lieferung geben die Prüfer*innen ihre Bewertung für die Übersetzung ab, sodass Projekt- und Vendormanagement stets die Qualität der gelieferten Übersetzungen im Auge behalten können.

Der letzte Schritt der Qualitätssicherung ist die Verifizierung und Freigabe durch das zuständige Projektmanagement. Auch die Projektmanager*innen führen die Rechtschreibprüfung und die QA-Prüfung aus, um sicherzustellen, dass die Übersetzer*innen ihre Arbeit kontrolliert haben. Die Projektmanager*innen prüfen die Übersetzungen aber nicht nur im CAT-Tool, sondern auch im Zielformat. Dies ist wichtig, um zu vermeiden, dass sich die Formatierung des Zieltextes und des Ausgangstextes unterscheiden. Erst danach liefern wir die Übersetzung an die Kund*innen.

Welche weiteren Schritte werden bei der Sprachenfabrik berücksichtigt?

Unser Ziel ist es, stets höchstqualifizierte Arbeit zu leisten und eine maximale Qualität zu bieten. So entsprechen die Übersetzungsprozesse in der Sprachenfabrik den Anforderungen der Qualitätsnorm DIN EN ISO 17100 – und gehen zum Teil sogar darüber hinaus.

In der Norm DIN EN ISO 17100 geht es neben dem Übersetzungsprozess z. B. auch um die personellen Ressourcen. Um normkonform zu arbeiten, muss jedes Übersetzungsunternehmen die Qualifikation seiner Mitarbeiter*innen und externen Dienstleister*innen dokumentieren und jederzeit nachweisen können. Darüber hinaus muss das Unternehmen ein Protokoll zur kontinuierlichen Weiterbildung der gesamten Belegschaft führen.

Alle Mitarbeiter*innen der Sprachenfabrik verfügen über ein einschlägiges Hochschulstudium, oft in Verbindung mit zusätzlichen Qualifikationen, Kompetenzen und entsprechender Berufserfahrung. Unsere externen Übersetzer*innen wiederum entwickeln wir über einen strengen Auswahlprozess, eine eng begleitete Probephase und eine regelmäßige Evaluation der individuellen Leistung.

Qualität wird bei der Sprachenfabrik großgeschrieben. Dabei ist die Arbeit gemäß der ISO-Norm für uns immer wieder eine gute Gelegenheit, alle Prozesse kontinuierlich zu prüfen, sie gegebenenfalls zu optimieren und so im Sinne unserer Kund*innen mehr Effizienz und Transparenz in unserer Arbeit zu schaffen. So profitieren unsere Kund*innen auch zukünftig von unseren hochqualifizierten Dienstleistungen und unserer individuellen und persönlichen Beratung.

Neu bei uns (Teil 2): Ferndolmetschen

Eine sichere Alternative – mit oder ohne Corona

Seit Wochen und Monaten hält uns weltweit ein Thema in Atem: Corona. Das ist nichts Neues. Neu ist auch nicht, dass neben all den Tragödien auch Gutes aus Corona erwächst. So wie man an jeder Herausforderung wächst und aus jeder Krise lernt, so stellen auch wir in der Sprachenfabrik fest, dass die herausfordernden letzten Wochen uns dazu angetrieben haben, dazuzulernen. Homeoffice ist für alle Mitarbeiter nun ein eingespielter Mechanismus, Videokonferenzen gehören fest zum Alltag; ganz im Allgemeinen läuft bei uns alles digitaler und gleichzeitig papierloser als je zuvor.

Ein weiterer Lerneffekt hat sich zu einer neuen Dienstleistung in unserem Portfolio gemausert: das Ferndolmetschen. Wie der Name schon vermuten lässt, arbeitet der Dolmetscher dabei aus der Ferne – und eben nicht vor Ort beim Kunden oder Veranstalter. Damit können unsere Kunden in der Regel nicht nur Kosten sparen (etwa für Übernachtung oder An- und Abreise). Auch spielt Regionalität bei der Wahl des Dolmetschers keine Rolle mehr, sodass wir praktisch weltweit den einen Dolmetscher finden können, der genau für Ihren Auftrag geeignet ist. Das Ferndolmetschen ist also die Lösung für virtuelle, internationale Konferenzen – von der Aufsichtsratssitzung übers Team-Event bis hin zum Webinar. Es kommt und kam in letzter Zeit insbesondere aber auch als Ersatz für das Dolmetschen vor Ort zum Einsatz, da es neben den bereits erwähnten Vorteilen besser als jede andere Lösung die Einhaltung der örtlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen ermöglicht.

 

Wie funktioniert das genau?

Genauer unterscheidet man beim Ferndolmetschen zwischen Audio Remote Interpreting (Audiodolmetschen) und Video Remote Interpreting (Videodolmetschen). Während beim Audiodolmetschen nur das Audiosignal der Redner und Teilnehmer zum Dolmetscher übertragen wird, vereint das Videodolmetschen beides, Audio und Video. Die jeweiligen Vorteile sind offensichtlich: Das Audiodolmetschen lässt sich technisch zumeist einfacher und vor allen Dingen kostengünstiger umsetzen; das Videodolmetschen ist normalerweise die qualitativ hochwertigere Lösung.

Für die technische Umsetzung gibt es vielseitige Optionen: standardmäßige Online-Lösungen, wie zum Beispiel Zoom, Webex und Voiceboxer, ebenso wie den sogenannten Dolmetsch-Hub, bei dem es sich um einen an einem festen Standort eingerichteten Raum mit mehreren Dolmetschkabinen handelt. Dieser bietet die idealen technischen Voraussetzungen für das Ferndolmetschen: eine sichere Internetverbindung, verbunden mit stabilen Kanälen, sodass Bild und Ton störungsfrei übertragen werden können. Das ist besonders wichtig, damit sich der Dolmetscher und die anderen Redner einwandfrei verstehen und verständigen können.

 

Kosten vs. Qualität?

Auch hier kommt es also wieder zu der Spannung zwischen Kosten und Qualität. Diese Spannung lässt sich allerdings lösen. Die Wahl der passenden Dolmetschart und -technik hängt im Wesentlichen von den Rahmenbedingungen der Veranstaltung ab: Treffen sich alle Teilnehmer persönlich oder sind sie per Video zusammengeschaltet? Für wie viele Personen soll gedolmetscht werden? Wie lange dauert die Veranstaltung und was ist das Thema? Ist ein besonders hohes Maß an Vertraulichkeit notwendig oder handelt es sich um ein öffentliches Event?

Sind all diese Fragen erst einmal beantwortet, finden wir für Sie die perfekte Dolmetschart und -technik. Verschaffen Sie sich einen kostenlosen Eindruck! Wir erstellen Ihnen gerne ein unverbindliches Angebot.

Neu bei uns: Maschinelles Übersetzen

Aufmerksamen Lesern unseres Newsblogs dürfte es nicht entgangen sein: Das Thema „Maschinelle Übersetzung“ erhält bei uns bereits seit einiger Zeit eine besondere Aufmerksamkeit. Schon Ende des Jahres 2019 hat Franziska Hör im Rahmen ihres Praktikums bei uns spannende Erkenntnisse für ihre Masterarbeit gewinnen können, die sie kürzlich sehr erfolgreich abgeschlossen hat. Aber was macht die maschinelle Übersetzung so relevant?

Die beiden Ressourcen Zeit und Geld so optimal wie möglich einzusetzen, ist eine Herausforderung, vor die jeder Mensch beinahe täglich gestellt wird: privat bei Einkauf oder Urlaubsplanung, ebenso im Beruf als Einkäufer, Projektmanager oder Unternehmer. Ein besonders hohes Potenzial, das sich der Sprachdienstleisterbranche in den letzten Jahren immer weiter offenbart hat, bietet die maschinelle Übersetzung. Innerhalb weniger Minuten kann ein seitenlanges Dokument von einer – wie der Name schon sagt – Maschine in eine andere Sprache übersetzt werden. Bemerkenswert, wenn man überlegt, dass ein echter Humanübersetzer in der gleichen Zeit nur einen Bruchteil der Arbeit erledigen kann. Selbst wenn man berücksichtigt, dass maschinell übersetzte Texte anschließend von einem erfahrenen Humanübersetzer korrekturgelesen werden, kann so durch die maschinelle Übersetzung gerade bei großen Projekten viel Zeit (und Geld) gespart werden.

So weit, so gut? Nicht ganz, denn es gibt ein kleines Aber: Nicht jeder Text eignet sich für eine maschinelle Übersetzung! Die Technologie der sogenannten Engines, die hinter der maschinellen Übersetzung stecken, und damit auch die Qualität der maschinellen Übersetzung selbst haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Allerdings findet heute (noch) jede Maschine ihren Meister in all jenen Inhalten, die eben nicht Wort für Wort übersetzt werden können, wie zum Beispiel in Werbeslogans oder allgemeineren Marketingtexten. Oder auch in seltenen Sprachkombinationen, für welche die Engines noch nicht genug trainiert sind. Wenn der Output der maschinellen Übersetzung bei diesen herausfordernden Texten entsprechend schlecht ist, kann auch der „Post-Editor“, der menschliche Korrekturleser, nicht mehr (in einem angemessenen zeitlichen Rahmen) einen schönen Text daraus zaubern. Der Mensch hätte in diesem Fall wohl besser von vornherein selbst übersetzt. Und was nützt all die Zeit- und Kostenersparnis, wenn die Qualität hinterher nicht zufriedenstellend ist?

Um genau diesen Grad zwischen ressourcenschonend und qualitativ überzeugend zu finden, haben wir in der Sprachenfabrik über mehrere Monate hinweg Tests vollzogen, Erfahrungswerte gesammelt und sorgfältig zwischen verschiedenen Herangehensweisen abgewogen. Auf diese Weise hat unser Inhouse-Übersetzer Ant Kahramanoglu Kriterien entwickelt, mithilfe derer wir für jeden Text überprüfen können, ob er für eine maschinelle Übersetzung mit anschließendem Post-Editing geeignet ist, oder ob nur eine traditionelle Humanübersetzung ein qualitativ zufriedenstellendes Ergebnis hervorbringen kann. Wenn ein Text sich für eine maschinelle Übersetzung eignet, bleibt die Wahl des richtigen Tools (d. h. der Maschine). Je nach Fachgebiet, Sprachkombination und Textsorte haben wir auf Basis unserer Erfahrungswerte die jeweils optimale Lösung in unser Repertoire aufgenommen. Dadurch erzielen wir nicht nur eine höhere sprachliche Qualität, der Post-Editor spart aufgrund des besseren Outputs womöglich auch Zeit, folglich: kürzere Lieferzeiten und geringere Kosten.

Die maschinelle Übersetzung ist somit als ressourcenschonende Dienstleistung eine starke Ergänzung unseres Portfolios. Gerne prüfen wir für Sie, ob Ihr Text für eine maschinelle Übersetzung mit anschließendem Post-Editing geeignet ist, und wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.

Hier gibt es noch mehr Informationen, was maschinelle Übersetzung bedeutet und worauf wir bei dieser Leistung Wert legen.

Interview mit Jörg Vogt: Sprache als Treiber für Wachstum

Für den Club Report des Marketing Club OWL hat unser Geschäftsführer Jörg Vogt ein Interview gegeben, welches wir im Folgenden in kompletter Form zur Verfügung stellen möchten:

 

Mit Wachstum ist Jörg Vogt als Geschäftsführer der Sprachenfabrik bestens vertraut. Innerhalb von fünf Jahren wuchs die Bielefelder Agentur von einem Übersetzungsdienstleister mit drei Angestellten auf ein Unternehmen mit 15 Angestellten und einem großen Netzwerk an Partnern, Standorte in Düsseldorf und Berlin mit eingeschlossen. So einfach es zunächst klingen mag: Wachstum hat die Agentur für internationale Kommunikation groß gemacht. Aber hier ist es durchaus doppeldeutig zu verstehen. Denn das eigene Wachstum führt der geschäftsführende Gesellschafter vor allem auch darauf zurück, dass er mit seinen Mitarbeitern in den vergangenen Jahren vor allem anderen beim Wachsen geholfen hat. Als Spezialist für Sprache, Marketing und seit einiger Zeit auch strategische Kommunikation. Jörg Vogt im Gespräch mit dem Club Report.

Herr Vogt, Sprache als Mittler ist uns als Konzept ja bekannt. Aber Sprache als Wachstumstreiber?

Ich könnte jetzt verschiedene philosophische Konzepte bemühen – aber im Prinzip ist die Sache klar und simpel. Wer heute wachsen möchte, der tut das nur mit Sprache. Er muss Kunden emotional ansprechen, sein Produkt präzise präsentieren und sich dazu noch kreativ unterscheiden. Und das wenn möglich auch noch in allen relevanten Sprachen. Denn eines ist klar: Wachstum beschränkt sich heutzutage in den seltensten Fällen auf die Region oder nur Deutschland. Wer heute wächst, der macht das weltweit. Und dabei können wir helfen.

Wie können Sie helfen?

Unser Unternehmenskern sind ja Übersetzungen. Da kommen wir her, das ist nach wie vor ein wichtiger Teil unserer Identität. Wir haben aber in den vergangenen Jahren schnell gemerkt, dass die Kunden noch viel mehr brauchen, als einfach einen deutschen Text ins Italienische zu übersetzen. Die Kunden haben uns gefragt, ob wir ihnen nicht gleich auch den Ausgangstext dazu liefern können. Und da unser Selbstverständnis von Anfang das eines serviceorientierten Problemlösers war, haben wir das einfach gemacht. Dazu haben wir anfangs noch punktuell externe Dienstleister aus unserem Netzwerk angesprochen. Inzwischen ist es uns gelungen über die Jahre massiv selbst Kompetenz aufzubauen und bilden in Kombination mit starken externen Partnern das gesamte Leistungsspektrum einer Kommunikationsagentur ab – mit internationaler Spezialisierung. Das bedeutet: Vom strategischen Kommunikationskonzept über die Pressemitteilung bis hin zum Imagefilm können wir alles liefern. In allen Sprachen und derselben Professionalität wie sie unsere Kunden von unseren erstklassigen Übersetzungen und Dolmetschprojekten gewohnt sind.

Wer ist ihr typischer Kunde?

Wir haben ungefähr 300 Kunden, die wir regelmäßig betreuen. Das geht von der kleinen Übersetzung über die Abwicklung der mehrsprachigen Kundenzeitschrift bis hin zum internationalen Kommunikationskonzept für einen mehrsprachigen Markteintritt. Typischerweise arbeiten wir mit Kunden aus dem Bereich KMU, also kleine und mittlere Unternehmen, zusammen. Dieses Segment steht aktuell massiv vor der Herausforderung, sich nach außen zu öffnen und neue Länder als Markt zu erschließen. Wir begleiten unsere Kunden dabei. Der Vorteil ist deutlich. Wir bieten alle Dienstleistungen aus einer Hand und minimieren somit die Transaktionskosten beim Kunden. Die Abläufe werden so sehr effizient, wovon der Kunde sowohl beim Preis als auch bei der Schnelligkeit profitiert. Und das bei garantierter exzellenter Qualität. Oder um es anhand eines Beispiels deutlich zu machen: Bei der Sprachenfabrik bekommen Sie die chinesische Pressemitteilung vom Briefing bis zum Versand über den exklusiv erstellen Presseverteiler in maximal drei Tagen. Denn unsere Kompetenz ist alles, was mit Sprache zu tun hat.

Interview mit Martins Veismanis: Vertonung und Untertitelung

Vertonung und Untertitelung hört sich glamourös an – man denkt an Stars und Hollywoodproduktionen!

Um Hollywoodblockbuster geht es da in den seltensten Fällen. Man muss feststellen: Industriereportagen und Imagefilme werden häufiger produziert. Auch mittelständische und kleine Unternehmen nutzen inzwischen regelmäßig Videocontent für ihre Unternehmenskommunikation.

Wie kommt das?

Hochwertige Inhalte lassen sich inzwischen zu äußerst vernünftigen Preisen erstellen. Dabei ist es sehr sinnvoll, gleich den vergleichsweise geringen Aufpreis einer Internationalisierung der Inhalte einzuplanen. Wir sorgen dafür, dass dieser Premiumcontent auch international verständlich ist.

Welche Leistungen bieten Sie dabei an?

Alles, was mit Sprache oder Text zu tun hat. Wir vertonen mit professionellen Sprechern den aktuellen Imagefilm und sorgen dafür, dass alle Einblendungen, Trailer und so weiter in der jeweiligen Sprache auftauchen. Gerne kümmern wir uns auch um den Begleittext auf der Website oder das Booklet für die DVD. Für unsere Kunden ist es immer wieder ein wichtiges Argument, dass wir natürlich auch hier auf die kundenspezifische Datenbanken und Styleguides zurückgreifen. Also ein einheitlicher Auftritt über alle Medien hinweg. Dabei muss es sich nicht um einen brandneuen Film handeln. Oft expandieren Kunden in ein neues Absatzgebiet und wir übersetzen vorhandene Inhalte in die neue Sprache. Unsere Kunden können so das Beste aus ihren Investitionen in Kommunikation und Werbung herausholen.

Hilfe – brauche ich ein Korrektorat? Oder eher ein Lektorat? Und was ist eine Layoutprüfung?

Wer nicht täglich Artikel schreibt, Beiträge für Mitarbeiterzeitungen freigibt oder Druckfreigaben erteilt, stolpert häufig über unsere Serviceleistungen Korrektorat, Lektorat oder Layoutprüfung: Was genau ist damit gemeint und worin genau liegen die Unterschiede?

Dies wollen wir hier im Blog kurz und anhand von Beispielen erläutern:

Grundsätzlich fragen Kunden diese Dienstleistungen an, wenn Texte „kritisch durchleuchtet“ werden sollen und dafür gibt es drei wesentliche Kategorien: Das Korrektorat, das Lektorat und die Layoutprüfung.

Was beinhaltet ein Korrektorat und wann wird es benötigt?

Bei einem Korrektorat geht es vor allem um die sprachliche Richtigkeit eines Textes, d.h. der Text wird vor allem hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Satzbau und Zeichensetzung geprüft und ggf. korrigiert. Bei der Prüfung wird zudem auch auf Wiederholungen geachtet sowie auf Vollständigkeit der Sätze. Texte, die bereits in einem Layout eingefügt wurden, werden zudem noch auf korrekte Zeilenumbrüche durchgesehen.

In der Praxis wird diese Leistung häufig angefragt für klassische Printmedien wie Mitarbeiter-/Kundenmagazine, Bücher, Geschäftsberichte, Flyer/Prospekte, aber auch für digitalen Content in Form von Website-Texten, Pressemeldungen oder E-Mails.

Lektorat = das erweiterte Korrektorat

In Buchverlagen gibt es Abteilungen, die sich Redaktion oder Lektorat nennen, in denen Bücher von der Idee bis hin zum Druck begleitet werden. Das beinhaltet auch die inhaltliche und stilistische Auseinandersetzung mit dem (Buch-)Text und verdeutlicht, dass das Lektorat ÜBER das klassische Korrekturlesen hinausgeht. Bei der Sprachenfabrik bieten wir diese Serviceleistung daher als „Korrektorat Plus“ an.

Das Lektorat beinhaltet somit neben dem Korrektorat noch die Prüfung von Inhalt, Aufbau, Struktur, Konsistenz und Stilistik des jeweiligen Textes, der Text wird quasi „auf Herz und Nieren“ geprüft; und bei Bedarf prüfen wir den Text auch auf die jeweilige Corporate Language. Gibt es beispielsweise Texte aus verschiedenen Quellen, die zusammen in einer Broschüre erscheinen sollen, bedarf es eines professionellen Lektors, der die Texte so verändert, als ob sie aus einer Feder stammen. Empfehlenswert ist das Lektorat auch bei Prüfung von Website-Texten oder Kundenbriefings – unsere Lektoren bringen nicht nur das Expertenwissen, sondern auch die notwendige Distanz und sprachliche Kompetenz mit, um Ihren Text zu optimieren.

Die Prüfung des Layouts zum Schluss

Texte, die wir in Word geprüft haben, und die zur Veröffentlichung bestimmt sind, sollten vor dem Druck oder der Live-Schaltung nochmals abschließend im Layout einer formalen Prüfung unterzogen werden, da sich bei der grafischen Bearbeitung der Texte im Layout durchaus noch Fehler einschleichen können. Trennungen und Umbrüche werden hier genauso geprüft wie ein einheitliches Erscheinungsbild („auf dieser Seite fehlt die Kapitelbezeichnung“) und korrekte Überschriften und Bildzeilen.

Und das Beste zum Schluss: Diese Leistungen bieten wir bei der Sprachenfabrik nicht nur für deutsche Texte an, sondern natürlich auch für jeden anderen fremdsprachigen Text. Sowohl bei Übersetzungen als auch bei Korrektoraten/Lektoraten arbeiten wir ausschließlich mit Muttersprachlern zusammen, die sich bestens mit den Regeln im jeweiligen Land und der jeweiligen Sprache auskennen.

 

Mehr erfahren Sie hier.

Internationales Copywriting

Internationales Copywriting – Was bringt SEO in der Fremdsprache?

Die Sprache, in der ein Artikel oder ein SEO-Text veröffentlicht wird, hat Auswirkungen auf die Qualität und die Anzahl der Klicks: Content in der Landessprache erzeugt ein besseres Verständnis, kann auf kulturelle Besonderheiten reagieren und hebt sich von allgemein gehaltenen englischen Texten ab. Wie kann die Sprachenfabrik Ihnen neben ihren bisherigen Dienstleistungen Übersetzung, Lektorat, Fremdsprachensatz und Dolmetschen mit internationalem Copywriting helfen, die Leserschaft zu vermehren?

Um auf internationalen Märkten die entsprechende Wirkung entfalten zu können, benötigt ein Text Nähe zum Leser. Diese kann nur erfolgreich hergestellt werden, wenn die Zeilen, welche ein Angebot oder ein Produkt bewerben sollen, an den kulturellen Rahmen und das Verständnis angepasst sind. Einen bestehenden Text mit ausschließlich theoretischer Kenntnis zur Sprache zu übersetzen, hat dabei gewisse Nachteile, die durch qualitatives internationales Copywriting überwunden werden können – ganz so, wie wenn sich Grenzen zwischen Menschen durch gegenseitiges Verständnis auflösen.

Mehr als Übersetzung – SEO-Copywriting in der Fremdsprache

Die Chance, durch peinliche Übersetzungsfehler negativ aufzufallen, ist groß. In jeder Sprache gibt es sogenannte „False Friends“, also Wörter, die wie ein Äquivalent in der eigenen Sprache klingen, aber doch eine andere Bedeutung haben. Der Vorteil des internationalen Copywritings beginnt schon dabei, dass diese Übersetzungsfehler vermieden werden können, da die Texter nicht an einer Vorlage kleben, sondern nach Vorgaben und Keywords einen individuellen Text im Rahmen der Beschreibung der Muttersprache verfassen. Dadurch werden auch komplizierte Umschreibungen für Wörter vermieden, für die es in der Zielsprache keine Äquivalente gibt – so wäre z. B. der Satz „Durch fehlendes Fingerspitzengefühl war es eine Schnapsidee“ im Englischen nur schwer zu erklären, ohne sich zu weit von der Vorlage zu entfernen – ein Problem, welches durch direktes internationales Copywriting vermieden wird.

Über kulturelle Grenzen hinaus

Neben Unterschieden in der direkten Bedeutung einer Sprache kommt es auch auf der Metaebene zu Komplikationen, die nur Muttersprachler oder Personen vermeiden können, welche langen und intensiven Kontakt zur Kultur eines Landes erleben durften. Ein einfacher Sachverhalt, der im Deutschen zum Alltag gehört, kann – selbst wenn gut übersetzt – in einem anderen Land statt für steigende Klicks, für viel Ärger sorgen: Copywriter aus der Muttersprache oder mit Kenntnis über den Kulturkreis wissen, was von der Zielgruppe zu erwarten ist. So können unsere versierten internationalen Copywriter nicht nur kulturelle No-Gos umschiffen, sondern wissen auch mehr über konkrete Zielgruppen in einem Land und wie diese zu erreichen sind.

Sprache bieten, Kunden gewinnen

Der Kopie von einem Original fehlt es oft an Charme. So ist auch ein direkt in der Muttersprache verfasster SEO-Text, eine Beschreibung oder ein Ratgeber wirklich dafür geeignet, Personen zu erreichen und nicht durch unnötige Komplikationen, welche sich aus der Übersetzung einer Vorlage ergeben, komplizierter zu werden und an Originalität zu scheitern.

Nur Muttersprachler sind in der Lage, die Situation so einzuschätzen, dass ein bestimmter Satz mit einem Augenzwinkern gut ankommt und somit die Vorteile eines Angebots optimal vermittelt. Originales Copywriting und SEO-Texte in der Muttersprache gibt es bei der Sprachenfabrik dank eines ausgewählten Teams fundierter und textsicherer Muttersprachler, welche kulturelle Unterschiede im Verständnis so einsetzen, dass der Erfolg nicht lange auf sich warten lässt. Überzeugen Sie sich vom internationalen Copywriting-Team und weiteren Angeboten rund um das Wort. Gern informieren wir Sie mit weiteren News und Blogbeiträgen.

Interview mit Barbara Poltrock: mit Wörterbuch und Datenbank

… und dann erledigen wir das.

Der persönliche Kontakt mit den Kunden steht für die Sprachenfabrik im Vordergrund, ein wichtiger Aspekt ist die Beziehung auf Augenhöhe. Wie profitiert der Kunde davon?

Eine Übersetzung ist nicht bloß eine Aneinanderreihung von Wörtern, die ich in einer anderen Sprache brauche. Eine Übersetzung ist die Überführung einer Aussage in eine Form, die ein Mensch aus einem anderen Kultur- und Sprachkreis versteht. Daher müssen wir als Projektmanager verstehen, was der Kunde ausdrücken möchte und wie er verstanden werden will. Das können wir nur erreichen, indem wir mit unserer Erfahrung an ein Projekt herangehen, und die für die Übersetzung wichtigen Punkte im Gespräch mit dem Kunden klären und gemeinsam bestmögliche Lösungen erarbeiten.

 

Ein Wörterbuch reicht wohl heute nicht mehr aus?

Nein. Wir bauen unsere Sprachdienstleistungen auf drei Säulen auf: einem modernen computergestützten Projektmanagement, einem präzisen Qualitätsmanagement und Tools wie Translation-Memory-Systemen und Terminologiedatenbanken. Die Wörterbücher brauchen wir aber trotzdem noch – denn wir sehen uns nach wie vor nicht als Verwalter von Aufträgen sondern als Sprachmittler.

 

Das hört sich sehr technisch an.

Im Gegenteil. Unsere Technik und das Beherrschen dieser Hilfsmittel sind die Grundlage für unsere Arbeit. Ebenso die Kooperation mit exzellenten Übersetzern. Wir arbeiten nur mit Übersetzern zusammen, die in Ihre eigene Muttersprache übersetzen. Diese von Kindesbeinen an erlernte Sprachkompetenz kann keine Software ersetzen.

 

Wie viel Kontakt zwischen Kunden und Ihnen besteht denn während eines Auftrags?

Das ist natürlich äußerst unterschiedlich. Wir haben langjährige Kunden, bei denen wissen wir von Anfang an, was von uns erwartet wird – da versteht man sich fast ohne Worte. Auch bei kleineren Aufträgen müssen wir nicht die Telefondrähte glühen lassen. Aber es gibt komplexe Anforderungen, bei denen der Kunde genaue Vorstellungen vom Ergebnis hat. Und dann beraten wir den Kunden so, dass das Ergebnis am Ende qualitativ hochwertig und er damit zu hundert Prozent zufrieden ist. Das ist unser Auftrag und Selbstverständnis.

 

Klingt anstrengend – für Sie und den Kunden!

Nein, überhaupt nicht! Für uns ist das die gelebte Praxis – wir sind dazu ausgebildet, genau diese Prozesse beratend und lösungsorientiert zu begleiten. Und für unsere Kunden ist es eine immense Arbeitserleichterung. Wir hören oft, dass in komplexen Großprojekten wie etwa Website-Relaunches in mehreren Sprachen die Zusammenarbeit mit uns eine verlässliche Konstante ist. Und wie gesagt: In vielen Fällen ist die Zielsetzung klar – und dann erledigen wir das.

 

Welche Übersetzungen sind Ihnen am liebsten?

Das kann man so gar nicht sagen. Und: Wir machen ja inzwischen viel mehr als zum Beispiel nur die klassische Übersetzung eines Katalogs in die Fremdsprache. Dazu gehört das Texten ebenso wie das Lektorieren oder die Betreuung von Dolmetschaufträgen. Ich freue mich zum Beispiel immer, wenn wir uns um spannende Lifestyle-Themen kümmern. Und dann gibt es natürlich die absoluten Highlights wie etwa das Vertonen oder Untertiteln von Filmen und Videos. Das ist dann auch für uns was ganz Besonderes, vor allem, weil man es da zum Teil auch mit richtigen Prominenten als Sprecher zu tun hat.

 

Vielen Dank für die Einblicke!

Interview mit Johanna Gerstner: Übersetzungsprozess in der Sprachenfabrik

Was erwartet den Kunden, wenn er eine Übersetzung bei Ihnen in Auftrag gibt?

Bei einfachen Übersetzungsaufträgen „auf Zuruf“ kann der Kunde eine schnelle Lieferung ohne aufwendige Abstimmungsarbeit erwarten. Etwas anderes ist es natürlich, wenn wir umfangreiche Projekte wie etwa Mitarbeiterbefragungen in mehreren Sprachen oder den neuen Produktkatalog mit dem Kunden zusammen umsetzen. Hier ist es notwendig, regelmäßig im Gespräch zu bleiben und flexibel auf sich noch während des Projektes ändernde Anforderungen zu reagieren.

 

Wie sieht ein typischer Übersetzungsprozess aus?

Nachdem ein Auftrag bei uns eingegangen ist, wird dieser sofort in unserem System erfasst und einem Projektmanager zugewiesen. Dieser ist für den Kunden und das Projekt verantwortlich. Wenn wir bereits zusammengearbeitet haben, verwenden wir für jedes neue Projekt natürlich die dann schon vorhandenen Translation Memorys und Terminologiedatenbanken. Das stellt sicher, dass wir bei jedem Kunden mit „einer Stimme“ sprechen, dass also auch spezifische Formulierungen immer gleich verwendet werden. Ein weiterer Nebeneffekt: Oft gibt es in Katalogen oder anderen Texten ähnliche oder sogar gleiche Formulierungen. Diese identifizieren wir über unser System und übernehmen sie. So bleibt die Kommunikation einheitlich – und wir berechnen für diese Textteile weniger Honorar. Nach dieser initialen Auftragsanalyse beginnt die eigentliche Arbeit: Ein oder mehrere Übersetzer bearbeiten mithilfe unserer Tools für die computergestützte Übersetzung den Ausgangstext und erstellen ein Ergebnis, das wie ein genuin muttersprachlicher Text wirkt.

 

Was ist die häufigste Kundenfrage?

Die Fragen sind so individuell wie die Kunden, das ist bei der persönlichen Betreuung durch das Sprachenfabrik-Team logisch. Häufig jedoch müssen wir erklären, warum eine Vieraugenprüfung sinnvoll ist. Klar, vier Augen sehen mehr als zwei, man geht in jedem Fall auf Nummer sicher. Aber dabei gibt es noch einen weiteren Effekt, den wir beobachten. Auch die Prüfer sind – wie die Übersetzer – Muttersprachler. Häufig entsteht durch Diskussionspunkte zwischen Übersetzer und Prüfer die optimale sprachliche Lösung, die dem Text den letzten Schliff gibt. Dann sind wir mit dem Ergebnis unserer Arbeit natürlich noch zufriedener!

Qualitätsmanagement in der Sprachenfabrik

Vier Faktoren für eine optimale Übersetzungsqualität

Wenn es um die Qualität von Übersetzungen geht, verlassen wir uns nicht auf den Zufall. Vielmehr gibt es ganz konkrete Maßnahmen, die wir – in Abstimmung mit Ihnen – treffen, um das Beste herauszuholen. Wie genau wir vorgehen, möchten wir an dieser Stelle erläutern.

1. Auswahl der Übersetzer*innen

Bei uns beginnt das Qualitätsmanagement schon, bevor Sie einen Übersetzungsauftrag platzieren. Über die Jahre hinweg haben wir ein großes Netzwerk von professionellen freiberuflichen Übersetzer*innen aufgebaut, die alle über einen einschlägigen Universitäts- oder staatlichen Abschluss verfügen und sich zudem im Anschluss auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert haben.

Sobald wir für bestimmte Sprachrichtungen und Fachgebiete erhöhten Bedarf feststellen, bauen wir unser Netzwerk in dieser Hinsicht aus und testen die neuen Kolleg*innen eingehend, ob sie unseren Qualitätsansprüchen gerecht werden können.

So stellen wir sicher, dass wir für Ihren Auftrag fachlich geeignete Übersetzer*innen auswählen.

2. Vieraugenprüfung

Es mag abgedroschen klingen, doch die Praxis zeigt immer wieder, dass es sich bewahrheitet: Vier Augen sehen einfach mehr als zwei. Daher empfehlen wir grundsätzlich, alle Übersetzungen, die veröffentlicht werden sollen und nicht nur für den internen Gebrauch bestimmt sind, noch einmal prüfen zu lassen. Für die Vieraugenprüfung setzen wir eine*n Übersetzer*in der gleichen Sprachrichtung mit gleichwertiger Qualifikation ein, der noch einmal das Original mit der Übersetzung Satz für Satz abgleicht und die Übersetzung sprachlich auf den Prüfstand stellt. Fehler zu machen, ist schließlich menschlich – und die Vieraugenprüfung reduziert das Risiko einer fehlerhaften Übersetzung deutlich.

3. Einsatz von CAT-Tools

Auch vor der Übersetzungsindustrie hat die Digitalisierung in den letzten Jahrzehnten nicht Halt gemacht und so ist für uns die Arbeit mit Software, die beim Übersetzen unterstützt – sogenannten CAT -Tools (CAT = computer-aided translation) – selbstverständlich geworden. Das heißt keineswegs, dass Ihre Texte maschinell übersetzt werden. Vielmehr helfen diese Tools den menschlichen Übersetzer*innen dabei, qualitativ hochwertige, konsistente und korrekte Übersetzungen zu liefern.

Ein solches Tool ist das Translation-Memory-System – ein „Übersetzungsspeicher“, der sich in der Vergangenheit übersetzte Texte Satz für Satz merkt und diese gespeicherten Sätze vorschlägt, sobald ein ähnlicher neuer Text übersetzt wird. In dieses Translation-Memory-System kann außerdem eine Termdatenbank, d. h. ein Glossar mit Fachtermini, die auf eine bestimmte Art und Weise übersetzt werden sollen, eingebunden werden, auf die Übersetzer*innen ebenfalls in Echtzeit zurückgreifen können, ohne im gedruckten Wörterbuch nachschlagen zu müssen. Dieses Glossar können Sie uns gern mit anliefern – auf Wunsch erstellen wir dieses auch gerne für Sie.

Ihr Vorteil: Durch den Einsatz von CAT-Tools können Übersetzungen in der Regel schneller fertiggestellt und zugleich eine „falsche“ oder unerwünschte Wortwahl vermieden werden.

Falls Sie immer wieder ähnliche oder auch stark repetitive oder genormte Texte von uns übersetzen lassen, sparen Sie darüber hinaus auch noch Geld. Wir machen Ihnen gern ein auf Sie zugeschnittenes Angebot, das diese Faktoren berücksichtigt.

4. Layoutprüfung

Häufig lassen unsere Kunden von uns Flyer, Broschüren, Magazine oder Kataloge übersetzen. Dann empfehlen wir nach Abschluss der Grafikarbeiten immer eine sogenannte Layoutprüfung. Bei dieser Art der Prüfung schaut ein*e muttersprachliche*r Übersetzer*in oder Lektor*in sich noch einmal das Dokument im Ganzen an. Sind die Worttrennungen am Ende einer Zeile korrekt? Stimmen alle Seitenzahlen? Findet sich vielleicht noch ein Tippfehler in einer Überschrift? Diese und andere Dinge werden abschließend gezielt geprüft, damit Ihr Produkt tatsächlich „gut zum Druck“ ist.

Als zuverlässiger und flexibler Partner garantieren wir mit diesen Arbeitsstandards qualitativ hochwertige Übersetzungen für unsere Kund*innen. Haben Sie noch Fragen zu unseren Vorgehensweisen? Dann sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie gern.

 

Hier erfahren Sie mehr über unsere Leistung.

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